Campusfest als Schlafräuber
Unsanft reißt es mich aus dem Schlaf. Musik, so laut, dass ich die Texte glasklar verstehen kann, hallt durch das beschauliche Steigerthal. Wir haben Mittwoch, nein, Donnerstag, auch wenn der gerade mal 25 Minuten alt ist...
Unsanft reißt es mich aus dem Schlaf. Musik, so laut, dass ich die Texte glasklar verstehen kann, hallt durch das beschauliche Steigerthal. Wir haben Mittwoch, nein, Donnerstag, auch wenn der gerade mal 25 Minuten alt ist.
Ein Anruf bei der Polizeidirektion Nordhausen schafft schnell Klarheit: Campusfest…, genehmigt…, da können wir auch nichts machen… Ich höre, will und kann aber nicht verstehen, denn das setzt Verständnis voraus. Ich bin bereits Anrufer Nummer 49 und der am weitesten entfernte. Die meisten Beschwerden kommen aus dem Bereich Bergstraße, vermeldet die freundliche Polizistenstimme. Obendrauf bekomme ich eine Handynummer des überwachenden Ordnungsamtsmitarbeiters vor Ort.
Der sagt mir, seine Messungen zeigen an, dass mit 70 Dezibel der zulässige Wert an Lärm im Limit liegt. Außerdem bin ich der erste Anrufer (auf seinem Handy, dessen Nummer die Polizei den Lärmbeschwerern mitteilen soll) und der Spuk dauert nur noch bis 1 Uhr. Zulässiger Wert, ich kann hier in mindestens 6 Kilometern Luftlinie die Texte mitsingen und die zulässigen Werte sind nicht überschritten – wer hat denn diese Werte mitten in der Woche kurz nach Mitternacht für zulässig erklärt? Und wie bitte kann für eine derartige Störung der Nachtruhe eine Genehmigung erteilt worden sein, die den Ordnungshütern glatt die Hände bindet?
Tja, so ist das, dem Bürger schreibt die Satzung der Stadt vor, bis wann er mit seinem Rasenmäher hantieren darf, damit die Ruhe nicht gestört wird (was ich generell in Ordnung finde), aber dann so etwas.
Auch ich war mal Student vor 23 Jahren. Und Studentenfeiern mit Musik gab es ebenfalls, auch Mittwochs im Studentenclub, laut genug zum Feiern und Tanzen. Doch vor dem Club herrschte Ruhe. Niemand hörte etwas, nur die, die sich drin befanden.
Ich nutze die Schlafstörung für eine kreative Schreibeinlage mitten in der Nacht. Das schont die Nerven, baut Frust ab. Und jetzt wo ich fertig bin, kehrt anscheinend auf dem Campus ebenfalls Ruhe ein. Ist ja auch schon spät, äh früh, nämlich 1.21 Uhr. Zeit ins Bett zu gehen. Na dann gute Nacht. Meine Gedanken sind bei den Anwohnern in unmittelbarer Nähe zum Campus der Fachhochschule.
Die öffnen jetzt wieder die Fenster, schauen nach den lieben Kleinen, die in wenigen Stunden in die Schule müssen und wahrscheinlich ziemlich zerknittert am Frühstückstisch sitzen werden, neben ebenso zerknittert ausschauenden Eltern.
M. D.
Autor: nnz
Kommentare
H.A.
18.06.2009, 08:16 Uhr
Traurig
Echt Traurig wenn man schon so alt und verbittert ist das man der Jugend nicht einmal im Jahr den Spaß gönnt.
Rolandsfest, Altstadtfest und ähnliche Sachen sind schon aufgrund der Musikauswahl für Ältere gedacht und durch die Musik fühle ich mich wesentlich mehr belästigt und trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen deswegen bei der Polizei anzurufen.
Es ist in dieser Stadt eh schon nichts los und grade die FH leidet unter Auflagen so das sie ausser dieses Campusfest einmal im Jahr kaum noch was veranstalten darf.
Oder ist das der Neid das da jemand Spass hat und man selber nicht dabei ist? Das würde es zumindest erklären. Aber geben sie sich nen ruck und gehen sie beim nächsten Campusfest einfach rüber und amüsieren sie sich ein bisschen, sie scheinen es nötig zu haben wenn ihr Leben schon so traurig ist.
Nordhaeuser
18.06.2009, 09:01 Uhr
M.D. Paradebeispiel
Dieser Artikel war mal wieder ein Paradebeispiel für unsere Nörglergesellschaft.
Wird nichts getan, ist es zu langweilig, gibt es Aktivitäten in der Stadt ist es zu laut und es hagelt Beschwerden.
Ich wohne in Nordhausen, bin verheiratet und habe eine Tochter von 4 Jahren.
Wir haben alle 3 geschlafen wie immer .......
Übrigens: Ob das eine kreative Schreibeinlage war, darüber lässt sich streiten!
Thor
18.06.2009, 09:06 Uhr
Campusfest als Schlafräuber
...ja ja und in Halberstadt hat Jemand im 3.Stock aus dem Fenster geschaut und den Frontmann von Rockpirat gesehen, anschließend die Polizei angerufen und sich beschwert warum Dieser ihm die Sicht auf die Hallesche Straße versperrt ! Tja Person aus Steigerthal - da klingt Ihre Odyssee geradezu lächerlich !
triniti
18.06.2009, 09:25 Uhr
Es war auszuhalten...
Also ich bin selbst Anwohner der Bergstraße und muss sagen das ich außer den Bässen nicht wirklich viel gehört habe. Allerdings habe ich auch kein Verständnis dafür so etwas mitten in der Woche zu veranstalten wenn die Anwohner morgens auf Arbeit müssen.
Und zu H.A. muss ich sagen das M.D. nur bei der Polizei angerufen hat um den Grund der nächtlichen Ruhestörung in Erfahrung zu bringen. So jedenfalls habe ich sein geschriebenes Verstanden...
Und lieber Thor Ihre Aussage finde ich nicht in Ordnung. Denn es braucht nur der Wind in die Richtung Steigerthal ziehen und man hört alles...
Nordhaeuser es kommt ja auch darauf an wo sie wohnen...ich bezweifel z.B. das man am Badehaus die Musik gehört hat...
triniti
18.06.2009, 09:41 Uhr
alt und verbittert ist
ich fand das was da gespielt wurde auch mehr als Krach und Hirn-weg-blasen als Musik,und ich bin 26!!!
T.H.
18.06.2009, 09:41 Uhr
Hochschulstadt?
Offenbar haben die notorischen Nörgler, die sich bei jeder geräuschintensiveren Aktivität auf dem Campus beschweren, immer noch nicht begriffen, was es für Nordhausen bedeutet, Hochschulstadt zu sein.
2000 junge Leute, die die Stadt beleben, die auch einen positiven Effekt für die regionale Wirtschaft haben, die Auswirkungen auf die Einwohnerzahl und damit die finanziellen Zuweisungen an die Stadt haben, diese 2000 jungen Leute haben ein Recht darauf, wie junge Leute zu leben.
Durch die Ansiedlung der Fachhochschule sind nicht nur über 100 Arbeitsplätze geschaffen worden, es konnte auch dem Bevölkerungsrückgang und der zunehmenden Vergreisung Nordhausens begegnet werden, selbst wenn insgesamt in der Stadt immer noch "zu wenig los" ist.
Wer sich von der hochschulbedingten Verjüngung Nordhausen gestört fühlt, möge doch umziehen in eine der vielen aussterbenden Städte in thüringischer, niedersächsischer oder sachsen-anhaltinischer Nachbarschaft.
Ein kleiner Tipp: die meisten Häuser sind heutzutage mit modernen Fenstern ausgestattet, die nur noch wenig Schall durchlassen. Wenn man diese nachts schließt, hört man zumindest in Steigerthaler Schlafzimmern nichts mehr (hat bei mir auch in Nordhausen funktioniert ...).
triniti
18.06.2009, 09:58 Uhr
keiner hat was...
...gegen das Campusfest. Aber mitten in der Woche und das bis halb 2? Sowas kann man auch am Wochenende machen...
Thor
18.06.2009, 10:17 Uhr
...der Wind das himmlische Kind
...und wenn der in Richtung Steigerthal bläst und die Straßenbahn fährt gerade nach NDH-Ost wird selbiger Ort mit aller Wahrscheinlichkeit evakuiert!
Blitz&Donner
18.06.2009, 10:20 Uhr
Fenster
Ich habe nichts gegen solche Veranstaltungen, aber der Lärmpegel war so krass, das selbst durch unsere modernen und geschlossenen Fenster in der Grimmelallee, noch dazu bei laufendem Fernseher die Mucke klar zu hören war.
Ich fand sie auch gar nicht so übel, nur das schlechte an der Aktion war der Wochentag, da ich dadurch auch selbst nicht hingehen konnte, denn auch bei mir klingelt leider am nächsten Morgen frühs der Wecker.
triniti
18.06.2009, 10:31 Uhr
Thor
manche niveaulose Bemerkung kann man stecken lassen!!! Da scheint wohl noch der Restalkohol zu sprechen!
der Andere
18.06.2009, 10:36 Uhr
Campusfest als Schlafräuber
Zum Kommentar von T.H. kleine Anmerkung:
Du bist Dir sicher, dass Du nach dem Studium hier in Nordhausen wohnen und arbeiten wirst - zu Nordhäuser Konditionen ? Bischen blauäugig in Zeiten , wo sich die Mehrheit die Arbeit im Westen sucht wenn überhaupt -, weil unsere tollen Politiker es nicht gebacken bekommen, endlich die Löhne Ost und West anzugleichen und überhaupt Arbeitsplätze zu schaffen.
In Sachsen Anhalt und Sachsen gibt es sehr wohl viele neue Arbeitsplätze und hier in Nordhausen ist definitiv tote Hose und Dumpinglohnland wie überall in Thüringen seit Jahren.
Trotz der neuen Autobahn und der Versprechungen... und und und .
Meine Familie und ich haben sich auch durch viel zu laute Musik belästigt gefühlt,trotz geschlossenem modernen Fenster.
Auch wenn in Nordhausen nicht mehr so viele Leute auf Arbeit müssen,weil arbeitslos oder im Westen arbeiten,gibt es dennoch einige - Kinder sogar schulpflichtige soll es auch noch geben, die ihren Schlaf schon noch brauchen.
Diese Veranstaltung zeigt wieder mal den Egoismus und das Desinteresse und die Unfähigkeit unserer Stadtväter.
Vereinbart sich natürlich auch nicht mit den immer wieder viel diskutierten Hörschäden bei Jugendlichen , oder habe ich da was verpasst ?
Dem Herrn vom Ordnungsamt gehört ein ordentlich geeichtes Pegelmessgerät gesponsert samt Schulung für dieses Gerät.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass unser verfallenes Stadion der beste Platz für solche Veranstaltungen gewesen wäre.
Rundherum alles grün hätte auch für einen gewissen Schallschutz gesorgt.
Aber wem sagt man das schon ?
Die machen eh was sie wollen.
Zur Wahl mussten wir uns nicht mal ausweisen - das sagt doch alles , oder ?
CityScout
18.06.2009, 10:40 Uhr
Lärm
Ich selber fand es auch zu laut, da ich ja selber da war und die Fotos des Festes für die Leser gemacht habe. Ich dachte nur, sind die hier alle schwerhörig?
Es ging wie auf den Jahrmarkt zu und jeder spielte eine andere Musik und alles muss lauter sein. Da es ja zwei Musikrichtungen gab.
Nemesis1
18.06.2009, 10:43 Uhr
Konzert im Bett
Es war mal wieder Campusfest, alle Jahre wieder. Alle Jahre die gleichen Beschwerden, alle Jahre Anrufe bei der Polizei, alle Jahre Unverständis über diese erteile Genehmigung für diese Veranstaltung.
Den Bericht kann ich nachvollziehen, denn als direkt betroffener Anwohner(ich wohne nicht in Steigerthal!) hat man den Lärm bis ins Bett, wo das Schlafen keinen Sinn macht. Das macht besonder Spaß, wenn 2 kleine Kinder nicht schlafen können. das Babyfon von der Lautstärke (das ist kein Scherz) im Zimmer anspringt.
Ich will betonen, das auch ich
teamplayer
18.06.2009, 11:22 Uhr
Ein Abend im Jahr
Ich finde, man sollte nicht immer nur meckern!
Es war laut, keine Frage. Auch ich in der Hardenbergstr. habe die Musik (zumindest bei geöffnetem Fenster) gut hören können.
Aber ich finde, man sollte den Studenten auch mal diesen einen Abend im Jahr zugestehen.
Denn, wie bereits geschrieben, was hat den NDH großartiges zu bieten, außer der FH und vielleicht noch Alkoholika???
Wenn nur 500 der eingeschriebenen 2000 Studenten hier in NDH wohnen, fließen allein durch Mieteinnehmen (200 € je Wohnung) 100.000 € zur WGB/SWG. Jeden Monat!!!!
Die gleiche Summe geht sicher für Nahrungsmittel drauf, die in NDH gekauft werden.
Dann hat aber noch niemand getankt, war Haare schneiden, Solarium etc.
Will heißen: für NDH bedeutet die FH neben der Reputation einen ungeheuren Wirtschaftsfaktor.
Also mal an die Arbeitsplätze denken, die durch die FH entstehen/erhalten bleiben oder an die nur durch die gute Auslastung modernisierten Wohnblöcke, ich denke da sind die 2 Stunden weniger Schlaf durchaus hinnehmbar!
Manne
18.06.2009, 11:28 Uhr
Zum Glück...
... gibt es hier noch ein paar Kommentare die nicht gegen das Campusfest sprechen.
Ich kann es nicht verstehen, das man sich so aufregen muss, wenn einmal im Jahr gefeiert wird. Vorallem wenn man dann Nachts in Steigerthal und Co. nix weiter zu tun hat, als seinen Puls hochzuschrauben und sein imagnäres Gesetzeshütergefühl mit Polizeianrufen und Co. zu befriedigen.
Aber die netten und so gesetzestreuen Nordhäuser schaffen es auch noch das diese Fest der FHN unterlassen wird/werden muss - Wäre ja nicht das erste.
Ich war bis vor kurzem Student an der FHN und kann mich noch gut an die Anfangszeit erinnern - JA dort gabs Parties mit reglemäßigen Polizeibesuch. Ich gebe auch zu das einige Parties etwas zu laut waren, aber es gab sogar Musikfreie Parties - und siehe da, wir hatten wieder Polizeibesuch!!! Ich denke das einmal im Jahr solch ein Fest auch von Nordhäuser Bürgern ertragen werden kann/soll.
Ich selbst habe nach meinem Abschluss schnell diese Stadt verlassen, da ich einige "krasse" Erfahrungen zu Studiums- und vorallem zu Nebenjobzeiten mit Bürgern in Nordhausen gemacht habe - ja obwohl ich auch ein gebürtiger Nordhäuser bin und diese Stadt doch sein eigenen und netten Reiz hat!!! Aber darüber könnte man jetzt Romane schreiben! Jedenfalls habe ich viele andere Städte kennengelernt und auch bewohnt - und ich muss sagen, die Mehrheit der Nordhäuser sind sehr EIGEN!!!
Vielleicht sollte mal darüber nachgedacht werden, wenn schon das Campusfest (was ja traditionell auf dem CAMPUS stattfindet) im Stadion stattfinden soll, die FH vielleicht aus Nordhausen zu verbannen. Ich denke das es ein Großteil der Studenten begrüßen wird und die Nordhäuser Bürger ihre Ruhe, ihr "altes" Stadtbild mit überwiegen älteren Bürgern und vorallem wieder eine Standort der noch unattraktiver ist wiederzubekommen. Aber auch hier kann man wieder Romane schreiben...
TTrB
18.06.2009, 11:38 Uhr
No Comment
Der feiersüchtigen jungen Generation sei mal ins Stammbuch geschrieben, das auch sie in den "Genuss" des Älterwerdens kommen. Jung zu sein ist schließlich kein Verdienst, sondern ein temporärer Zustand. Irgendwann werden sie auch ihren Nachtschlaf zu schätzen wissen, gerade wenn man am nächsten Morgen aufstehen muss und zur Arbeit geht. Arbeitgeber haben kein Verständnis für die Entschuldigung "Ich komme später, denn bis 01. Uhr war Campusfest und ich konnte nicht schlafen". Im übrigen befindet sich keine 200 Meter von der FHS ein Altersheim, ob die Insassen begeistert waren, wage ich doch zu bezweifeln. Oder sollten sie sich etwa "einen Ruck geben und mal rüber gehen und sich amüsieren, weil sie es nötig haben"(Zitat von H.A.)
Die abziehenden Festbesucher haben übrigens mal wieder ihre Spur (zerbrochene Flaschen, diverse Trinkbecher, leere Zigerettenschachteln und anderer Müll) hinterlassen, von der FHS über den Weinberg, die Jacob-Plaut-Strasse und die Sangerhäuserstrasse bis in den Bereich der HO-Kreuzung. Auf der "Brücke der Einheit" wurden die Blumen aus den Blumenkästen gerissen. Wer wohl das alles wieder in Ordnung bringt ? Ganz sicher nicht die Leute von der FHS. Das bleibt mal alles wieder an den Anwohnern hängen. Und da verlangt doch tätsächlich noch jemand, man solle Begeisterung oder wenigstens Verständnis zeigen.
Ich finde das dann doch ein wenig frech.
Bis zum nächsten Campusfest im nächsten Jahr (Grins)
ICHHAUDANNMALAB:-)
quizzi
18.06.2009, 12:57 Uhr
überlegen über was und wie man sich beschwert
Lautstärke hin oder her. Wie laut es jmd. empfunden hat, ist sowieso nicht mehr nachvollziehbar. Ehrlich gesagt finde ich diesen Musikmix, der dort entsteht auch nicht grad gelungen und mit ein bisschen weniger db würde das Fest sicher genauso gut werden.
Dieses Fest auf ein Wochenende zu legen, ist jedoch meiner Meinung nach sinnlos, weil dann nicht mehr annähernd die Besucherzahlen erreicht werden würden - zu viele andere Events finden an Wochenenden statt und die Studenten fahren heim.
Auf kurz oder lang würde das Campusfest dann wohl sterben. Auch die Idee, es an den Stadtrand abzuschieben ist nicht wirklich fair und vor allem machbar. Jetzt liegt der Veranstaltungsort in der Stadt und ist gut erreichbar - am Stadtrand müsste man mit Shuttlebussen o. Ä. arbeiten, was zusätzliche Kosten verursacht.
Wieso gibt es eigentlich solche massiven Proteste nicht zum Rolands- oder Altstadtfest?? Auch wenn diese an einem Wochenende stattfinden, sind sie noch viel mehr im Stadtinneren und belästigen genauso die Leute.. es gibt nämlich nicht wenige, die auch am Samstag oder Sonntag arbeiten müssen. Und ganz nebenbei finde ich es wohl wesentlich schlimmer, wenn wildfremde Leute vom Riesenrad 3 Tage lang in mein Schlafzimmer schauen könnten, als ein paar Stunden laute Musik - die hat wenigstens keine Augen.
der Andere
18.06.2009, 13:21 Uhr
Re: Manne
Du schriebst:
Ich selbst habe nach meinem Abschluss schnell diese Stadt verlassen, da ich einige "krasse" Erfahrungen zu Studiums- und vorallem zu Nebenjobzeiten mit Bürgern in Nordhausen gemacht habe .... usw.
Das dazu, dass man hier in Nordhausen und in Thueringen keine Perspektive hat, oder hast Du Nordhausen verlassen, weil man hier keine laute Musik hören darf und bei jeder Veranstaltung die Polizei kommt, wohl kaum......
Egal.
Ich kann mir vorstellen, dass bei Reduzierung des Schallpegels um 30 Prozent sich nichts an der Partystimmung negativ geändert hätte und auch der letzte Winkel im Campusgelände noch akustisch einwandfrei ausgestrahlt würde.
Es wäre Dir dann wahrscheinlich noch nicht mal aufgefallen,dass die Musik um einiges leiser gewesen wäre.
Mal ehrlich,es reicht doch wirklich,wenn die Musik an den besuchten Stellen des Campus normal hörbar ist und man sich vielleicht sogar normal unterhalten kann , ohne sich anschreien zu müssen.Wenn man es dennoch etwas lauter mag, um in die richtige Stimmung zu kommen, geht man in Nähe Bühne , denke ich. Als Student hat man von Akustik sicher auch schon das Eine oder Andere gehört,dass irgendwann Verzerrungen und Klirrfaktor überwiegen und aus dem Hörgenuss einen Hörschaden produzieren.
Es will niemand die Feste auf dem Campus weg haben oder verbieten,auch nicht ins ehemalige Stadion (trotzdem eine Überlegung wert) verbannen.
Es geht einfach darum ,Interessen abzuwägen und Kompromisse zu finden.
Ich bin dafür , dass weiter Feste für die Jugend organisiert werden - keine Frage, im entsprechenden Rahmen.
Z.B. kann ich mich nicht erinnern, dass es von der alten Weberei Lärmbelästigungen gab - scheinbar muss es doch gehen? Warum auf dem Campus nicht?
Manne
18.06.2009, 14:25 Uhr
@ der Andere & @ TTrB
@ der Andere:
...natrülich habe ich in erster Linie die Stadt verlassen, da es hier keine Perpektiven gibt und ich nicht so versauern will wie manch anderer hier. Ich wollte damit aber ausdrücken, dass ich auch ganz froh bin diesen Schritt gehen zu wollen/müssen, da hier ein Großteil der Bürger sehr "EIGEN" ist...
Sicherlich wäre eine Alternative die Reduzierung des Lärmpegels... Wenn es aber wirklich 70 db waren, sollte man überlegen was da schief lief... Denn das ist eigentlich nicht viel...
Weiterhin wäre es ja TRAURIG, wenn es Leute gäbe die diese Feste weghaben wollen, ABER es gibt erstaunlich viele die sich darüber aufregen...
Falls du wirklich denkst das es von der alten Weberei keine Lärmbeslästigungen gibt, kann ich Dir auch dort wiedersprechen! Es reichtdoch schon, wenn dort im Biergarten Verantstaltungen sind, dann melden sich sofort die Leute aus Ilfeld;-)
@ TTrB:
Zitat: "...Auf der "Brücke der Einheit" wurden die Blumen aus den Blumenkästen gerissen. Wer wohl das alles wieder in Ordnung bringt ? Ganz sicher nicht die Leute von der FHS. ..."
Wer sagt den das es Studenten bzw. Gäste des Campusfestes gewesen sind? Warst Du denn dabei?
Sicherlich bleibt das alles an den Anwohnern hängen - Leider.
Aber schau dich mal in der Stadt um, wieviel Leute in den Abendstunden duch die Stadt mit ein und denselben Ziel ziehen oder wieviel zum Rolandsfest zerstört wurde...
Sind/Waren bestimmt alles Studenten oder ähnliches - na klar!
Aber Du hast schon Recht, das Du daswegen kein Vertsändnis mehr für solche Feste hast...
Nemesis1
18.06.2009, 14:40 Uhr
Ein Bett im Campus
Reload:
Es war mal wieder Campusfest, alle Jahre wieder. Alle Jahre die gleichen Beschwerden, alle Jahre Anrufe bei der Polizei, alle Jahre Unverständnis über diese erteilte Genehmigung für diese Veranstaltung.
Den Bericht kann ich nachvollziehen, denn als direkt betroffener Anwohner (ich wohne nicht in Steigerthal!) hat man den Lärm bis ins Bett, wo das Schlafen bis Veranstaltungsende keinen Sinn macht.
Das macht besonders Spaß, wenn zwei kleine Kinder weinend wach liegen und das Babyfon von der Lautstärke der Musik (das ist kein Scherz) im Zimmer anspringt. Eine Emissionsmessung würde sicherlich mal Aufschluss geben, wie weit die erlaubten 70 db überschritten wurden.
Ich will betonen, das auch ich gern mal feiere, doch plane ich meist Partys am Wochenende, wo man die Möglichkeit hat, wenigstens ein paar Stunden Schlaf am Sonntagmorgen nachzuholen. Ist das unseren Studenten nicht möglich?
Weiterhin denke ich, wir haben die FH mitten in der Stadt in einem Wohngebiet in welchen doch noch ein Teil der Anwohner berufstätig sind und diese evtl. meine Ansichten teilen. Warum ist es nicht möglich, solche Großveranstaltungen mit Bands und Gastronomie an den Stadtrand zu verlagern, Kiesschacht oder Gehege bieten doch gute Bedingungen. Oder stören sie dort die Entscheider in Ihrer nächtlichen Ruhe?
Ansonsten würde ich empfehlen die Entscheider zu der Veranstaltung einzuladen, ein Bett im Campus zu reservieren, musikalisch dort einzudösen und am Morgen den Weg zum Amt anzutreten.
Was für ein Tag!
Bevor jetzt wieder die Kommentare losgehen, das man die FH mit Ihren Studenten nicht verdammen soll, will ich gleich noch erwähnen, das mir die Wichtigkeit der FH in NDH wohl bewusst ist und ich es auch gut finde das diese zur Attraktivität und zur Wirtschaft unserer Stadt beiträgt. Dennoch ist sie nicht alles und man sollte auch an die
Andere, vor allem dauerhaft wohnhafte Bevölkerung im Umkreis denken, wenn man solche Events genehmigt.
donjoga
18.06.2009, 23:20 Uhr
Krach muss sein
Die Daseinsberechtigung der Studenten in NDH ist ja wohl umunstritten, wie bereits einige aufgeschlossene Mitbürger bemerkten. Einmal im Jahr kann wohl selbst der spießigste Vertreter der Nordhäuser so etwas aushalten, weil zu Jugend nun mal Krach gehört, oder waren Sie niemals jung und ausgelassen und mußten Ihre Nachbarn niemals etwas wegstecken?
Wie war das doch gleich mal mit ..wer wirft den ersten Stein...? Ich hoffe jedenfalls, dass 2010 wieder die Fetzen fliegen und die Studenten sagen können, dass NDH doch nicht so alt und spießig ist. Ich wohne übrigens auch nicht mehr da. Das Leben in anderen Regionen dieser Welt hat es mir angetan und das ist gut so!
Ribery22
19.06.2009, 11:28 Uhr
Campus Party
Mir ist es egal....besser als eine schlafende Stadt...und das eine Mal im Jahr-gibt schlimmeres...
@Zitat von -der Andere-
Zur Wahl mussten wir uns nicht mal ausweisen - das sagt doch alles , oder ?
Hammer!!! Ob jeder persönlich da war...oder hat den Gartennachbarn die Wahl übernommen weil er im beim Rasen mähen geholfen hat (Ironie)
Wenn ich dran denke dass sich die Arge das Recht nimmt Ausweise zu kopieren....dann fehlt mir nichts mehr ein....
Okieh
19.06.2009, 18:20 Uhr
Campusfest 2010
Auch im Jahr 2010 steht wieder ein Campusfest an. Ich, ebenfalls Anwohner der Bergstraße, bin für gegenseitige Rücksichtnahme. Eie Fachhochschule, auch wenn sie Arbeitsplätze in einer Region schafft, sollte auch mit den Menschen der Region arbeiten. (nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene) Ich denke da an die Kinder, noch berufstätigen Bürger, an kranke und ältere Menschen, sie alle Leben hier in der Stadt und manche davon auch in der unmittelbaren Umgebung der Fachhochschule.
Da reicht ein Zettel an den Haustüren der umliegenden Straßen (am ..... feiern wir unser diesjähriges Campusfest und laden alle Anwohner recht herzlich ein....) nicht aus. Gut für die Bürger die in der Lage sind mitzufeiern, aber was ist mit denen, die nicht können. Sei es Beruf, Alter oder Gesundheit. Für diese Bürger ist solch eine gut gemeinte Einladung nur ein schlechter Trost. Was könnte man jedoch 2010 besser machen:
1. Wenn Open Air dann nur eine Band, so dass die Lautstärke unter den angesprochenen 70db bleibt. (Setzt natürlich Kenntnis bei der Bedienung der Geräte voraus ;-) )
2. Da der Wochentag, als Tag für das Campusfest nicht am Wochenende sein kann, sollte eine Beschränkung des Veranstaltungsende bis max. 24 Uhr in Erwägung gezogen werden.
3. Einbindung der Bürger aus den Umliegenden Wohngebieten schon bei der Planung des Campusfestes.
4. Warum wird der Saal auf dem Gelände der Fachhochschule nicht mit eingebunden. Gibt es den nicht mehr? Hier haben Früher auch Bands gespielt und die Lärmbelästigung war nicht so hoch.
Eine gute Beziehung beruht auf gegenseiter Rücksicht und Verständnis. Wenn Bürger der Stadt und Studenten der Fachhochschule gemeinsam einen Schritt auf einander zu gehen, sollte einem gelungenen Campusfest 2010 nichts im Wege stehen.
mario1000
20.06.2009, 13:25 Uhr
Traurig
Ich finde es sehr traurig, dass es so viele pedanten in dieser stadt gibt. einmal im jahr feiern die studenten (wobei mind. 40% der gäste jugendliche nicht-studenten aus nordhausen und umgebung sind) bis 01 uhr nachts. EIN EINZIGES MAL IN EINEM GANZEN JAHR!!! ich wünsche jedem, der sich so darüber aufregt etwas mehr spaß im leben. guckt bitte über den tellerrand und seht euch die welt um nordhausen herum an. ihr seid so armselig!
Manne
20.06.2009, 16:56 Uhr
hört das denn nie auf???
@ mario1000: danke für diesen Beitrag, aber ich glaube das wird hier nie einer verstehen;-)
@ Okieh: Ich denke wenn du so auf gegenseitige Rücksichstnahme plädierts, dann lass den Studenten doch wenigestens dieses eine FEST aufn Campus - Ja und daswegen auch Campusfest und nicht Stadionfest etc.! Ich denke da nur an die SAP und SEP welche ja mittlerweile in der alten Weberei oder am Kiesschacht stattfinden und aufgrund der Beschwerden schon verbannt wurden!
zu 1: warum nur eine Band? Kann ich nicht nachvollziehen! Ich galube auch nicht, das sich die Lautstärke verdoppelt wenn zwei Bands spielen;-) Vielleicht sollte man dann beim Rolandsfest auch nur noch eine Bühne aufstellen und den ganzen Tag Heimatmusik spielen --> denn nur so ist garantiert das jeder Musikgeschmack getroffen ist:-D
zu 2: Ob das Campusfest bis 24 Uhr oder bis 1 Uhr geht, die Aufregung und die Anzahl der Beschwerden wird dadurch bestimmt nicht weniger! Es gab Zeiten da ging es noch länger... Aber auch das ist ja nun verboten! THX!
zu 3: Wenn man die anliegenden Bürger mit einbindet, was soll der Nutzen daraus sein bzw. was macht ihr besser oder schlechter???
zu 4: Der Saal auch Audimax genannt wäre sicherlich noch eine Alternative, doch dieser liegt ja noch näher an euch Bewohnern - was soll as denn erst werden? ich glaube nicht das die Mauern des Gedäudes soviel schützen... denn selbst bei diese Parties damals, kamen doch permanent Beschwerden...
triniti
20.06.2009, 19:09 Uhr
es geht immer noch....
... nicht darum das campusfest abzuschaffen, sondern um den Wochentag!!! Aber einige können scheinbar nicht lesen!!!
Okieh
20.06.2009, 21:53 Uhr
Ich dachte Studenten denken mit
@Manne ; ich sprach nie von einer Verlegung in das Stadion! Warum nur eine Band? Ganz einfach weil sich zwei Band´s gegenseitig musikalisch stören. Folge daraus, jede Band versucht noch lauter zu spielen. Damit sich zwei Band´s nicht gegenseitig stören, war die Variante mit dem Audimax angedacht.
Aber wenn die geforderten 70 db eingehalten worden wären, dann hätte es auch keine Beschwerden gegeben. Die Messung von Schalldrücken erfolgt mit Mess-Mikrofonen. Die Richtcharakteristik von Mess-Mikrofonen zur Schalldruckbestimmung ist im Allgemeinen kugelförmig. Der Messabstand zur Schallquelle sollte konstant 10 Meter betragen. Als Faustformel gilt, dass 10 dB Unterschied etwa als doppelte bzw. halbe Lautstärke wahrgenommen wird. Hierbei wird klar wie wichtig die Einhaltung der vorgegeben 70db ist.
Zum Vergleich einige Beispiele:
- Sprechender Mensch (normale Unterhaltung) ca. 40-60db
- Fernseher auf Zimmerlautstärke ca. 60db
- normaler PKW (10 Meter Abstand) ca. 60-80db
- Hauptverkehrsstraße (10 Meter Abstand ) 80-90db
Ach ja @Manne; warum Einbindung der umliegenden Anwohner? Bei Festen, die man selbst mit organisiert, wird man in der Regel nur selten Beschwerde einreichen.
@Mann; was machen wir besser oder schlechter? Wir studieren nicht nur so vor uns hin, wir wenden auch gelerntes an. ( z. B. Physik ) Hier lernt man auch, wenn zwei Bands zur gleichen Zeit musizieren, gilt folgendes: Bei der Addition inkohärenter Schallquellen ergibt sich der korrekte Summenpegel durch energetische Addition der beteiligten Schallquellen. Für n = 2 gleich starke, inkohärente Schallquellen ergibt sich also z. B. ein Pegelzuwachs von 10 • log10(2) dB = 3,01 dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.
Mir persönlich ist es egal ob das Campusfest bis 1.00 Uhr oder länger dauert. Mein Schlaf ist fest. Aber wie schon letztes erwähnt, es gibt auch Kinder, kranke Menschen und ältere Menschen.
olispe
20.06.2009, 23:18 Uhr
traurig
was ist nur in dieser stadt los? wie kann man sich über ein einziges fest so aufregen. im übrigen: es haben nie zwei bands gleichzeitig gespielt.
aber wenn ich mich ständig von den studenten so belästigt fühle, warum ziehen sie dann nicht weg?
ach und noch was: wie war es denn zur lgs? auch immer nichts los gewesen auf dem petersberg?
aber mir ist auch klar, dass man eben in einer stadt in der sonst schon nichts los ist, man über jeden aufreger froh ist!
Peter59
21.06.2009, 09:49 Uhr
Streitkultur?
Es ist schon recht interresant, diesen Disput zu beobachten:
Von Streitkultur kann hier keine Rede mehr sein. Sachlichen Argumenten entzieht man sich dadurch, dass man der Bevölkerung nahe legt, doch einfach wegzuziehen, erscheint doch etwas lächerlich und lässt den IQ eines Garderobenständers vermuten.
War der Meinung, ich habe es hier mit gebildeten Menschen zu tun. Kaum verwunderlich, dass es zu keiner sinnvollen Argumentation kommt, die Menschen haben sich halt verändert, dauert sicher nicht mehr lange, bis sie wieder mit Keulen von den Bäumen springen...
Für alle, die es noch nicht begriffen haben, das Zauberwort heißt "Konsenz", danach handeln sogar die Affen...
Ich wünsche allerdings einigen Verfechtern, die scheinbar aus der Studentenschaft kommen, dass von der Lehre im naturwissenschaftl. Bereich etwas "hängenbleibt" (Physik).
Manne
21.06.2009, 15:17 Uhr
@ Okieh
Was für ein Artikel. Bittee unterlasse hier deine wissenschaftlichen wahrscheinlich noch per Copy & Paste eingefügten Google-Beiträge! Wie abscheulich ist das denn? Aber hey, ich erkenne da so manches aus dem Studium wieder. Danke für den Erinnerungsappell!
Ich verstehe nicht warum du dich so aufregst, denn ersten warst du nicht bei der Messuntg dabei, also verstehe ich gar nicht wie du dagegen sprechen kannst u zweitens weiß ich nicht wie ich das auffassen soll:
("...Wir studieren nicht nur so vor uns hin, wir wenden auch gelerntes an. ( z. B. Physik ) Hier lernt man auch, wenn zwei Bands zur gleichen Zeit musizieren, gilt folgendes...")
Willst DU mich hier auf irgendeine Art und Weise beleidigen? (FYI: Ich besitze meine Abschluss und wende mein Wissen auch täglich an, aber darum gehts hier nicht!).
Zitat: "Ach ja @Manne; warum Einbindung der umliegenden Anwohner? Bei Festen, die man selbst mit organisiert, wird man in der Regel nur selten Beschwerde einreichen."
Mal ganz ehrlich, das glaubst du doch selber nicht! ODER etwa doch??? :-D
Nur weil sich dann ein vielleicht auch zwei Bürer mit einbinden kommen keine Beschwerden, ja ne ist klar! Am besten es beteiligen sich ALLE NDH-Bürger mit am Campusfest! Die ganze Stadt feiert und alle habe sich lieb! Eine heile Welt - ach wie schön!
Und nun zum Hammer schlechthin.
Zitat: "Mein Schlaf ist fest. Aber wie schon letztes erwähnt, es gibt auch Kinder, kranke Menschen und ältere Menschen."
Erstens: Was regst du dch hier auf, wenn dein Schlaf sooooo fest ist???
Zweitens: Ich glaube das sich die Kinder, kranken Menschen und alten Menschen über das Campusfest am wenigsten aufregen!
DENN es sind genau solche NDH-Bürger, wie z.B. mein Dialogpartner, die auf ein Ereignis warten wo sie loslegen können! UND einfach mal den Nordhäusern wieder Ihre ERE beweisen! In diesem
Sinne Danke und dein letzter Artikel ist meines Erachtens nichtsaussagend... Sorry!
bbs81
21.06.2009, 17:10 Uhr
denkt doch bitte mal jemand an die Kinder
Na Hauptsache immer schön an die Alten, Kranken und Kinder denken... ob die wohl am Wochenden oder zu anderen Festen wie dem Rolandsfest weniger alt, krank und jung sind!?!
Ich bin ja mal gespannt, ob sich dann das nächste Mal auch einige über den Jahrmarkt aufregen, dass es zu viele bunte Lichter sind, oder das beim nächsten Zirkusbesuch die Tiere zu doll riechen und man nicht schlafen kann!
Also so richtig ernst nehmen kann man das hier doch wirlich nicht mehr. Wenn das Campusfest mehrmals im Jahr stattfinden würde, ok dann könnte ich das noch verstehen, aber nicht wegen dem einen Tag! Tolle Hochschulstadt... armes Nordhausen
Ich wohne übrigens in einer Ecke von Nordhausen, wo ich von jedem Fest den Lärm mitbekomme! Nur aufregen tu ich mich deswegen nicht jedes Mal.
Alleswirdgut
21.06.2009, 17:22 Uhr
Nun ist mal gut
Nun regt euch mal nicht über so ein paar Dezibel an einem Abend auf,wenn man bedenkt das unsere Kinder in Kindereinrichtungen einem Lärmpegel von ca 100 Dezibel und mehr ausgesetzt sind ist diese Diskussion doch übertrieben.Dafür gibt es leider nicht genug Stimmen die sich drüber aufregen ,oder weiß man davon nicht.Auch in Kindereinrichtungen wurden schon Messungen gemacht und was tut sich,nichts....na sind ja nur Kinder und Erzieher ;-(
Außerdem gibt es in Nordhausen noch andere Wohngebiete wo mal gefeiert wird,auch lauter!Z.B.in der Altstadt oder Gehege,seid doch froh das Nordhausen noch nicht ganz untergangen ist.Ich freu mich jedenfalls auf kommende Feste und ich bin kein Student mehr;-)
T.P. seine Freunde
21.06.2009, 19:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Verstoß gegen AGB, geht am Theme des Ausgangsbeitrags vorbei.
Willi
21.06.2009, 19:47 Uhr
Fragwürdig & Lächerlich
Ruhestörung in Steigertal wenn auf dem Gelände der FH gefeiert wird???? Wer`s glaubt.... Ich wohne nicht so weit weg von der FH und habe NICHTS gehört! Unabhängig davon, lasst die Leute doch einmal im Jahr richtig feiern! Lächerlich sich drüber aufzuregen!
Ich freue mich übrigens auch schon wieder auf die lange Nacht der Wissenschaften. Tolle Veranstaltung!!!
Borstel
21.06.2009, 22:36 Uhr
Campusfest
Leute, Leute gibt es denn wirklich keine grösseren Sorgen als einfach mal nen langen Abend mit Musik?
Für mich war es einfach nur schön mich mit diesen Rhytmen bei weit geöffneten Fenster in den Schlaf wiegen zu lassen, aber das ist eben keine Frage des Alters (61) sondern der Einstellung.
Wer es als störend empfunden hat für den gib es Wattepads und schon ist es nur halb so laut. Schlimm, daß heute jeder meint er muß sich beschweren. Haben denn wirklich so viele vergessen wieviel schönes das Leben zu bieten hat?
Im nächsten Jahr werde ich mir die ganze Fete bestimmt mal von der Nähe ansehen, Versprochen....
Ex-StuRa
23.06.2009, 13:43 Uhr
Campusfest 2010 ff
Erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle die bei der Organisation des diesjährigen Campusfest viel Freizeit investiert haben und dadurch ein so großartiges Fest auf die Beine gestellt haben insbesondere an den Studentenclub, den Studentenrat und die Mitarbeiter der FH.
Als ehemaliger Organisator einiger vergangener Campusfeste möchte ich hier doch mal einige Punkte klarstellen.
Nordhausen stirbt aus. Das liegt nicht nur daran, dass keine Arbeitsplätze vorhanden sind, das liegt auch an der restlichen Infrastruktur (insbesondere dem kulturellen Angebot) und an der Altersstruktur (siehe Bericht zu den Kommunalwahlen).
Um das kulturelle Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene zu verbessern, wird jedes Jahr ein Campusfest an der FH organisiert und das mit viel ehrenamtlichem Engagement der Studenten.
Wer von denen, die hier ihre Meinung gepostet haben, engagieren sich denn ehrenamtlich? Die Anzahl dürfte sehr gering sein.
@Okieh
Zu den Fragen, die Okieh in seinem Beitrag Campusfest 2010 angesprochen hat, möchte ich noch etwas sagen, denn dies scheint mir doch bei weitem der einzig konstruktive Beitrag in dieser Diskussion zu sein.
Zu 1: Ich war leider bei der Messung nicht dabei. Da diese aber vom Ordnungsamt durchgeführt wurde und es keine Beanstandungen gab, gehe ich mal davon aus, dass die Messung ordnungsgemäß durchgeführt wurde und die 70 Db eingehalten wurden. Es werden auch nächstes Jahr mehrere Bands spielen. Wie jedes Jahr, werden diese Bands natürlich nacheinander spielen. Nur so können möglichst viele Musikrichtungen abgedeckt werden.
Wo kommt diese Behauptung überhaupt her, dass zwei Bands gleichzeitig gespielt haben?
Zu 2: Da geb ich Okieh teilweise Recht. Der Grund, warum das Campusfest immer Mittwochs statfinden muss, leuchtet mir bis heute nicht ein ("Wenn wir es Freitags machen, sind keine Studenten mehr da"). Lächerlich! Diejenigen Studenten, die an dem Wochenende unbedingt nach Hause zu Mama und Papa fahren müssen, wären auch in der Woche zu diesem großen Event nicht gekommen. Während meiner aktiven Zeit, haben wir versucht es möglichst vor einem Feiertag zu legen. Mit riesigem Erfolg, denn das Campusfest war das erste, bei dem die 3.000 Besucher-Marke geknackt wurde.
Also mein Tip an die Organisatoren: setzt euch durch und wagt den Schritt, das Campusfest an einem Freitag zu machen.
Eine Beschränkung bis 24 Uhr halte ich für eher destruktiv, da Studenten meist nicht vor 22 Uhr wach werden und auf eine Party gehen. Jedoch die Livemusik auf der Bühne könnte um diese Zeit beendet werden ohne der Qualität des Festes zu schaden.
Zu 3: Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob eine Einbindung der Anwohner etwas konstruktives hervorbringt. Denn erstens wird keiner der Anwohner bereit sein, seine Freizeit zu opfern, um dieses Fest zu organisieren. Zweitens ist fraglich, was die Anwohner zu der Organisation beitragen können? Da wird Okieh bestimmt das ein oder andere Beispiel noch bringen können.
Zu 4: Der Saal (Audimax) wird für das Capusfest nicht benutzt, weil es von der Hochschulleitung verboten wurde. Seit der Renovierung des Audimax möchte die Hochschulleitung nicht mehr, dass dort studentische Feiern veranstaltet werden.
T. Grube
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.