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Do, 16:48 Uhr
04.12.2008

Schüler machen Theater

„Tanzen um Erkenntnis und Widerstand zu bewirken“, so oder so ähnlich könnte die Intention des deutschlandweit einzigartigen Tanzprojektes „BEAT!“ sein. Die Spannung steigt bis ins Unendliche, denn in ein einem Tag ist es soweit.

thea (Foto: theater) thea (Foto: theater)

Eine neue Premiere steht auf dem Spielplan des Nordhäuser Theaters und diesmal ist besondere Beobachtungsgabe gefordert. In diesem Stück wird Tanz nicht nur als Vermittler von einer Botschaft gehandelt, er soll die Zuschauer vor allem wachrütteln.

Der lokale Aktionsplan des bundesweiten Programms „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ ist die Grundlage dieses kreativen Arbeitens.

Die Ballettdirektorin Jutta Wörne agiert als Vermittlerin zwischen Musik und Menschen.
„Es wird ein Abend sein, an dem man von den Gefühlen begeistert sein wird.“

Ihre Absicht war es nicht, konkrete Bilder oder Situationen auf die Bühne zu bringen. Das Stück ist eher abstrakt gedacht. Die Artisten tanzen keine sture Choreografie, es ist viel mehr so, dass die „Bewegungen aus den Schülern entstehen“, so Wörne. Ihr war es vor allem wichtig, dass die Schüler begreifen „wo eine Bewegung herkommt.“ Häufige kurzfristige Änderungen einiger Passagen oder nur die bloße Andeutung durch Impulse in den Proben geben dem Stück einen besonderen Reiz.
Respekt und Vertrauen der Tänzer zueinander sind die unausweichlichen Grundsätze die hier erfüllt werden müssen. Unterstrichen wird dies auch durch die besondere Konstellation von Laien und professionellen Tänzern.

Alle Beteiligten haben viel Spaß und sind mit all ihrer Kraft und Aufmerksamkeit bei der Sache. Das Zusammenspiel von Mut, bei diesem Stück mitzuwirken, und dem Willen der Agierenden, etwas zu bewegen, geben diesem Stück einen beispiellosen Ausdruck.

Ich selbst war bei einigen Proben des Stückes dabei und kann behaupten, schon nach den ersten Takten der Musik verläuft alles wie ein Rausch. Vielfältige Eindrücke, Empfindungen und Gedanken können erst nach dem Gesehenen verarbeitet werden.

Die einzigartige Konstellation der Artisten, aus Schülerinnen und Schülern Nordhäuser Schulen und dem Ballett des Nordhäuser Theaters, wird die Zuschauer begeistern.
Claudia Ehrhardt
Autor: nnz

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