Do, 08:19 Uhr
02.05.2002
Gefragtes Informatik-Studium
Nordhausen (nnz). Das millionenschwere Bund-Länder-Programm zur Weiterentwicklung des Informatikstudiums zeigt nach Ansicht des Bundesforschungsministeriums Wirkung. nnz mit einem Lagebericht.
20 bis 25 Prozent des jährlichen Wirtschaftswachstums in Deutschland beruhen nach Angaben von Bundesforschungsministerin Edelgard Buhlman (SPD) auf dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnolgie. Die Chance für neue und zukunftsträchtige Arbeitsplätze müssten deshalb genutzt und nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, verschlafen werden, sagte Bulmahn anlässlich der Tagung "30 Jahre Informatik an deutschen Hochschulen" an der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Politik und Wirtschaft hätten es Anfang der 90er Jahre versäumt, ausreichend in Ausbildung und Qualifizierung zu investieren. Deshalb sei es nötig gwesen, das Bund-Länder-Programm zu starten, das inzwischen Wirkung zeige.
Erste Erfolge ließen sich daran ablesen, dass sich zum Wintersemester 2001 fast 27 000 junge Leute immatrikuliert hätten. Allerdings habe die aktuelle Krise am Neuen Markt erneut zu einem Rückgang geführt. Die TU Darmstadt sowie die Universitäten in München und Karlsruhe waren die ersten Hochschulen in Deutschland, die vor 30 Jahren die Informatik als eigenständige Disziplin etablierten. Angesichts des Tagungsortes würdigte die Ministerin die Bemühungen der fünf hessischen Fachhochschulen sowie der vier von fünf Universitäten um grundständige Informatik-Studiengänge. Im Studienjahr 2001 hätten sich zwölf Prozent der deutschen Informatik-Studienanfänger an einer hessischen Hochschule eingeschrieben, sagte die hessische Wissenschaftsministerin Ruth Wagner (FDP) in ihrer Ansprache. Durch das Informatik-Sonderprogramm der Landesregierung würden an den Hochschulen bis 2004 mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der TU übte am Rande der Festveranstaltung Kritik an der Änderung des Hochschulrahmengesetzes. Die Studierenden verteilten Geldscheine mit der Aufschrift "Studiengebühren haben viele Farben. Rot-Grün führt sie ein".
Autor: nnz20 bis 25 Prozent des jährlichen Wirtschaftswachstums in Deutschland beruhen nach Angaben von Bundesforschungsministerin Edelgard Buhlman (SPD) auf dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnolgie. Die Chance für neue und zukunftsträchtige Arbeitsplätze müssten deshalb genutzt und nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, verschlafen werden, sagte Bulmahn anlässlich der Tagung "30 Jahre Informatik an deutschen Hochschulen" an der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Politik und Wirtschaft hätten es Anfang der 90er Jahre versäumt, ausreichend in Ausbildung und Qualifizierung zu investieren. Deshalb sei es nötig gwesen, das Bund-Länder-Programm zu starten, das inzwischen Wirkung zeige.
Erste Erfolge ließen sich daran ablesen, dass sich zum Wintersemester 2001 fast 27 000 junge Leute immatrikuliert hätten. Allerdings habe die aktuelle Krise am Neuen Markt erneut zu einem Rückgang geführt. Die TU Darmstadt sowie die Universitäten in München und Karlsruhe waren die ersten Hochschulen in Deutschland, die vor 30 Jahren die Informatik als eigenständige Disziplin etablierten. Angesichts des Tagungsortes würdigte die Ministerin die Bemühungen der fünf hessischen Fachhochschulen sowie der vier von fünf Universitäten um grundständige Informatik-Studiengänge. Im Studienjahr 2001 hätten sich zwölf Prozent der deutschen Informatik-Studienanfänger an einer hessischen Hochschule eingeschrieben, sagte die hessische Wissenschaftsministerin Ruth Wagner (FDP) in ihrer Ansprache. Durch das Informatik-Sonderprogramm der Landesregierung würden an den Hochschulen bis 2004 mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der TU übte am Rande der Festveranstaltung Kritik an der Änderung des Hochschulrahmengesetzes. Die Studierenden verteilten Geldscheine mit der Aufschrift "Studiengebühren haben viele Farben. Rot-Grün führt sie ein".

