Do, 18:02 Uhr
26.02.2009
Neuer Versuch für Wacker
Nach den Ausfällen an den letzten beiden Wochenenden in Borsch und Rudolstadt soll es nun am Sonnabend mit dem Auftakt in der Thüringer Landesliga ernst werden. Die Fußballer des FSV Wacker 90 Nordhausen empfangen den SC 1903 Weimar, weiß Klaus Verkouter zu berichten.
Beide Vereine fiebern dem Start entgegen, denn weitere Ausfälle würden den Spielplan des TFV völlig durcheinanderbringen und viele Begegnungen in der Wochenmitte zur Folge haben. Eine endgültige Garantie für das Stattfinden des Klassikers gibt es zwar noch nicht, aber die Eisflächen sind erst einmal aufgetaut. Morgen wird die Platzkommission eine Entscheidung treffen.
Gehen wir davon aus, dass gespielt werden kann, dann treffen zwei Traditionsmannschaften aufeinander, die sich in den vergangenen Jahrzehnten manchen heißen Kampf geliefert haben. Die letzten beiden Begegnungen fanden 2008 in Weimar statt. Jedes Mal hieß der Sieger Wacker. Im März erzielten Hauke Lattmann, Lars Pohl und Torsten Klaus die Treffer zum 3:0-Sieg. Für den 1:0-Erfolg im August zeichnete wieder Klaus verantwortlich, dessen kapitaler Schuss, von Verteidiger Ahlgrimm noch leicht abgefälscht, den Weg in die Maschen fand.
Kann es am Wochenende den dritten Sieg gegen Weimar hintereinander geben?
Hinter der tatsächlichen Form beider Vertretungen steht ein Fragezeichen. Bis auf den abendlichen Test in Sangerhausen (2:3-Niederlage) und das Spiel gegen Farnstädt (2:2) im Kelbraer Schneegestöber hat Wacker alle Tests gewonnen, konnte aber nie in der erfolgreichen Besetzung der Hinrunde auflaufen. Verletzungen und Krankheiten sowie Urlaub machten Trainer Venth dabei einen Strich durch die Rechnung.
In der Wackerchronik wird dieses Punktspiel als 89. Begegnung der Nachkriegsgeschichte geführt, wenn wir die Spiele von Motor Nordhausen West gegen die zweite Mannschaft von Motor Weimar in einigen Bezirksligajahren mitzählen. Beide Kontrahenten erlebten in diesen Jahrzehnten Höhen und Tiefen. Inzwischen plagen den SC 1903 aber einige Sorgen. Abstiegskampf pur heißt es für deren Kicker. Jeder weiß, wie aufopferungsvoll angeschlagene Gegner kämpfen können.
Bei Weimar weht jedoch mit dem Ex-Jenaer Uli Oevermann, der Romstedt ersetzte, von der Trainerbank ein neuer Wind und er stellte sogleich klar: Eine Mannschaft wie der SC 1903 Weimar hat in den niederen Regionen der Landesliga nichts zu suchen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, bemühte sich der SC eisern um talentierte Verstärkungen und konnte mit Stolz drei Neuverpflichtungen vorstellen: Winterkorn, Steiner und Schmitt.
Weimar reist mit einem großen Kader an. Diese Quantität besitzt Wacker im Moment nicht. Trotzdem sollte die Qualität ausreichen, um den ambitionierten Goethestädtern ernsthaft Paroli bieten zu können. Ob die Neunziger ohne richtigen Rasentest seit November dazu in der Lage sind, werden wir am Sonnabend ab 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark erleben. Auf jeden Fall sind die Akteure um Kapitän Sven Pistorius gewillt, nahtlos an die guten Vorstellungen der Hinrunde anzuknüpfen.
Ob die zweite Mannschaft Wackers, die uns in der ersten Halbserie so viel Freude machte, am Sonntag um 14 Uhr in Birkungen spielen kann, steht ebenfalls noch nicht fest.
Klaus Verkouter
Autor: nnzBeide Vereine fiebern dem Start entgegen, denn weitere Ausfälle würden den Spielplan des TFV völlig durcheinanderbringen und viele Begegnungen in der Wochenmitte zur Folge haben. Eine endgültige Garantie für das Stattfinden des Klassikers gibt es zwar noch nicht, aber die Eisflächen sind erst einmal aufgetaut. Morgen wird die Platzkommission eine Entscheidung treffen.
Gehen wir davon aus, dass gespielt werden kann, dann treffen zwei Traditionsmannschaften aufeinander, die sich in den vergangenen Jahrzehnten manchen heißen Kampf geliefert haben. Die letzten beiden Begegnungen fanden 2008 in Weimar statt. Jedes Mal hieß der Sieger Wacker. Im März erzielten Hauke Lattmann, Lars Pohl und Torsten Klaus die Treffer zum 3:0-Sieg. Für den 1:0-Erfolg im August zeichnete wieder Klaus verantwortlich, dessen kapitaler Schuss, von Verteidiger Ahlgrimm noch leicht abgefälscht, den Weg in die Maschen fand.
Kann es am Wochenende den dritten Sieg gegen Weimar hintereinander geben?
Hinter der tatsächlichen Form beider Vertretungen steht ein Fragezeichen. Bis auf den abendlichen Test in Sangerhausen (2:3-Niederlage) und das Spiel gegen Farnstädt (2:2) im Kelbraer Schneegestöber hat Wacker alle Tests gewonnen, konnte aber nie in der erfolgreichen Besetzung der Hinrunde auflaufen. Verletzungen und Krankheiten sowie Urlaub machten Trainer Venth dabei einen Strich durch die Rechnung.
In der Wackerchronik wird dieses Punktspiel als 89. Begegnung der Nachkriegsgeschichte geführt, wenn wir die Spiele von Motor Nordhausen West gegen die zweite Mannschaft von Motor Weimar in einigen Bezirksligajahren mitzählen. Beide Kontrahenten erlebten in diesen Jahrzehnten Höhen und Tiefen. Inzwischen plagen den SC 1903 aber einige Sorgen. Abstiegskampf pur heißt es für deren Kicker. Jeder weiß, wie aufopferungsvoll angeschlagene Gegner kämpfen können.
Bei Weimar weht jedoch mit dem Ex-Jenaer Uli Oevermann, der Romstedt ersetzte, von der Trainerbank ein neuer Wind und er stellte sogleich klar: Eine Mannschaft wie der SC 1903 Weimar hat in den niederen Regionen der Landesliga nichts zu suchen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, bemühte sich der SC eisern um talentierte Verstärkungen und konnte mit Stolz drei Neuverpflichtungen vorstellen: Winterkorn, Steiner und Schmitt.
Weimar reist mit einem großen Kader an. Diese Quantität besitzt Wacker im Moment nicht. Trotzdem sollte die Qualität ausreichen, um den ambitionierten Goethestädtern ernsthaft Paroli bieten zu können. Ob die Neunziger ohne richtigen Rasentest seit November dazu in der Lage sind, werden wir am Sonnabend ab 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark erleben. Auf jeden Fall sind die Akteure um Kapitän Sven Pistorius gewillt, nahtlos an die guten Vorstellungen der Hinrunde anzuknüpfen.
Ob die zweite Mannschaft Wackers, die uns in der ersten Halbserie so viel Freude machte, am Sonntag um 14 Uhr in Birkungen spielen kann, steht ebenfalls noch nicht fest.
Klaus Verkouter


