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Mi, 09:29 Uhr
27.05.2009

Ex-Originale auf der SPD-Liste

Peter Schwarz und Jochen Napiralla sind in Nordhausen nicht gänzlich unbekannt. Ihren Bekanntheitsgrad haben sie in der Rolandstadt allerdings nicht in der Politik erworben, sondern als Darsteller vom Roland bzw. als Alter Ebersberg. Jetzt wollen sich beide noch in die kommunale Politik einmischen...


Ehemalige Originale (Foto: SPD) Ehemalige Originale (Foto: SPD) 25 Jahre lang war Peter Schwarz der Nordhäuser Roland und hat die Nordhäuser nicht nur zum Rolandsfest gern zum Lachen gebracht. Auch Jochen Napiralla hat bis 2007 mehr als 30 Jahre lang den Alten Ebersberg verkörpert. Nun wollen beide noch mal ehrenamtlich in die Politik gehen. Peter Schwarz will für die SPD als Parteiloser in den Nordhäuser Stadtrat einziehen und Jochen Napiralla steht ebenso für die Sozialdemokraten als Parteiloser auf der Kreistagsliste.

"Dies hätte ich mir vor Jahren auch nicht gedacht, aber die SPD hat mich angesprochen und für unsere Rolandstadt will ich doch gern was tun", machte Peter Schwarz klar. Jochen Napiralla ist nun schon viele Jahre erfahrener Politiker als Bürgermeister von Niedersachswerfen. "Früher haben wir die Späße über die lokalen Politiker auf der Rathausbühne gemacht und künftig kann man dann vielleicht auch über uns lachen", das gefällt mir irgendwie meinte Napiralla.

Der Nordhäuser SPD-Chef Andreas Wieninger schätzt an beiden, "dass sie immer so etwas wie Volkes Stimme waren und dies kann doch unseren Stadtrats- und Kreistagsgremien nur gut tun, wenn jemand sagt, was die Leute denken". "Ich finde, die Sozialdemokraten haben in unserer Rolandstadt in den letzten 15 Jahren einen guten Job gemacht, aber ein paar gute Ratschläge und Tipps würde ich gern im neuen Stadtrat beitragen wollen", erklärte Peter Schwarz.

Und Jochen Napiralla betonte abschließend, dass es überhaupt wichtig sei, dass die Leute am 7. Juni wählen gehen, "damit nicht die rechten Chaoten in unsere Parlamente kommen."
Autor: nnz

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Kommentare
Stewart
27.05.2009, 10:30 Uhr
ORIGINAL bleiben! Oder nicht?
Vorsicht meine Herren Originale!

Dem Volk aufs Maul schauen ist Ihnen stets gut gelungen. Nur wird das in DEN Gremien allzu oft auf wenig Gegenliebe stoßen, wenn die Sprache des Volkes sozusagen zur Sprache kommt. Auch in der SPD ist das nicht anders. Warum?

Nun bereits jetzt beansprucht die NDH-SPD in Vertretung Wieningers das Alleinwissen und Alleinhandeln, was gut für Stadt und Kreis ist. Das ist eine gnadenlose Arroganz gegenüber den anderen politisch Engagierten gepaart mit Ignoranz der Nicht-SPD-Wähler.

So, liebe Originale, dann ist des Volkes Maul, was nicht SPD wählt, für Sie nämlich künftig tabu. Da müssen Sie aber zügig das berühmte „Sich-Verbiegen“ lernen. Das wiederum würde aber Ihr ganzes Wirken als des Rolands Gefolgschaft in Frage stellen.

Also Vorsicht, meine Herren Originale!
Goldelse
27.05.2009, 17:59 Uhr
Original- nicht orginell!
Hallo "kleiner Geist" ! Noch nicht die Wahlplakte der SPD in NDH gesehen? Die Stadt ist doch schon Eigentum der SPD - schreit uns doch von( fast) jedem Baum so ein Original an! Auch ich hoffe auf genügend Standhaftigkeit von Roland und Co. nach einer (möglicherweise) erfolgreichen Wahl in die Gremien.

Ein bisschen Humor täte da manches Mal gut. Hofnarren waren zu fast jeder Zeit recht angesehen! Und unter dem Gesichtspunkt kommt das "das haben wir gemacht" dann ungeprüft an den/ die Wähler - oder lassen sich Wähler garnicht mit Humor und Orginalen ködern ?
denk-mal
28.05.2009, 08:25 Uhr
jetzt wird es gut
ich finde es toll, das herr wienninger endlich jemanden gefunden hat, der dem volk "auf s maul schaut". herr wienninger ist zwar schon seit jahren im stadtrat hat aber offensichtlich ein auszugleichendes defizit, was der nordhäuser eigentlich von seinen vertretern im stadtrat will.

es ist natürlich schön das seine partei das zukünftig ändern will, dann sind die aus anderen parteien nicht mehr so ganz alleingelassen, wenn sie im stadtrat die interessen der bürger vertreten und nicht die der stadtverwaltung.

es hebt natürlich den spassfaktor.
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