eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 15:18 Uhr
07.05.2009

Viel zu tun

In den vergangenen Tagen hatten die Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt richtig gut zu tun. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem erfolgreichen Teil ihres Jobs...


Gestern, gegen 19:00 Uhr bei Johanngeorgenstadt wurden zwei Insassen eines PKW kontrolliert. Als der Beifahrer, ein 44-jähriger Deutscher aus dem Raum Plauen, merkte dass es Ernst wird, griff er in seine Tasche und holte rund 30 Gramm Crystal heraus und übergab es den Zöllnern. Das Crystal befand sich in einem Kondom, welches in Papier eingewickelt war. Im Labor muss nun geprüft werden, ob bei diesen sichergestellten 30 Gramm Crystal die nicht geringe Menge von 5 Gramm an reinem Methamphetaminhydrochlorid überschritten ist. Das Zollfahndungsamt Dresden übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen dauern noch an.

Gegen 22:15 Uhr zogen Chemnitzer Zöllner auf der Autobahn 14 bei Nossen zwei in Tschechien zugelassene LKW mit jeweils einem 40 Fuß Container aus dem fließenden Verkehr und kontrollierten diese. Gleich zu Beginn der Kontrollen stellten sie Unregelmäßigkeiten zwischen den Zollpapieren und den tatsächlich transportierten Waren fest. Laut den Papieren sollten sich in den Containern Taschen, Kugelschreiber und Schraubenzieher befinden. Bei der Überprüfung stellten sie jedoch Autoersatzteile, Spielzeug, Handlampen und Abflusspumpen aus Gummi mit Holzgriffe, die teilweise schon vermodert waren, fest. Der Gesamtwert der Waren beider Container wurde auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die nun fälligen Einfuhrabgaben belaufen sich auf ca. 35.000 Euro. Nach Auskunft der Zöllner fehlte beim Spielzeug teilweise die für den Verkauf innerhalb der EU notwendige CE-Kennzeichnung. Laut Frachtpapiere kamen die Waren aus China und sollten nach Prag transportiert werden. Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung übernahm auch hier das
Zollfahndungsamt Dresden die weiteren Ermittlungen.

Heute gegen 1:30 Uhr kontrollierten die Zöllner dann bei Chemnitz einen Linienbus, der aus Polen kommend in Richtung Rheinland- Pfalz unterwegs war. Bei einer polnischen Staatsangehörigen stellten sie rund 730 Stück Arzneimittel fest, welche in einzelnen Tütchen mit Kassenzettel verpackt waren. Da hier der Verdacht der gewerblichen Einfuhr besteht, wurden diese Arzneimittel sichergestellt. Gegen die 43-jährige Polin wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. Sie konnte ihre Reise im Anschluss fortsetzen.
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)