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Mi, 21:50 Uhr
01.05.2002

Dr. Klaus Zeh: Jetzt Zeichen setzen

Nordhausen (nnz). „Nach dieser unmenschlichen Tat sind jetzt vor allem Zeichen der Menschlichkeit nötig!“ Zu dieser Auffassung gelangte heute CDU-Kreisvorsitzender Dr. Klaus Zeh. Mehr dazu in der nnz.


Wie nnz bereits berichtete, trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes der CDU, der Kreisfrauenunion und der Jungen Union zu einer Gesprächsrunde. Im Mittelpunkt stand das Geschehen am Erfurter Gutenberggymnasium vom 26. April. Das Ereignis in Erfurt hatte die CDU-Mitglieder zutiefst erschüttert. Alle drückten ihr Mitgefühl vor allem gegenüber den Opfern, den Verletzten, den Angehörigen der Opfer, sowie den Schülern und Lehrern der betroffenen Schule aus.

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Klaus Zeh rief dazu auf, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Nordhausens diese Anteilnahme bei der zentralen Trauerfeier auf dem Domplatz in Erfurt am 3. Mai kund tun sollten. Weiter sagte er: „Nach dieser unmenschlichen Tat sind jetzt vor allem Zeichen der Menschlichkeit, Solidarität und Anteilnahme nötig.“ Die Ereignisse müssten dazu führen, dass wieder neu über die Grundlagen der Gesellschaft und was sie zusammenhält, nachgedacht wird. Es sei vor allem eine Diskussion nötig über die gemeinsamen Zielvorstellungen in dieser Gesellschaft. Er stellte die Frage: „Wie können wir von der Beliebigkeit der Wertevorstellungen wieder zu gemeinsamen Grundwerten in der Gesellschaft kommen?“

Die Kreisvorsitzende der Frauenunion, Christa Biesenbach, rief die Politiker dazu auf, vor den schnellen Schuldzuweisungen zu einer sachlichen Debatte über Ursachen von Gewalt in dieser Gesellschaft zu kommen. Manuel Thume, der Vorsitzende der Jungen Union sagte, „Wir müssen wieder wachsamer für die zwischenmenschlichen Signale werden. Sowohl Eltern, als auch Kinder und Mitschüler müssten mehr miteinander, als nebeneinander leben.“
Autor: nnz

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