Do, 07:32 Uhr
26.03.2009
Eltern drückten die Schulbank
Die Sache mit der Sporttasche fand ich sehr interessant, sagt Matthias Hirschfeld, dessen Sohn Henning dieses Jahr in die Grundschule A. Petermann in Bleicherode kommt. Bei der schulvorbereitenden Informationsveranstaltung hat er gestern Abend auch erfahren, welche Sporttaschen Schüler leichter wieder zusammen packen können und welche nicht...
Aber auch auf viele andere Fragen erhielten die Eltern der künftigen ABC-Schützen eine Antwort: Wie sollte zum Beispiel der Schulranzen aussehen, worauf sollten Eltern bei den Stiften achten oder welche Scheren für Links- und für Rechtshänder geeignet sind. Viele Eltern machten sich eifrig Notizen – wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen, beginnt auch für sie ein neuer Lebensabschnitt, in dem sie Neues lernen. So zeigte das Lehrer- und Hortkollegium den Eltern auch, was ein Kind schon können sollte, wenn es in die Schule kommt.
Die Farben und Formen beispielsweise, Mengen bis fünf ohne Zählen überblicken, Ausmalen, Puzzeln oder wissen, wo oben und unten auf einem Blatt ist. Dafür muss es bei der Einschulung noch nicht den Namen schreiben oder lesen können. Viel wichtiger sei es, über das Erlebte und Bevorstehende jeden Tag zu sprechen, das Kind zu bestärken, zu loben, Mut zu machen und Fernsehen und Computer einzuschränken.
An diesem Abend konnten sich die Eltern zum ersten Mal gezielt an fünf Stationen informieren: wie schon erwähnt zum Thema Vorbereitung auf die Schule, zur Förderung schwacher Schüler, zur Arbeit im Hort, zu den Leselernmethoden und zum Lernen mit dem Wochenplan als einer Form des offenen Unterrichts. Dabei erhalten die Schüler nach einiger Zeit einen Plan, den sie dann selbstständig im Laufe einer Woche abarbeiten. Diana König aus Bleicherode wusste schon vorher, dass in der Grundschule in der ersten und zweiten Klassenstufe häufig offener statt Frontalunterricht praktiziert wird.
Das spricht sich schon rum in der Nachbarschaft. Aber ich wusste nicht genau, wie das funktioniert. Noch kann ich mir das nicht so richtig vorstellen, meint die Mutter, die ihren Sohn Kevin einschult. Hier können die Klassenlehrerinnen mit ihren positiven Erfahrungen die Eltern beruhigen. Mit dem Wochenplan für die jeweilige Klassenstufe arbeiten die Schüler der ersten und zweiten Klasse gemeinsam in einer Gruppe. So üben sie das Gelernte oft in Partnerarbeit. Neue Themen lernen die Schüler dann getrennt in ihrer jeweiligen ersten bzw. zweiten Klassenstufe.
Am Ende des Abends und der fünf Stationen hatten die Eltern einen Rundum-Überblick über die Arbeit in der Petermann-Grundschule. Eingeladen hatten die Lehrerinnen und Horterzieherinnen alle Eltern, die ihr Kind für die Einschulung nach den Sommerferien angemeldet haben sowie die Kindergärtnerinnen.
Insgesamt werden rund 60 Kinder aus Bleicherode und Umgebung in der Petermann-Grundschule in diesem Jahr eingeschult. In der Schulvorbereitung kooperiert die Bleicheröder Grundschule seit Jahren eng mit den Kindergärten. Die Kinder lernen ihre zukünftige Schule bald unter anderem bei einem Schnuppertag und einem Sportfest in den Bleicheröder Bergen kennen.
Autor: nnzAber auch auf viele andere Fragen erhielten die Eltern der künftigen ABC-Schützen eine Antwort: Wie sollte zum Beispiel der Schulranzen aussehen, worauf sollten Eltern bei den Stiften achten oder welche Scheren für Links- und für Rechtshänder geeignet sind. Viele Eltern machten sich eifrig Notizen – wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen, beginnt auch für sie ein neuer Lebensabschnitt, in dem sie Neues lernen. So zeigte das Lehrer- und Hortkollegium den Eltern auch, was ein Kind schon können sollte, wenn es in die Schule kommt.
Die Farben und Formen beispielsweise, Mengen bis fünf ohne Zählen überblicken, Ausmalen, Puzzeln oder wissen, wo oben und unten auf einem Blatt ist. Dafür muss es bei der Einschulung noch nicht den Namen schreiben oder lesen können. Viel wichtiger sei es, über das Erlebte und Bevorstehende jeden Tag zu sprechen, das Kind zu bestärken, zu loben, Mut zu machen und Fernsehen und Computer einzuschränken.
An diesem Abend konnten sich die Eltern zum ersten Mal gezielt an fünf Stationen informieren: wie schon erwähnt zum Thema Vorbereitung auf die Schule, zur Förderung schwacher Schüler, zur Arbeit im Hort, zu den Leselernmethoden und zum Lernen mit dem Wochenplan als einer Form des offenen Unterrichts. Dabei erhalten die Schüler nach einiger Zeit einen Plan, den sie dann selbstständig im Laufe einer Woche abarbeiten. Diana König aus Bleicherode wusste schon vorher, dass in der Grundschule in der ersten und zweiten Klassenstufe häufig offener statt Frontalunterricht praktiziert wird.
Das spricht sich schon rum in der Nachbarschaft. Aber ich wusste nicht genau, wie das funktioniert. Noch kann ich mir das nicht so richtig vorstellen, meint die Mutter, die ihren Sohn Kevin einschult. Hier können die Klassenlehrerinnen mit ihren positiven Erfahrungen die Eltern beruhigen. Mit dem Wochenplan für die jeweilige Klassenstufe arbeiten die Schüler der ersten und zweiten Klasse gemeinsam in einer Gruppe. So üben sie das Gelernte oft in Partnerarbeit. Neue Themen lernen die Schüler dann getrennt in ihrer jeweiligen ersten bzw. zweiten Klassenstufe.
Am Ende des Abends und der fünf Stationen hatten die Eltern einen Rundum-Überblick über die Arbeit in der Petermann-Grundschule. Eingeladen hatten die Lehrerinnen und Horterzieherinnen alle Eltern, die ihr Kind für die Einschulung nach den Sommerferien angemeldet haben sowie die Kindergärtnerinnen.
Insgesamt werden rund 60 Kinder aus Bleicherode und Umgebung in der Petermann-Grundschule in diesem Jahr eingeschult. In der Schulvorbereitung kooperiert die Bleicheröder Grundschule seit Jahren eng mit den Kindergärten. Die Kinder lernen ihre zukünftige Schule bald unter anderem bei einem Schnuppertag und einem Sportfest in den Bleicheröder Bergen kennen.



