Mo, 13:10 Uhr
16.03.2009
Radierte Ausstellung
Die Ausstellung Heinz Scharr – Radierungen im Kunsthaus Meyenburg hat am Sonnabend Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) eröffnet. Diese Sonderausstellung ist dem 85. Geburtstag des Künstlers gewidmet und Teil eines Gemeinschaftsprojektes der Städte Sondershausen und Nordhausen sowie der Kreissparkasse Nordhausen und der Kyffhäusersparkasse anlässlich des Künstler-Jubiläums. ..
Heinz Scharr vor seiner Radierung Nachtblume
Scharr gehöre zu den bedeutendsten Grafikern und Bildhauern in Thüringen, sagte Jendricke, und sei der Nordhäuser Region schon lange verbunden. Zu seinem bekanntesten Werk im öffentlichen Raum gehöre das große Kupfer-Relief am ehemaligen Appellplatz des früheren KZ Mittelbau-Dora. Seine Verbindungen zu Nordhausen reichen von mehreren Ausstellungen in den vergangenen Jahrzehnten bis hin zur ständigen Präsenz einer Holzskulptur hier im Kunsthaus, so Jendricke weiter.
Sein künstlerisches Repertoire reicht von kleinformatigen skurrilen Eisenplastiken über großformatige Holzskulpturen bis hin zu farbigen Holzschnitten oder schwarz/weiß-Radierungen. Bei aller Unterschiedlichkeit in der Wahrnehmung und Deutbarkeit scheint in allen Arbeiten Heinz Scharrs eine Sehnsucht nach ganzheitlicher Harmonie erahnbar zu sein - ein Versuch, zeichenhaft ein Stück verzauberte poetische Romantik in eine so prosaische Welt einzubinden, sagte Kunsthistorikerin Susanne Hinsching vom Kunsthaus.
Die Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg zeigt 40 großformatige Radierungen in schwarz-weiß und Farbe sowie mehrere Eisenplastiken. Seine Motive reichen von zerklüftetem Gebirge, absterbenden Baumstämmen oder Torsi bis hin zum Hurrikan, dessen zerstörerische Kraft auch auf der zweidimensionalen Grafik zum Ausdruck kommt.
Die Ausstellung ist bis zum 19. April, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg, Alexander-Puschkin-Str. 36, Nordhausen, zu sehen.
Autor: nnz/knHeinz Scharr vor seiner Radierung Nachtblume
Scharr gehöre zu den bedeutendsten Grafikern und Bildhauern in Thüringen, sagte Jendricke, und sei der Nordhäuser Region schon lange verbunden. Zu seinem bekanntesten Werk im öffentlichen Raum gehöre das große Kupfer-Relief am ehemaligen Appellplatz des früheren KZ Mittelbau-Dora. Seine Verbindungen zu Nordhausen reichen von mehreren Ausstellungen in den vergangenen Jahrzehnten bis hin zur ständigen Präsenz einer Holzskulptur hier im Kunsthaus, so Jendricke weiter.
Sein künstlerisches Repertoire reicht von kleinformatigen skurrilen Eisenplastiken über großformatige Holzskulpturen bis hin zu farbigen Holzschnitten oder schwarz/weiß-Radierungen. Bei aller Unterschiedlichkeit in der Wahrnehmung und Deutbarkeit scheint in allen Arbeiten Heinz Scharrs eine Sehnsucht nach ganzheitlicher Harmonie erahnbar zu sein - ein Versuch, zeichenhaft ein Stück verzauberte poetische Romantik in eine so prosaische Welt einzubinden, sagte Kunsthistorikerin Susanne Hinsching vom Kunsthaus.
Die Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg zeigt 40 großformatige Radierungen in schwarz-weiß und Farbe sowie mehrere Eisenplastiken. Seine Motive reichen von zerklüftetem Gebirge, absterbenden Baumstämmen oder Torsi bis hin zum Hurrikan, dessen zerstörerische Kraft auch auf der zweidimensionalen Grafik zum Ausdruck kommt.
Die Ausstellung ist bis zum 19. April, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg, Alexander-Puschkin-Str. 36, Nordhausen, zu sehen.


