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Mo, 08:56 Uhr
02.03.2009

Brustkrebs steht im Mittelpunkt

„Brustkrebs: Sterblichkeit senken, Lebensqualität erhöhen“ – unter diesem Leitsatz beschäftigt sich die 17. Thüringer Gesundheitswoche in diesem Jahr mit einem der fünf Gesundheitsziele im Freistaat. Im Nordhuser Südharz-Krankenhaus wird es dazu einen kompetenten Fachvortrag geben...


Dr. Sabine Schnohr, Chefärztin der Frauenklinik des Südharz-Krankenhauses hält dazu in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Nordhausen einen Fachvortrag am 12. März um 15 Uhr im Begegnungszentrum in Nordhausen-Nord, Stolberger Straße 131. Die Fachärztin leitet im Südharz-Krankenhaus das zertifizierte Brustzentrum und wird dieses in ihrem Vortrag vorstellen, auf die spezielle Behandlung dort und Vorsorgemöglichkeiten eingehen.

Brustkrebs ist bei Frauen nach wie vor die Krebserkrankung, die am häufigsten vorkommt. Mehr als jede vierte krebserkrankte Frau hat Brustkrebs. In Deutschland erkranken jährlich 100 von 100.000 Frauen neu am so genannten Mammakarzinom. Mehr als 40.000 Erkrankungen werden pro Jahr festgestellt. Allein in Thüringen kamen in den letzten Jahren rund 1.500 betroffene Frauen jährlich neu hinzu.

Das Risiko, an einer bösartigen Neubildung der Brustdrüse zu erkranken, liegt bei neun bis zehn Prozent. Im Klartext: Bei jeder zehnten Frau wird im Laufe ihres Lebens ein bösartiger Brusttumor diagnostiziert. Die Ursache dieser Tumorerkrankung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Als Risikofaktoren gelten genetische Defekte, familiäre Belastung, Umweltfaktoren, Kinderlosigkeit sowie Umweltfaktoren und Ernährungsgewohnheiten wie einen hohen Fettanteil in der Nahrung. Mehr als die Hälfte aller bösartigen Brusterkrankungen treten allerdings ohne die genannten Risikofaktoren auf.

Zur Früherkennung des Mammakarzinoms ist die regelmäßige Selbstuntersuchung und -beobachtung der Frau zusammen mit der jährlichen Vorsorgeuntersuchung durch einen Frauenarzt empfehlenswert. Nur 30 bis 40 Prozent aller Frauen nutzen jedoch diese Vorsorge, obwohl eine frühe Erkennung einer der Schlüsselfaktoren für einen Heilungserfolg ist. Dass viele Frauen die Vorsorge nicht nutzen, ist häufig eine Verdrängungsreaktion:

Es ist für die meisten Frauen eine Horrorvision, dass sie selbst oder ein Arzt einen Knoten in der Brust findet. Das muss aber nicht sein. Betroffene können lernen, mutig mit einem Befund umzugehen. Zum einen steigen in der Regel die Heilungschancen, wenn der Brustkrebs früh erkannt wird. Zum anderen sind auch jahrelange Krankheitsverläufe mit einer guten Lebensqualität möglich.

Der Vortrag von Dr. Sabine Schnohr mit dem Titel: „Die Behandlung von Brusterkrankungen im zertifizierten Brustzentrum“ ist offen für alle Interessierten.
Autor: nnz

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