Sa, 13:35 Uhr
30.05.2009
FERNE NAHE HEIMAT
Eine der schönen deutschen oder gar germanischen Traditionen ist die Gastfreundschaft. Menschen sind willkommen, die einen weiten oder kurzen Weg zurücklegten, um hier in der Rolandstadt anzukommen. Aus Indonesien, aus Mexiko, aus Kolumbien, aus Togo, aus China, Vietnam, aus …Deutschland - alle Länder ließen sich nicht aufzählen, aus denen Gäste in der Kurzen Meile zusammenkamen.
Mit Kindern des Förderzentrums J.H. Pestalozzi und des Humboldtgymnasiums war das Projekt Schrittfolge des Schrankenlos e.V. Gastgeber. Gefördert durch den Lokalen Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Die Schüler sangen mit den Gästen: Wenn du glücklich bist, dann klatsche in die Hand… …Erst mal ankommen. Wir nehmen dich so auf, wie es dir gerade geht, sagt das Lied.
So herzlich soll Gastfreundschaft sein, so wünscht sie sich ihre Heimatstadt, bestätigte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) den Gästen mit ihrem Grußwort. Nach einem turbulenten Zusammenfinden, wanderten die kleinen Stadtführer mit ihren Gästen los. Zum Theater, zu den Brunnen, zum Rathaus mit Roland, zum Torhäuschen und anderen Orten, die ihre Geschichten preisgaben.
Nicht nur das – manche Gespräche kamen zustande. Bereichernde Dialoge, die Verständnis zwischen Menschen ganz verschiedener Heimatländer mit sich brachten. Neugier ohne Misstrauen. Danach sahen wir stolze Gesichter: …wir haben ihnen vorgelesen und sie haben uns verstanden. Ein Feuer brachte leckeres mexikanisches Essen zum Köcheln, im Weltladen gab’s Säfte und Baglawa und Böreck.
Danach lagen Pappen und Papiere bereit, Farben auch. Es konnte weitergehen. Der gewaltig große Zylinderhut im Eingang der Straße sagte: Hier sollst du dich behütet fühlen und nicht immer auf der Hut sein müssen. Wir sind gute Nachbarn, wir gehen aufeinander zu. Und dass dich niemand beleidigt oder angreift, dass muss für uns und für dich, unseren Gast, selbstverständlich sein.
Also bastelten viele einen Hut, setzten ihn auf, tauschten miteinender das Behütende. Dann sangen wir noch einmal kräftiger als zu Beginn: Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn… und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn. Am nächsten Tag sagten es die Lehrerinnen und einige Schüler: wir waren und sind begeistert. Klar kommen wir wieder…
Na ja – vielleicht wie unsere Studierenden in vielen Jahren als Gäste, als Geschäftspartner oder einfach mit ihren Familien. Ihren Kindern sagen sie dann hoffentlich: Nach Nordhausen fahre, dort kannst du dich wohl fühlen…
Danke sagen die Schrankenlos – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: dem Ordnungsamt, dem Kreisjugendring, dem Club Caritas, den Lehrerinnen, vielen Studierenden und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Verein. Auch für das Verständnis der Nachbarn und KM-Bewohner – einige saßen in der Nähe und sangen wohl auch mit.
Peter Kube
Autor: nnzMit Kindern des Förderzentrums J.H. Pestalozzi und des Humboldtgymnasiums war das Projekt Schrittfolge des Schrankenlos e.V. Gastgeber. Gefördert durch den Lokalen Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Die Schüler sangen mit den Gästen: Wenn du glücklich bist, dann klatsche in die Hand… …Erst mal ankommen. Wir nehmen dich so auf, wie es dir gerade geht, sagt das Lied.
So herzlich soll Gastfreundschaft sein, so wünscht sie sich ihre Heimatstadt, bestätigte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) den Gästen mit ihrem Grußwort. Nach einem turbulenten Zusammenfinden, wanderten die kleinen Stadtführer mit ihren Gästen los. Zum Theater, zu den Brunnen, zum Rathaus mit Roland, zum Torhäuschen und anderen Orten, die ihre Geschichten preisgaben.
Nicht nur das – manche Gespräche kamen zustande. Bereichernde Dialoge, die Verständnis zwischen Menschen ganz verschiedener Heimatländer mit sich brachten. Neugier ohne Misstrauen. Danach sahen wir stolze Gesichter: …wir haben ihnen vorgelesen und sie haben uns verstanden. Ein Feuer brachte leckeres mexikanisches Essen zum Köcheln, im Weltladen gab’s Säfte und Baglawa und Böreck.
Danach lagen Pappen und Papiere bereit, Farben auch. Es konnte weitergehen. Der gewaltig große Zylinderhut im Eingang der Straße sagte: Hier sollst du dich behütet fühlen und nicht immer auf der Hut sein müssen. Wir sind gute Nachbarn, wir gehen aufeinander zu. Und dass dich niemand beleidigt oder angreift, dass muss für uns und für dich, unseren Gast, selbstverständlich sein.
Also bastelten viele einen Hut, setzten ihn auf, tauschten miteinender das Behütende. Dann sangen wir noch einmal kräftiger als zu Beginn: Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn… und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn. Am nächsten Tag sagten es die Lehrerinnen und einige Schüler: wir waren und sind begeistert. Klar kommen wir wieder…
Na ja – vielleicht wie unsere Studierenden in vielen Jahren als Gäste, als Geschäftspartner oder einfach mit ihren Familien. Ihren Kindern sagen sie dann hoffentlich: Nach Nordhausen fahre, dort kannst du dich wohl fühlen…
Danke sagen die Schrankenlos – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: dem Ordnungsamt, dem Kreisjugendring, dem Club Caritas, den Lehrerinnen, vielen Studierenden und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Verein. Auch für das Verständnis der Nachbarn und KM-Bewohner – einige saßen in der Nähe und sangen wohl auch mit.
Peter Kube









