Sa, 13:18 Uhr
30.05.2009
nnz-Forum: Kritik unterlassen
Zum Interesse, das die nnz beim Kreisvorstand der LINKEN hervorgerufen hat, gibt es jetzt eine weitere Lesermeinung in Form eines Briefes an die Redaktion.
Sehr geehrter Herr Greiner,
dass die nnz-online als aktuelle Website für die Stadt und dem Umland wichtig ist, steht außer Frage. Also: Weiter so, auch mit der Kommentarfunktion.
Ich kann mich übrigens sehr gut an einige verbale Meinungsverschiedenheiten, die es zwischen uns im Zusammenhang mit den Montagsdemos gegen Hartz IV gab, erinnern. Sie waren letztendlich fruchtbringend, belebend und führten zu dem Ergebnis gegenseitiger Achtung. So soll es sein. Und: Das es zu meinen Auffassungen tausend andere gibt ist logisch. Schlimm wäre es, wenn nicht.
Ich selbst wurde vor Wochen auf dem Parkplatz bei der ehemaligen Rosenmühle von besagten B., als er auf dem Weg zum Herdergymnasium war, gemaßregelt. "Ich solle doch meine Kommentare zur Frau Grünwald unterlassen". Da lag aber meine letzte Auffassung zu ihr bereits über ein Jahr zurück. Was soll's. Wenn ich der Meinung bin, etwas kritisieren zu wollen und zu müssen, tue ich dieses auch weiterhin.
Links sein heißt doch wohl auch: Toleranz, Achtung, Selbstkritik und aus den Meinungen anderer die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Achtung kann man nicht kaufen, sie muss erworben werden. Siehe die nnz-Berichte zu Herrn Hummitzsch aus Anlass seiner Verabschiedung als Bürgermeister.
Da gab es mal einen Herrn Bebel, ein sehr kluger Mann. Der sagte sinngemäß: Wenn dein politischer Gegner dich lobt, muss du irgend etwas falsch gemacht haben. Der Fußballclub "Rote Fahne" hätte das Spiel gewinnen können, wenn die Stürmer besser getroffen und die Verteidigung nicht so viele Eigentore geschossen hätte.
Also ihr Bachmänner: Besinnt euch auf linke Tugenden und auf das, was E. H. sagte: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer"... ein schönes Pfingstfest wünscht,
Ihr Jürgen Nagel
Autor: nnzSehr geehrter Herr Greiner,
dass die nnz-online als aktuelle Website für die Stadt und dem Umland wichtig ist, steht außer Frage. Also: Weiter so, auch mit der Kommentarfunktion.
Ich kann mich übrigens sehr gut an einige verbale Meinungsverschiedenheiten, die es zwischen uns im Zusammenhang mit den Montagsdemos gegen Hartz IV gab, erinnern. Sie waren letztendlich fruchtbringend, belebend und führten zu dem Ergebnis gegenseitiger Achtung. So soll es sein. Und: Das es zu meinen Auffassungen tausend andere gibt ist logisch. Schlimm wäre es, wenn nicht.
Ich selbst wurde vor Wochen auf dem Parkplatz bei der ehemaligen Rosenmühle von besagten B., als er auf dem Weg zum Herdergymnasium war, gemaßregelt. "Ich solle doch meine Kommentare zur Frau Grünwald unterlassen". Da lag aber meine letzte Auffassung zu ihr bereits über ein Jahr zurück. Was soll's. Wenn ich der Meinung bin, etwas kritisieren zu wollen und zu müssen, tue ich dieses auch weiterhin.
Links sein heißt doch wohl auch: Toleranz, Achtung, Selbstkritik und aus den Meinungen anderer die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Achtung kann man nicht kaufen, sie muss erworben werden. Siehe die nnz-Berichte zu Herrn Hummitzsch aus Anlass seiner Verabschiedung als Bürgermeister.
Da gab es mal einen Herrn Bebel, ein sehr kluger Mann. Der sagte sinngemäß: Wenn dein politischer Gegner dich lobt, muss du irgend etwas falsch gemacht haben. Der Fußballclub "Rote Fahne" hätte das Spiel gewinnen können, wenn die Stürmer besser getroffen und die Verteidigung nicht so viele Eigentore geschossen hätte.
Also ihr Bachmänner: Besinnt euch auf linke Tugenden und auf das, was E. H. sagte: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer"... ein schönes Pfingstfest wünscht,
Ihr Jürgen Nagel
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


