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Fr, 10:26 Uhr
01.08.2008

Was ist da los?

Lange Zeit lief der Trend so: Die Unternehmensinsolvenzen gehen zurück, die der Verbraucher nehmen zu. Jetzt scheint sich dieser Trend umzukehren...


In den ersten fünf Monaten des Jahres 2008 gab es weniger Insolvenzverfahren in Thüringen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank die Gesamtzahl der Insolvenzen gegenüber den ersten fünf Monaten des Jahres 2007 um 290 bzw. 14,6 Prozent auf 1 692.

1 020 private Verbraucher haben von Januar bis Mai 2008 das Insolvenzrecht in Anspruch genommen. Das waren 265 bzw. 20,6 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Damit hielt die rückläufige Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen auch im Mai 2008 an. Auch die Gesamtzahl der übrigen Schuldner (hierzu zählen neben den privaten Verbrauchern auch natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä. sowie ehemals selbständig Tätige und Nachlässe) sank von 1 740 auf 1 441 (- 17,2 Prozent).

Dagegen stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten fünf Monaten 2008 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent von 242 auf 251. Trotz einer rückläufigen Entwicklung um 2,5 Prozent im Vergleich mit den ersten fünf Monaten 2007 meldeten die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) mit 119 Anträgen am häufigsten Insolvenz an. Es folgten die Einzelunternehmen, Freien Berufe und das Kleingewerbe, die in 99 Fällen vom Insolvenzrecht Gebrauch machten (+ 11,2 Prozent).

Mit 22 Anträgen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gegenüber 13 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Insolvenzen bei Personengesellschaften (OHG, KG, GbR) überdurchschnittlich um 69,2 Prozent.
Autor: nnz

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