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Mo, 13:14 Uhr
16.03.2009

Fremdes Land im Weltladen

Die Filmdokumentation „Fremdes Land“ beschäftigt sich mit Integration und Erfahrungen in einem fremden Land. Ausgangspunkt ist die Stadt Nordhausen, mit ihrer Fachhochschule und den unterschiedlichen Nationalitäten der Studierenden.


Der Film ist untergliedert in vier Teile, in denen Interviews mit verschiedenen Personen geführt wurden. Durch die unterschiedlichen Aussagen der Einzelnen, sollen die Zuschauer zum Nachdenken über die Problematik angeregt werden.

"In den 3 Jahren, seit ich hier in Nordhausen lebe, habe ich viele Leute kennen gelernt und viele Erfahrungen gesammelt. Das Problem der Integration hatte für mich selbst große Bedeutung. Am Anfang habe ich mich oft sehr allein gefüllt. Ich habe gemerkt, dass ich mich nur integrieren kann, wenn ich auf die Menschen und die Gesellschaft zugehe. Man fühlt sich oft ausgegrenzt. Ich versuche, mit viel Energie und positiven Gedanken auf die Menschen zuzugehen, aber es gibt dabei auch Situationen, wo es Missverständnisse gibt, die auch zu Enttäuschungen führen. Dieser innere Konflikt macht es mir schwer meine Motivation und positiven Gedanken aufrecht zu erhalten. Aber wenn ich nicht auf die Leute zugehe, muss ich allein bleiben, mich zurückziehen und das ist nicht gut für mich. Ich habe bemerkt, dass viel Ausländer dieses Problem haben, sich aber darüber gar nicht bewusst sind", erzählt Peyman über seine eigenen Erfahrungen.

Ein Abend zur internationalen Woche gegen Rassismus. Sie finden statt vom 16. bis 29. März. Bundesweit ruft der Interkulturelle Rat gemeinsam mit "Gesicht Zeigen! - Aktion weltoffenes Deutschland" und mehr als 40 weiteren Kooperationspartnern dazu auf, sich mit Veranstaltungen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2009 zu beteiligen. Schulen, Sportvereine und Sportverbände, Betriebe und Gewerkschaften, Medien, Kinos, Religionsgemeinschaften, sowie Stiftungen, lokale Initiativen und Projekte können damit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
und für eine weltoffene Gesellschaft setzen.

"Wenn wir für Andere offen sind, egal aus welchem Land, kann man Vorurteile abbauen. Wir sollten uns gegenseitig mit den Sitten und Gebräuchen der anderen beschäftigen. Dann werden wir bestimmt feststellen, dass es für alle eine Bereicherung ihres Lebens sein kann", hofft Peyman und freut sich auf regen Besuch.

Die Möglichkeit besteht am Mittwoch, den 18. März 2009. Da lädt der Schrankenlos e.V. - Weltladen und das InfoCafé "e.G.a.L.!?" zum Filmabend. Ab 19 Uhr gibt es den Film, Gespräche und natürlich Speisen und Getränke aus fairem Handel. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.
Autor: nnz

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