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Do, 15:41 Uhr
25.06.2009

Vorreiterrolle

Vorgestellt wurden am Dienstag auf der Tagung des Netzwerks zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund die Ideen zur Erstellung eines lokalen Integrationsplans. Wie der einmal aussehen könnte, das hat die nnz erfahren...

Planer (Foto: JSW) Planer (Foto: JSW)

Babett Gerlach, verantwortliche Mitarbeiterin des JugendSozialwerk Nordhausen, stellte die Aufgaben und Zielsetzungen für die kommenden Monate vor. Aufbauend auf einer Bestandsanalyse werden die für Nordhausen integrationsrelevanten Themenfelder herausgearbeitet. In Arbeitsgruppen sollen diese mit Inhalten und Zielen gefüllt und schließlich im Integrationsplan zusammengeführt werden.

Nordhausen übernimmt bei der Umsetzung des Integrationsplans der Bundesregierung eine Vorreiterrolle unter den kleineren Kommunen. Bislang haben fast ausschließlich größere Städte diesbezüglich Ergebnisse vorzuweisen. Deren Erfahrungen sollen in Nordhausen berücksichtigt werden. Dafür hat Babett Gerlach die entsprechenden Kontakte geknüpft.

Gelingen kann das Vorhaben nur in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen, allen Organisationen und Institutionen, die mit Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und natürlich den betroffenen Migranten selbst, sollen sie sich doch mit ihren Anliegen und Ideen genau so wiederfinden wie die Aufnahmegesellschaft. Gefördert wird das Projekt vom Thüringer Ministerium des Innern.
Autor: nnz

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Kommentare
Chefkoch
25.06.2009, 17:21 Uhr
Schade um die verpasste Gelegenheit.
Das ist aber schön! Wieder ein institutionalisiertes Projekt, damit ein großer Sozialträger mit freundlicher Unterstützung des Steuerzahlers viel Geld zum Fenster hinauswerfen kann. Wenn's Geld alle ist, war's dann auch alles. Nachhaltige Veränderungen in unserem Gemeinschaftsleben sind damit kaum zu erwarten. Integration ist keine Veranstaltung für die Betroffenen, die man mit einem Projekt bewältigen kann.

Integration funktioniert nur, wenn sich alle tagtäglich und mit kleinen Schritten darauf einlassen. Das ist sehr langwierig und von gegenseitigen Vorurteilen und Rückschlägen begleitet. Ein solches Projekt in den Händen des Jugendsozialwerkes kann nicht wirklich ernst gemeint sein.
Ines Gast
26.06.2009, 10:49 Uhr
Herzlich Willkommen
Sehr geehrter Herr Chefkoch,
Ihr Kommentar scheint auf Ihr ehrliches Interesse an einer gelingenden Integration und den Willen, sich selbst dabei einzubringen, hinzuweisen.

Aus diesem Grund freut mich Ihr Kommentar außerdordentlich. Sowohl der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. als auch die anderen im Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zusammengeschlossenen Vereine, Organisationen und Behörden sind sich bewusst, dass man Integration nicht mit einem Projekt bewältigen kann.

Seit vielen Jahren schon engagieren wir uns in diesem Bereich und wissen, dass Integration ein langwieriger und von Rückschlägen begleiteter Prozess ist. Aber wir können auch auf Erfolge verweisen. Und wir möchten auf deren Basis nun in einen Prozess eintreten, der in Nordhausen die Bedingungen für ein Gelingen von Integration nachhaltig und umfassend verbessert. Dieser Prozess wird von den Akteuren des Netzwerks gemeinsam getragen.

Jeder bringt hierbei seine individuellen Kompetenzen ein. Dabei sind wir jedoch auf weitere Hilfe angewiesen; auf Hilfe von allen Menschen, die ein ehrliches Interesse an Integration zum persönlichen Engagement motiviert. Ich habe den Eindruck, Sie gehören dazu. Ich möchte Sie deshalb herzlich einladen, mitzutun. Kommen Sie, schauen Sie, unterstützen Sie uns.

Geben Sie mir ein Zeichen, wenn Sie dazu bereit sind. Und seinen Sie versichert, wir meinen es ernst.
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