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Fr, 11:03 Uhr
26.06.2009

Bambule auf dem Friedhof

Wird ab Mitte Juli in Nordhausen bei den Grabbesitzern wieder die Angst umgehen? Ist der Grabstein sicher oder nicht? Dann nämlich stehen die Standsicherheitsprüfungen an. Hier die Einzelheiten...


In der Zeit vom 13. Juli bis 24. Juli werden die Grabsteine auf dem Hauptfriedhof am Stresemannring auf Standsicherheit überprüft. „Die ist notwendig, damit niemand durch lose und umstürzende Grabsteine verletzt werden kann“, sagte Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Die Prüftermine der einzelnen Grabfelder bzw. Abteilungen sind im Schaukasten der Friedhofsverwaltung ersichtlich. Grabmale, die der ständigen Witterung und anderen Einwirkungen ausgesetzt seien, müssten einmal im Jahr auf ihre Standsicherheit geprüft werden.

Die Prüfung erledigen Mitarbeiter der Deutschen Natursteinakademie. „Durch entsprechende Messtechnik ist eine ruckartige Belastung, die das Grabmal lockern könnte, ausgeschlossen“, so Kohlhause weiter. „Alle nicht standfesten Grabmale werden mit einem Aufkleber gekennzeichnet, und wenn erforderlich, gegen Umsturz gesichert, zum Beispiel durch das Absetzen des Grabsteines.“

Grundsätzlich seien die Nutzungsberechtigten der Grabstellen für die Standsicherheit ihrer Grabmale verantwortlich. „Daher werden alle Nutzungsberechtigten gebeten, deren Grabsteine einen Aufkleber tragen, für eine schnelle und fachgerechte Befestigung zu sorgen.“

Für weitere Fragen zur Grabsteinkontrolle stehen die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung zur Verfügung. Sie sind über die Telefonnummer 03631 479112 erreichbar.
Autor: nnz

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