Di, 09:50 Uhr
23.07.2002
Keine "Theater"-Ferien
Nordhausen (nnz). Die Konzepte der Thüringer Theaterträger sind in Erfurt angekommen. Die Nordhäuser haben mit ihren Partnern aus Sondershausen gleich zwei Papiere abgeschickt. Doch Ruhe ist damit in Nordhausen nicht eingekehrt.
Da gibt es zwei Konzepte. Mit dem einen können die Sondershäuser leben, mit dem anderen die Nordhäuser (siehe dazu ausführlich im nnz-Archiv). Ein drittes Papierchen schlummert hingegen immer noch in den Nordhäuser Amtsstuben, und Nordhausen wird sich letztlich wohl kaum dem Minderheitsgesellschafter in der Musikstadt beugen. Grund für diese Annahme sind mal offene, mal halb offizielle Gespräche in und um Nordhausen. Da ist nach nnz-Recherchen viel in Bewegung gekommen.
So soll immer noch fieberhaft an einem Agreement gearbeitet werden, um den personellen Teil eines Stadtratsbeschlusses umzusetzen. Wie soll die Trennung von der Intendantin vollzogen werden, bei der keiner der Partner sein Gesicht verliert? Mittlerweile wird dann auch schon mal Ausschau gehalten: Nach einer Interimslösung für die Leitung des Hauses. Da könnte ein Mann ins Spiel kommen, der sich nicht nur in der ostdeutschen Theaterlandschaft auskennt, sondern bereits vor Jahren einmal ein großes Interesse für den Theaterstandort Nordhausen bekundete. Und dieser Mann soll sich auch mit einem vernünftigen Management auskennen. Zum Beispiel, wie ein Mehrsparten-Theater (ähnlich dem Nordhäuser) mit rund 180 Mitarbeitern erfolgreich geführt werden kann.
Es bleibt also richtig spannend. Von Theater-Ferien keine Spur, nur das Theater selbst macht Ferien. Aber das soll sich ja ab dem kommenden Jahr sowieso ändern. Auch darüber wurde bereits in Nordhausen geflüstert.
Autor: nnzDa gibt es zwei Konzepte. Mit dem einen können die Sondershäuser leben, mit dem anderen die Nordhäuser (siehe dazu ausführlich im nnz-Archiv). Ein drittes Papierchen schlummert hingegen immer noch in den Nordhäuser Amtsstuben, und Nordhausen wird sich letztlich wohl kaum dem Minderheitsgesellschafter in der Musikstadt beugen. Grund für diese Annahme sind mal offene, mal halb offizielle Gespräche in und um Nordhausen. Da ist nach nnz-Recherchen viel in Bewegung gekommen.
So soll immer noch fieberhaft an einem Agreement gearbeitet werden, um den personellen Teil eines Stadtratsbeschlusses umzusetzen. Wie soll die Trennung von der Intendantin vollzogen werden, bei der keiner der Partner sein Gesicht verliert? Mittlerweile wird dann auch schon mal Ausschau gehalten: Nach einer Interimslösung für die Leitung des Hauses. Da könnte ein Mann ins Spiel kommen, der sich nicht nur in der ostdeutschen Theaterlandschaft auskennt, sondern bereits vor Jahren einmal ein großes Interesse für den Theaterstandort Nordhausen bekundete. Und dieser Mann soll sich auch mit einem vernünftigen Management auskennen. Zum Beispiel, wie ein Mehrsparten-Theater (ähnlich dem Nordhäuser) mit rund 180 Mitarbeitern erfolgreich geführt werden kann.
Es bleibt also richtig spannend. Von Theater-Ferien keine Spur, nur das Theater selbst macht Ferien. Aber das soll sich ja ab dem kommenden Jahr sowieso ändern. Auch darüber wurde bereits in Nordhausen geflüstert.

