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Fr, 15:01 Uhr
20.09.2002

Endspurt für Eckhard Ohl

Nordhausen (nnz). Der Wahlkampf geht zu Ende. Gott sei Dank - wird nicht nur das Wahlvolk sagen. Die SPD kam heute noch einmal mit politischer Prominenz nach Nordhausen...


Stolpe, Ohl Manfred Stolpe, so zusagen Wahlkampf-Ostbeauftrager der SPD, sprach in der Bahnhofstraße zu den Nordhäusern. Viele kamen vor die Südharz-Galerie um den Brandenburger zu sehen und ihm zuzuhören. Klar, auch Stolpe warb für die SPD und vor allem für deren Kandidaten Eckhard Ohl. Doch Stolpe sprach die Menschen an, ließ kurz und knapp die zurückliegenden zehn Jahre Revue passieren. Er machte auf gravierende Fehler der damaligen Bundesregierung aufmerksam und sicherte zu, dass der Osten bei einer SPD-geführten Regierung nicht zu kurz komme.

Die Menschen in und um Nordhausen sollten der jetzigen Regierung die Chance geben, die angefangenen Weg fortzuführen. Vieles, was begonnen wurde, muß zu Ende gebracht werden, meinte der Sozialdemokrat. Daß diese Region auch künftig in Berlin nicht zu kurz kommt, dafür hätte die SPD in diesem Wahlkampf den richtigen Mann - Eckhard Ohl.

Selbst redete er den Menschen zu, ihm das Vertrauen zu geben. Er wisse, welche Probleme es hier vor Ort gebe, würde sie wie bisher ansprechen und im Bundestag nach Lösungen suchen. Ohl gab sich heute so, wie er bereits in seiner Heimstadt agierte. Ihm fließen die Worte nicht glatt aus dem Mund, er postuliert keine hundertmal aufgesagt Parolen. Dafür redet er Klartext, manchmal auch deftig. Im nnz-Gespräch sagte er einst: Eigentlich bin ich lieber in Nordthüringen als in Berlin.

Bereits im vergangenen Jahr formulierte die nnz, dass der Wahlkampf in diesem Wahlkreis durch Ohl so spannend werde, wie er eben vor vier oder acht Jahren nicht war. Ohl ist der bislang schwerste Brocken für die CDU-Bastion. Ob letztlich sein langer Wahlkampf inklusiver seiner „Vorstellungstour“ durch die beiden Landkreise reicht, das wird der Sonntag zeigen.
Autor: nnz

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