Mi, 12:57 Uhr
01.07.2009
Wimpern aus Zahnbürsten
Kunst als Therapie ist in der nächsten Zeit im Landratsamt zu bestaunen. Heute Mittag wurde die Vernissage eröffnet.
Ein paar Figuren sind zwar etwas kopflos hier angekommen, aber wir konnten alles wieder reparieren, erzählt Gabriele Bernsdorf, Leiterin der Pädagogischen Freizeitbetreuung des KMG-Rehabilitationszentrums für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Sülzhayn.
Gabriele Bernsdorf meint die Figuren aus Abfallprodukten, die Patienten und Bewohner des Reha-Zentrums in ihren Therapien gebastelt haben. Die fünf Müllmänner und -frauen und ein Vogel, aufgehängt an einem Infusionsständer, sind ab heute im Foyer des neuen Landratsamtes in der Behringstraße 3 zu sehen. Landrat Joachim Claus hat heute Mittag die Ausstellung gemeinsam mit Gabriele Bernsdorf und einigen der jungen Künstler eröffnet. Kindergartenkinder aus dem Kindergarten Domschlösschen haben die Figuren genau in Augenschein genommen. Die Fünf- und Sechsjährigen staunten, was sich aus leeren Saftkartons, Joghurtbechern und anderen Wertstoffen bauen lässt. Die Wimpern sind ja Zahnbürsten, rief ein kleiner Junge. Wir werden das Thema Müll jetzt sicher aufgreifen, sagt Erzieherin Sibylle Siese.
Die Idee zur Ausstellung mit dem Titel Plastiken – Oder: Wie aus Abfall Kunst wird" hatten die Mitarbeiter und jungen Patienten, als sie beobachteten, wie Müllcontainer auf dem Gelände der KMG in Sülzhayn geleert wurden. Die Kinder und Jugendlichen machten sich daraufhin Gedanken darüber, wie so viel Abfall entsteht und wie er anschließend entsorgt und weiter verwertet wird. Gabriele Bernsdorf und ihre Kollegen starteten einen Wettbewerb. Die Kinder und Jugendlichen gestalteten Figuren zwischen ein und eineinhalb Metern, hergestellt aus Restmüll und Wertstoffen. Heimbewohner, Patienten und zwei Therapieabteilungen reichten ihre Müllplastiken ein. Gewinner waren die jüngsten Künstler mit ihren Betreuern. Die Ausstellung der Skulpturen aus Wertstoffen ist bis zum 28. August zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes zu besichtigen
Autor: nnzEin paar Figuren sind zwar etwas kopflos hier angekommen, aber wir konnten alles wieder reparieren, erzählt Gabriele Bernsdorf, Leiterin der Pädagogischen Freizeitbetreuung des KMG-Rehabilitationszentrums für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Sülzhayn.
Gabriele Bernsdorf meint die Figuren aus Abfallprodukten, die Patienten und Bewohner des Reha-Zentrums in ihren Therapien gebastelt haben. Die fünf Müllmänner und -frauen und ein Vogel, aufgehängt an einem Infusionsständer, sind ab heute im Foyer des neuen Landratsamtes in der Behringstraße 3 zu sehen. Landrat Joachim Claus hat heute Mittag die Ausstellung gemeinsam mit Gabriele Bernsdorf und einigen der jungen Künstler eröffnet. Kindergartenkinder aus dem Kindergarten Domschlösschen haben die Figuren genau in Augenschein genommen. Die Fünf- und Sechsjährigen staunten, was sich aus leeren Saftkartons, Joghurtbechern und anderen Wertstoffen bauen lässt. Die Wimpern sind ja Zahnbürsten, rief ein kleiner Junge. Wir werden das Thema Müll jetzt sicher aufgreifen, sagt Erzieherin Sibylle Siese.
Die Idee zur Ausstellung mit dem Titel Plastiken – Oder: Wie aus Abfall Kunst wird" hatten die Mitarbeiter und jungen Patienten, als sie beobachteten, wie Müllcontainer auf dem Gelände der KMG in Sülzhayn geleert wurden. Die Kinder und Jugendlichen machten sich daraufhin Gedanken darüber, wie so viel Abfall entsteht und wie er anschließend entsorgt und weiter verwertet wird. Gabriele Bernsdorf und ihre Kollegen starteten einen Wettbewerb. Die Kinder und Jugendlichen gestalteten Figuren zwischen ein und eineinhalb Metern, hergestellt aus Restmüll und Wertstoffen. Heimbewohner, Patienten und zwei Therapieabteilungen reichten ihre Müllplastiken ein. Gewinner waren die jüngsten Künstler mit ihren Betreuern. Die Ausstellung der Skulpturen aus Wertstoffen ist bis zum 28. August zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes zu besichtigen



