Mi, 15:34 Uhr
06.05.2009
Gut gewirtschaftet
Die Städtische Wohnungsgesellschaft in Nordhausen (SWG) hat ein gutes Geschäftsjahr hingelegt. Übrigens: das fünfte in Folge. Das wird auch andere Behörden freuen, zum Beispiel die ARGE.
Die Mieter haben bei unserem kommunalen Unternehmen ein sicheres Zuhause mit einer sicheren Zukunft – so hat jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Jahresbilanz 2008 der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) zusammengefasst, deren Aufsichtsratsvorsitzende sie ist.
Der Jahresabschluss sei positiv ausgefallen. Insbesondere ausgezahlt hat sich, dass das Unternehmen nicht auf schnelles Geld gesetzt- und damit alle gefährlichen Finanzspekulationen unterlassen hat. Die seriöse, unaufgeregte Geschäftspolitik der SWG-Geschäftsführung hat sich ausgezahlt, so Frau Rinke. Somit habe das Unternehmen im 5. Jahr in Folge einen Überschuss erwirtschaften können der unserer Stadt insgesamt zugute kommt.
Auch in der Bewertung der größten Kreditgebenden Bank des Unternehmens werde die SWG auf der Rankingstufe 1 der 18er-Skala geführt – mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies vor allem dem umsichtigen Management zu verdanken sei, so die Oberbürgermeisterin.
SWG-Geschäftsführerin Carola Franke machte insbesondere den guten Sanierungsstand bei den insgesamt 4900 unternehmenseigenen Wohnungen für die mit 5 Prozent niedrige Leerstandsquote verantwortlich, die letztlich zum guten Geschäftsergebnis beigetragen habe. Darüber hinaus müsse man nur 42 Cent von jedem Euro für den Kapitaldienst aufwenden, der thüringenweite Durchschnitt bei Wohnungsunternehmen unserer Größe liegt hier bei 50 Cent. Das gibt uns mehr finanzielle Bewegungsfreiheit, um zum Beispiel nicht nur in die Wohnungen-, sondern auch in das Wohnumfeld zu investieren, so die Geschäftstführerin.
Insgesamt 10 Millionen Euro habe die SWG im vergangenen Jahr investiert, davon stammten 7 Millionen aus der eigenen Kasse. Für das Jahr 2009 stehe neben der größten Investition – der Sanierung des Wohnquartiers hinter dem Rathaus – unter anderem die Erneuerung der Villa Schröterstraße 1a / 1b auf dem Programm, die Sanierung der Zufahrt zu den Häusern in der Justus-Jonas-Straße und den Bau von Parkflächen für die dortigen Mieter sowie die Installation einer Fotovoltaikanlage auf den Dächern der SWG-Häuser in der Bergstraße. Darüber hinaus schaffe man derzeit die gesetzlich vorgeschriebene Feuerwehrzufahrt zu den dortigen Wohnungen.
Autor: nnzDie Mieter haben bei unserem kommunalen Unternehmen ein sicheres Zuhause mit einer sicheren Zukunft – so hat jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Jahresbilanz 2008 der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) zusammengefasst, deren Aufsichtsratsvorsitzende sie ist.
Der Jahresabschluss sei positiv ausgefallen. Insbesondere ausgezahlt hat sich, dass das Unternehmen nicht auf schnelles Geld gesetzt- und damit alle gefährlichen Finanzspekulationen unterlassen hat. Die seriöse, unaufgeregte Geschäftspolitik der SWG-Geschäftsführung hat sich ausgezahlt, so Frau Rinke. Somit habe das Unternehmen im 5. Jahr in Folge einen Überschuss erwirtschaften können der unserer Stadt insgesamt zugute kommt.
Auch in der Bewertung der größten Kreditgebenden Bank des Unternehmens werde die SWG auf der Rankingstufe 1 der 18er-Skala geführt – mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies vor allem dem umsichtigen Management zu verdanken sei, so die Oberbürgermeisterin.
SWG-Geschäftsführerin Carola Franke machte insbesondere den guten Sanierungsstand bei den insgesamt 4900 unternehmenseigenen Wohnungen für die mit 5 Prozent niedrige Leerstandsquote verantwortlich, die letztlich zum guten Geschäftsergebnis beigetragen habe. Darüber hinaus müsse man nur 42 Cent von jedem Euro für den Kapitaldienst aufwenden, der thüringenweite Durchschnitt bei Wohnungsunternehmen unserer Größe liegt hier bei 50 Cent. Das gibt uns mehr finanzielle Bewegungsfreiheit, um zum Beispiel nicht nur in die Wohnungen-, sondern auch in das Wohnumfeld zu investieren, so die Geschäftstführerin.
Insgesamt 10 Millionen Euro habe die SWG im vergangenen Jahr investiert, davon stammten 7 Millionen aus der eigenen Kasse. Für das Jahr 2009 stehe neben der größten Investition – der Sanierung des Wohnquartiers hinter dem Rathaus – unter anderem die Erneuerung der Villa Schröterstraße 1a / 1b auf dem Programm, die Sanierung der Zufahrt zu den Häusern in der Justus-Jonas-Straße und den Bau von Parkflächen für die dortigen Mieter sowie die Installation einer Fotovoltaikanlage auf den Dächern der SWG-Häuser in der Bergstraße. Darüber hinaus schaffe man derzeit die gesetzlich vorgeschriebene Feuerwehrzufahrt zu den dortigen Wohnungen.


