Fr, 14:05 Uhr
20.09.2002
Ängste genommen, Eltern glücklicher
Nordhausen (nnz). Für junge Mütter gibt es einen Grund aufzuatmen: Dank der besseren medizinischen Voraussetzungen konnten die Fälle des plötzlichen Kindstodes in den letzten Jahren erheblich verringert werden. In der nnz lesen Sie die Einzelheiten.
Im Jahr 2001 starben in Thüringen 73 Kinder vor Vollendung ihres ersten Lebensjahres. Damit konnte die Säuglingssterblichkeit in Thüringen seit 1991 fast halbiert werden. In fast der Hälfte der Fälle starben die Säuglinge an Zuständen, die ihren Ursprung in der Zeit um die Geburt (Perinatalperiode) haben. Der Plötzliche Kindstod war in 4,1 Prozent der Fälle Ursache für den Tod eines Säuglings. Im Jahr 2001 starben in Thüringen 73 Kinder vor Vollendung ihres ersten Lebensjahres. Im Jahr 1991 waren es mit 140 Säuglingen fast doppelt so viel.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik reduzierte sich die Säuglingssterblichkeit von 8,0 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebend-Geborenen im Jahr 1991 auf 4,2 im Jahr 2001. Der Anteil der Säuglingssterbefälle an den Sterbefällen insgesamt sank von 0,4 Prozent im Jahr 1991 auf 0,3 Prozent im Jahr 2001. Bundesweit lag die Säuglingssterblichkeit im Jahr 2001 bei 4,3 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen. Der Anteil der Säuglingssterbefälle an den Sterbefällen insgesamt betrug 0,4 Prozent. "Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Zeit vor, während und kurz nach der Geburt haben (Perinatalperiode)", wie z.B. extrem niedriges Geburtsgewicht, Sauerstoffmangel mit Atemstillstand (Asphyxie) waren in Thüringen im Jahr 2001 in fast der Hälfte der Fälle (33 Fälle bzw. 45,2 Prozent) die häufigste Ursache für die Säuglingssterblichkeit. Angeborenen Fehlbildungen waren in 26,0 Prozent der Fälle die Todesursache, gefolgt von den äußeren Ursachen (nicht natürlicher Tod) mit 5,5 Prozent.
Der Plötzliche Kindstod war in 4,1 Prozent der Fälle Ursache für den Tod eines Säuglings. Der Anteil dieser Todesursache an den Säuglingssterbefällen insgesamt schwankte in den letzten 11 Jahren von 7,9 Prozent im Jahr 1991, über 15,0 Prozent im Jahr 1995. Zwei Jahre später, 1997 erreichte der Anteil mit 2,3 Prozent seinen bisherigen Tiefststand. In den Jahren 2000 und 2001 betrug er jeweils 4,1 Prozent. Bundesweit war der Plötzliche Kindstod im Jahr 2000 in 14,3 Prozent der Fälle Todesursache eines Säuglings.
Autor: nnzIm Jahr 2001 starben in Thüringen 73 Kinder vor Vollendung ihres ersten Lebensjahres. Damit konnte die Säuglingssterblichkeit in Thüringen seit 1991 fast halbiert werden. In fast der Hälfte der Fälle starben die Säuglinge an Zuständen, die ihren Ursprung in der Zeit um die Geburt (Perinatalperiode) haben. Der Plötzliche Kindstod war in 4,1 Prozent der Fälle Ursache für den Tod eines Säuglings. Im Jahr 2001 starben in Thüringen 73 Kinder vor Vollendung ihres ersten Lebensjahres. Im Jahr 1991 waren es mit 140 Säuglingen fast doppelt so viel.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik reduzierte sich die Säuglingssterblichkeit von 8,0 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebend-Geborenen im Jahr 1991 auf 4,2 im Jahr 2001. Der Anteil der Säuglingssterbefälle an den Sterbefällen insgesamt sank von 0,4 Prozent im Jahr 1991 auf 0,3 Prozent im Jahr 2001. Bundesweit lag die Säuglingssterblichkeit im Jahr 2001 bei 4,3 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen. Der Anteil der Säuglingssterbefälle an den Sterbefällen insgesamt betrug 0,4 Prozent. "Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Zeit vor, während und kurz nach der Geburt haben (Perinatalperiode)", wie z.B. extrem niedriges Geburtsgewicht, Sauerstoffmangel mit Atemstillstand (Asphyxie) waren in Thüringen im Jahr 2001 in fast der Hälfte der Fälle (33 Fälle bzw. 45,2 Prozent) die häufigste Ursache für die Säuglingssterblichkeit. Angeborenen Fehlbildungen waren in 26,0 Prozent der Fälle die Todesursache, gefolgt von den äußeren Ursachen (nicht natürlicher Tod) mit 5,5 Prozent.
Der Plötzliche Kindstod war in 4,1 Prozent der Fälle Ursache für den Tod eines Säuglings. Der Anteil dieser Todesursache an den Säuglingssterbefällen insgesamt schwankte in den letzten 11 Jahren von 7,9 Prozent im Jahr 1991, über 15,0 Prozent im Jahr 1995. Zwei Jahre später, 1997 erreichte der Anteil mit 2,3 Prozent seinen bisherigen Tiefststand. In den Jahren 2000 und 2001 betrug er jeweils 4,1 Prozent. Bundesweit war der Plötzliche Kindstod im Jahr 2000 in 14,3 Prozent der Fälle Todesursache eines Säuglings.

