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Mi, 10:30 Uhr
27.05.2009

Stadtwerke stockten auf

Die Stadt Nordhausen hat ihre Position als kommunaler Versorger weiter gestärkt. In Zeiten, da Aktien zum Schleuderpreis verkauft wurden, hat Nordhausen gekauft. Antizyklisch nennen das die Fachleute...


Der in den vergangenen Monaten geführte Streit um die von den Stadtwerken Halle und Jena-Pößneck geplanten Verkäufe der Aktien an der VNG AG ist beigelegt. Der bisher in kommunaler Hand befindliche Aktienanteil in Höhe von 25,79 Prozent wurde durch den Verkauf der Aktienanteile von Halle und Jena-Pößneck an die anderen kommunalen Aktionäre weiter gesichert.

Der Nordhäuser Stadtrat hatte mit Beschluss in der April-Sitzung dem erneuten Erwerb von 40.128 Stückaktien durch die Stadtwerke-Holding zugestimmt. „Die erforderlichen Verträge sind zwischenzeitlich abgeschlossen“, so Mathias Hartung, Geschäftsführer der Holding.

Die Stadtwerke verfügen somit über insgesamt 702.358 Stückaktien an der Verbundnetz Gas AG, Leipzig. Das sind 0,52 Prozent. „Ausschlaggebend für den Erhalt und die Erweiterung dieser Beteiligung ist der langfristige Ertrag, der erzielt wird. Wir stützen damit den Stadtwerke-Konzern und können die zusätzlichen Erträge künftig zur Finanzierung des Bäderbetriebes und des öffentlichen Personennahverkehrs einsetzen.“ Nach Berechnungen der nnz könnten das rund 500.000 Euro Bruttodividende im Jahr sein, denn die Ausschüttung der AG lag im vergangenen Jahr bei 96 Millionen Euro.

Bereits im Jahr 1991 war die Stadt Nordhausen Mitbegründerin der VNG Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft, in der die Aktien der kommunalen Aktionäre gebündelt wurden. 1996 wurde die Beteiligung von der Stadt Nordhausen an die Stadtwerke Nordhausen – Holding für Versorgung und Verkehr GmbH verkauft.
Autor: nnz

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Kommentare
Flitzpiepe
05.03.2015, 23:23 Uhr
VNG-Aktienverkauf Grund für Hartungs Trennung?
Dieser Artikel ist ja nun schon 6 Jahre alt und da hörte es sich ja noch ganz anders an...
Gestern (4.3.15) wurde ja nun der Vollzug des Verkaufs der Nordhäuser Anteile an Leipzig und Wittenberg für 7 Millionen € bekanntgegeben. Für mich ist das ein Notverkauf, denn nicht nur Erfurt bemängelt, dass die Aktien unter Wert verkauft wurden. Übrigens hat die Stadt dafür mal 8,2 Millionen € dafür bezahlt. Aber mit den jährlichen Ausschüttungen wird es sich wohl trotzdem gelohnt haben.
Interessant finde ich nun aber den zeitlichen Zusammenfall der Trennung von Hartung mit dem Verkauf dieser Aktien.
Gibt es da einen Zusammenhang?
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