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Do, 07:35 Uhr
31.07.2008

nnz-Forum: Zu Spitzeln erzogen?

Und weiter geht es mit Lesermeinungen zu den anonymen Anzeigen, die täglich bei der Nordhäuser ARGE eingehen...


Das Bespitzeln der Nachbarn und Kollegen hat in Deutschland schon eine gewisse Tradition. Fangen wir an mit der Gestapo unter Hitler. Schon zu dieser Zeit gab es Leute, die jeden, der ihrer Meinung nach irgend wie gegen das Gesetz verstößt, bei den staatlichen Behörden angeschwärzt haben. Man brachte Menschen ins KZ ohne Skrupel, nur des eigenen Vorteils Willen.

Als das Naziregime untergegangen war, bekamen wir es hier im Osten mit der Staatssicherheit zu tun. Nach der Wende stellte sich erst heraus, wie viele Bürger der DDR ihre Mitmenschen bespitzelt haben. Die genaue Anzahl der Spitzel wird man wohl nicht erfahren, denn viele der Betroffenen haben es verstanden, ihre belastenden Papiere verschwinden zu lassen, wie es seiner Zeit schon viele Nazis getan haben.

Anstatt aus diesen grauenvollen Erfahrungen gelernt zu haben, können es viele Leute nicht lassen und bespitzeln ihre Mitmenschen Oder machen sie es schon aus reiner Gewohnheit? Aber wen wundert es, ich sehe es wie Herr Koch, die staatlichen Behörden fordern die Bürger indirekt dazu auf, ihre Mitmenschen zu bespitzeln. Denken wir nur an die Terrorgesetze von Schäuble.
Oder schauen wir uns die Gesprächsrunden im Fernsehen an, da wird über die Hartz IV-Empfänger hergezogen, wie sie sich in den sozialen Hängematten bequem machen und zu Sozialschmarotzern werden.

Man bekommt das Gefühl, man befindet sich in der Zeit des Dritten Reichs, da waren es angeblich die Juden, die den Staat ruinierten. Heute fährt man Hetzkampagnen gegen die Bedürftigen. Man beschimpft sie, so wie Clement und Beck (beide SPD). Aber auch von den CDU Politikern ist so manches zu hören. Die wollen Hartz IV Empfänger mit Fußfesseln ausstatten, damit man sie jeder Zeit im Griff hat. Oder will man mit diesen Hetzkampagnen von den waren Schmarotzern ablenken.

Am schlimmsten treibt es die Kanzlerin, sie belügt das Volk. Und was noch schlimmer ist sie belügt den EU-Kommissionspräsidenten Barroso, in dem sie ihm sagt, in Deutschland benötigt man keine Sozialtarife. Der Staat würde den Bedürftigen alles bezahlen. Mit solchen Äußerungen stützt sie das Hetzprogramm, das der Staat gegen die Bedürftigen aufgelegt hat.

Zum anderen zeigt es deutlich, das die Regierenden nicht wissen, wie es um das Volk wirklich steht. In Deutschland bekämpft man nicht die Arbeitslosigkeit, nein in Deutschland bekämpft man die Arbeitslosen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

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