So, 15:40 Uhr
30.11.2008
Kandidaten für alle Zeit
CDU, SPD und partiell auch die FDP haben bereits ihre Kandidaten für die Thüringer Landtagswahl bestimmt. An diesem Wochenende zogen die LINKEN nach...
Veränderung beginnt vor Ort – wir sind bereit: DIE LINKE. - Unter diesem Slogan wird DIE LINKE im Südharz in die bevorstehenden Wahlkämpfe ziehen. Gestern wurden die ersten Weichen gestellt. Mit 91 % der Stimmen wurde Birgit Keller als Landtagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 3, also den Landkreis gewählt. Das ist nicht der erste Anlauf der Frau, die bereits schon einmal nach dem Landtagsmandat strebte, an Dauergewinner Egon Primas (CDU) scheiterte und vor zwei Jahren Landrätin werden wollte.
Auch Rainer Bachmann ist kein Unbekannter in der Landtagswahlszenerie mehr. 2004 belegte er nach Dr. Klaus Zeh (CDU) ebenfalls den zweiten Platz. Bachmann beendete seine Bewerbungsrede am Samstag mit dem Satz: Veränderungen im Südharz beginnen in Nordhausen - ich bin dazu mit vollem Einsatz bereit! Ich bitte um Euer Vertrauen. Auch er konnte die anwesenden Genossinnen und Genossen überzeugen und setzte sich mit 76 % gegen den Mitbewerber Detlef Hauthal durch.
Sowohl Keller als auch Bachmann wollen ihre Ergebnisse der letzten Landtagswahl weiter ausbauen und das Direktmandat für DIE LINKE ziehen. Co-Sprecher Alexander Scharff sieht reale Chancen dieses Ziel zu erreichen. Es wird Zeit für Veränderungen. Und dafür brauchen wir auch im Landkreis Nordhausen eine linke Mehrheit und die bekommen wir mit Birgit Keller und Rainer Bachmann. Zur Erinnerung: 2004 erreichte Birgit Keller 30 Prozent der Stimmen (Primas = 41,7 %), Rainer Bachmann zog damals mit 31,9 Prozent den kürzeren gegenüber Dr. Klaus Zeh (41,2 %).
Die Aufstellung von Dauerkandidaten ist jedoch auch ein Armutszeugnis für eine Partei, die für einen radikalen Politikwechsel stehen will. Auch sie ist nicht in der Lage, Frische und Unverbrauchtheit in den Ring eines Wahlkampfes zu bringen. Da auch die Konkurrenz da durchaus mithalten kann, wird am Ende vermutlich wieder alles beim Alten bleiben.
Autor: nnzVeränderung beginnt vor Ort – wir sind bereit: DIE LINKE. - Unter diesem Slogan wird DIE LINKE im Südharz in die bevorstehenden Wahlkämpfe ziehen. Gestern wurden die ersten Weichen gestellt. Mit 91 % der Stimmen wurde Birgit Keller als Landtagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 3, also den Landkreis gewählt. Das ist nicht der erste Anlauf der Frau, die bereits schon einmal nach dem Landtagsmandat strebte, an Dauergewinner Egon Primas (CDU) scheiterte und vor zwei Jahren Landrätin werden wollte.
Auch Rainer Bachmann ist kein Unbekannter in der Landtagswahlszenerie mehr. 2004 belegte er nach Dr. Klaus Zeh (CDU) ebenfalls den zweiten Platz. Bachmann beendete seine Bewerbungsrede am Samstag mit dem Satz: Veränderungen im Südharz beginnen in Nordhausen - ich bin dazu mit vollem Einsatz bereit! Ich bitte um Euer Vertrauen. Auch er konnte die anwesenden Genossinnen und Genossen überzeugen und setzte sich mit 76 % gegen den Mitbewerber Detlef Hauthal durch.
Sowohl Keller als auch Bachmann wollen ihre Ergebnisse der letzten Landtagswahl weiter ausbauen und das Direktmandat für DIE LINKE ziehen. Co-Sprecher Alexander Scharff sieht reale Chancen dieses Ziel zu erreichen. Es wird Zeit für Veränderungen. Und dafür brauchen wir auch im Landkreis Nordhausen eine linke Mehrheit und die bekommen wir mit Birgit Keller und Rainer Bachmann. Zur Erinnerung: 2004 erreichte Birgit Keller 30 Prozent der Stimmen (Primas = 41,7 %), Rainer Bachmann zog damals mit 31,9 Prozent den kürzeren gegenüber Dr. Klaus Zeh (41,2 %).
Die Aufstellung von Dauerkandidaten ist jedoch auch ein Armutszeugnis für eine Partei, die für einen radikalen Politikwechsel stehen will. Auch sie ist nicht in der Lage, Frische und Unverbrauchtheit in den Ring eines Wahlkampfes zu bringen. Da auch die Konkurrenz da durchaus mithalten kann, wird am Ende vermutlich wieder alles beim Alten bleiben.

