Di, 14:46 Uhr
02.09.2008
Der Rote Schuss
Eine besondere Ehre und Anerkennung wurde jetzt einer touristischen Einrichtung in Ellrich zuteil. Gefeiert wird mit einer Wanderung am kommenden Samstag. nnz klärt auf...
Die Stempelstelle Nr. 90 Roter Schuss im Ellricher Stadtwald wurde in diesem Jahr als schönste Stempelstelle im gesamten Harz auserkoren.
Aus diesem Anlass laden die Vertreter des Projektes Harzer Wandernadel und der Harzklubzweigverein Ellrich e.V. am Samstag, d. 06. September, alle Wanderfreunde herzlich ein zur 1. Kaiserwanderung mit dem Ziel "Schönste Stempelstelle 2008 - Roter Schuss - Nr. 90".
Der Treffpunkt für die ca. 4-stündige Wanderung ist um 11 Uhr am Parkplatz Ellricher Stadtwald bei Wilmersdorf. Die Wanderung führt noch an zwei weiteren Stempelstellen vorbei, an der Nr. 164 – Stiefmutter und an der Nr. 165 - Wendeleiche. Rucksackverpflegung wird empfohlen.
Der schöne Berg Rote Schuss und die Schutzhütte mit der Stempelstelle liegen am Ende des Limbachtals. Zum Tal hat der Berg einen Steilabfall und bietet eine wunderschöne Sicht ins Harzvorland, ins Eichsfeld bis hin zum Kyffhäuser. Von hier kann man den roten Porphyrit des Berges erkennen, der ihm wohl seinen Namen gab.
Die Alten aber erzählen sich von diesem Berg folgende Sage: Gab es eine Missernte oder Krieg, wurde die Nahrung teuer und knapp. Der Hunger trieb manchen dazu, trotz der hohen Strafen heimlich zu wildern. Einer dieser Ellricher Wildschützen war besonders raffiniert und konnte nie gefasst werden. Ein sehr pflichtbewusster junger Waldhüter, der wohl die Gründe für das Wildern verkannte, wollte dem unbedingt ein Ende bereiten und lauerte dort, wo Wild äste.
Eines Abends sah er endlich den Wildschützen, der einen geschossenen Rehbock ausweidete. Der Waldhüter pirschte sich mit dem geladenen Gewehr immer näher heran. Der Ruf: "Hände hoch - Gewehr weg!" erschallte. Der Wilderer drehte sich unverzüglich mit dem schussbereiten Gewehr um und es ertönte ein Knall. Getroffen sank der Förster zu Boden und verblutete. Der Sage nach habe sich seit diesem Tag der Berg von dem vergossenen Blut rot gefärbt, daher der Name "Roter Schuß".
Autor: nnzDie Stempelstelle Nr. 90 Roter Schuss im Ellricher Stadtwald wurde in diesem Jahr als schönste Stempelstelle im gesamten Harz auserkoren.
Aus diesem Anlass laden die Vertreter des Projektes Harzer Wandernadel und der Harzklubzweigverein Ellrich e.V. am Samstag, d. 06. September, alle Wanderfreunde herzlich ein zur 1. Kaiserwanderung mit dem Ziel "Schönste Stempelstelle 2008 - Roter Schuss - Nr. 90".
Der Treffpunkt für die ca. 4-stündige Wanderung ist um 11 Uhr am Parkplatz Ellricher Stadtwald bei Wilmersdorf. Die Wanderung führt noch an zwei weiteren Stempelstellen vorbei, an der Nr. 164 – Stiefmutter und an der Nr. 165 - Wendeleiche. Rucksackverpflegung wird empfohlen.
Der schöne Berg Rote Schuss und die Schutzhütte mit der Stempelstelle liegen am Ende des Limbachtals. Zum Tal hat der Berg einen Steilabfall und bietet eine wunderschöne Sicht ins Harzvorland, ins Eichsfeld bis hin zum Kyffhäuser. Von hier kann man den roten Porphyrit des Berges erkennen, der ihm wohl seinen Namen gab.
Die Alten aber erzählen sich von diesem Berg folgende Sage: Gab es eine Missernte oder Krieg, wurde die Nahrung teuer und knapp. Der Hunger trieb manchen dazu, trotz der hohen Strafen heimlich zu wildern. Einer dieser Ellricher Wildschützen war besonders raffiniert und konnte nie gefasst werden. Ein sehr pflichtbewusster junger Waldhüter, der wohl die Gründe für das Wildern verkannte, wollte dem unbedingt ein Ende bereiten und lauerte dort, wo Wild äste.
Eines Abends sah er endlich den Wildschützen, der einen geschossenen Rehbock ausweidete. Der Waldhüter pirschte sich mit dem geladenen Gewehr immer näher heran. Der Ruf: "Hände hoch - Gewehr weg!" erschallte. Der Wilderer drehte sich unverzüglich mit dem schussbereiten Gewehr um und es ertönte ein Knall. Getroffen sank der Förster zu Boden und verblutete. Der Sage nach habe sich seit diesem Tag der Berg von dem vergossenen Blut rot gefärbt, daher der Name "Roter Schuß".

