Do, 17:42 Uhr
20.06.2002
Landratsamt präsentierte Südharz
Nordhausen (nnz). Parlament transparent - unter diesem Motto stand am vergangenem Wochenende der diesjährige Tag der offenen Tür(en) im Thüringer Landtag Erfurt. Mit von der Partie war auch das Landratsamt Nordhausen.
Zwei Mitarbeiter der Kreisbehörde stellten anhand einer repräsentativen Informationswand den Südharzkreis mit seinem Reichtum an schützenswerter Landschaft, großer Geschichte, Kultur und Wirtschaftskraft vor. Ein reichhaltiges Angebot an Publikationen wie Jahrbücher, Landkreisvideos und Imageprospekten zu touristischen Attraktionen lockte ungezählte Besucher an. Besonderes Interesse fanden die Broschüren "Der Landkreis Nordhausen - Einsichten und Aussichten, Baukultur im Dorf und der Karstwanderweg Teil 2. Letztere Publikation informiert sehr detailliert über den länder-übergreifenden Naturlehrpfad und fand besonders bei Natur- und Wanderfreunden großen Anklang.
In vielen Gesprächen äußerten sich Bürger lobend über den im Landkreis Nordhausen herrschenden parteiübergreifenden Konsens, der Industrie keine weiteren Gipsabbaufelder zu überlassen. "Setzen Sie sich zur Wehr, damit diese einzigartige Landschaft nicht zerstört wird!" war immer wieder zu hören.
Kultur- und Kunstinteressierte erkundigten sich nach der "Dichterstätte Sarah Kirsch" und den "Limlingeröder Diskursen", dem bevorstehenden Harzfest in Neustadt, der Burg Lohra oder der Ruine Hohnstein. Betroffen und nachdenklich machte ein Gespräch mit ehemaligen Häftlingen aus dem KZ Mittelbau-Dora. Sie erinnerten an ihre Zeit des Leidens im Lager bei Nordhausen und brachten zugleich ihre Genugtuung über den Erhalt und die Neugestaltung der Gedenkstätte durch den Landkreis und durch Fördermittel des Bundes zum Ausdruck.
Autor: nnzZwei Mitarbeiter der Kreisbehörde stellten anhand einer repräsentativen Informationswand den Südharzkreis mit seinem Reichtum an schützenswerter Landschaft, großer Geschichte, Kultur und Wirtschaftskraft vor. Ein reichhaltiges Angebot an Publikationen wie Jahrbücher, Landkreisvideos und Imageprospekten zu touristischen Attraktionen lockte ungezählte Besucher an. Besonderes Interesse fanden die Broschüren "Der Landkreis Nordhausen - Einsichten und Aussichten, Baukultur im Dorf und der Karstwanderweg Teil 2. Letztere Publikation informiert sehr detailliert über den länder-übergreifenden Naturlehrpfad und fand besonders bei Natur- und Wanderfreunden großen Anklang.
In vielen Gesprächen äußerten sich Bürger lobend über den im Landkreis Nordhausen herrschenden parteiübergreifenden Konsens, der Industrie keine weiteren Gipsabbaufelder zu überlassen. "Setzen Sie sich zur Wehr, damit diese einzigartige Landschaft nicht zerstört wird!" war immer wieder zu hören.
Kultur- und Kunstinteressierte erkundigten sich nach der "Dichterstätte Sarah Kirsch" und den "Limlingeröder Diskursen", dem bevorstehenden Harzfest in Neustadt, der Burg Lohra oder der Ruine Hohnstein. Betroffen und nachdenklich machte ein Gespräch mit ehemaligen Häftlingen aus dem KZ Mittelbau-Dora. Sie erinnerten an ihre Zeit des Leidens im Lager bei Nordhausen und brachten zugleich ihre Genugtuung über den Erhalt und die Neugestaltung der Gedenkstätte durch den Landkreis und durch Fördermittel des Bundes zum Ausdruck.


