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Mi, 14:23 Uhr
01.07.2009

Solidarität leben

Die NPD eröffnet in diesen Tagen Thüringenweit ihren Landtagswahlkampf. Und da ordnet die Parteizentrale gleich mal eine Provokation in Erfurt und Jena sowie in Nordhausen an. Ein Bündnis wendet sich dagegen...


Das Landratsamt hat die Kundgebung vor den Räumen der muslimischen Gemeinde am Donnerstag 2. Juli verboten. Doch kann davon ausgegangen werden, dass das Gericht das Verbot aufheben wird. Allein schon, weil in Jena und Erfurt die Kundgebungen unter dem gleichen Titel erlaubt wurden.

Die muslimische Gemeinde lädt ab 9 Uhr zu einem "Tag der offenen Tür". VertreterInnen der jüdischen und evangelischen Gemeinden werden ab 9 Uhr ebenso vor Ort sein, wie VertreterIinnen des Bündnis gegen Rechtsextremismus. Es wäre schön, noch mehr Menschen bis 12 Uhr (NPD hat von 9 bis 11:30 Uhr angemeldet) dort zu sehen und zu sprechen.

Es wird Kaffee und Kuchen geben und wer etwas mitbringen möchte, zum interreligiösen Frühstück, der oder die soll sich nicht hindern lassen. "Zeigen wir gelebte Solidarität mit den Menschen der muslimischen Gemeinde, stehen wir ihnen bei und zeigen gemeinsam, dass in Nordhausen Religionsfreiheit nicht nur ein Wort ist. Hier wird Religionsfreiheit gelebt, in einem interreligiösen Miteinander", so der SprecherInnenrat des Bündnis gegen Rechts zur nnz.
Autor: nnz

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