So, 19:50 Uhr
17.02.2008
Auswärtsspiel in Nordhausen
Den Damen des NSV gelang gegen die Zweite der HSG Nordhausen die Verteidigung der Tabellenführung der Verbandsliga, sie mussten aber mächtig Federn lassen.
Ungewöhnlich, dass der NSV zum Auswärtsspiel in die Ballhalle reist. Da hatte die zweite Vertretung der HSG Damen in der Verbandsliga Heimrecht. Da es das erste Spiel nach drei Wochen war, brannten die NSV Damen darauf, wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Vielleicht war das für einige Spielerinnen zu viel des Guten. Vorweg, es wurde ein Gurkenspiel. Den NSV Damen reichten ein guter Start und zehn gute Minuten in der zweiten Halbzeit, um das Spiel zu gewinnen. Was dazwischen lag sollten alle Beteiligten und Zuschauer schnell vergessen.
Der Tabellenführer begann standesgemäß. Eine sichere 2:0 Führung konnte auf 4:1 ausgebaut werden. Doch schon in den Anfangsminuten merkte man dem NSV Spiel die nötige fehlende Spritzigkeit an. Standhandball vom feinsten garniert mit einem ab und zu gelungenen Konterangriff hieß es bis zur Halbzeit. Einzig die HSG, Gastgeber der Begegnung, konnte sich über einen 7:11 Rückstand freuen. Der Tabellenletzte kämpfte, verfiel aber ebenfalls zu oft in Kopflosigkeit.
Nach der Pause drehte der NSV richtig auf. Vergessen der Schlafwagenhandball aus dem ersten Durchgang. Plötzlich funktionierten Kombination, das Spiel wurde schnell und meist über Konterangriffe ein sicherer Vorsprung (17:8) erzielt. In dieser Phase drohte ein Debakel für die HSG. Das es dazu nicht kam verdanken sie einzig den Damen des NSV, die von einer auf die andere Minute längst überwunden geglaubte Schwächen offenbarten.
Zwar wurden noch einige schöne Kombinationen vorgetragen, für mehr reichte es aber nicht. Die HSG gewann Oberwasser und hielt dagegen. Sie konnten das Spiel zwar nicht mehr für sich entscheiden, hielten aber die Niederlage mit 24:18 in Grenzen.
Es war ein typisches Spiel eines Favoriten gegen einen Underdog. Die einen schon siegessicher verfallen in eine Art Kollektivschlaf und die anderen wachsen über sich hinaus.
So wurden die NSV Damen am Ende unsanft aus dem Winterschlaf gerissen. Die Liga verzeiht keinen Fehler und am Ende lauert der Vfb Mühlhausen um den Nordhäuserinnen schon vor dem letzten Spiel der Saison den Platz streitig zu machen.
Frank Ollech
Autor: nnzUngewöhnlich, dass der NSV zum Auswärtsspiel in die Ballhalle reist. Da hatte die zweite Vertretung der HSG Damen in der Verbandsliga Heimrecht. Da es das erste Spiel nach drei Wochen war, brannten die NSV Damen darauf, wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Vielleicht war das für einige Spielerinnen zu viel des Guten. Vorweg, es wurde ein Gurkenspiel. Den NSV Damen reichten ein guter Start und zehn gute Minuten in der zweiten Halbzeit, um das Spiel zu gewinnen. Was dazwischen lag sollten alle Beteiligten und Zuschauer schnell vergessen.
Der Tabellenführer begann standesgemäß. Eine sichere 2:0 Führung konnte auf 4:1 ausgebaut werden. Doch schon in den Anfangsminuten merkte man dem NSV Spiel die nötige fehlende Spritzigkeit an. Standhandball vom feinsten garniert mit einem ab und zu gelungenen Konterangriff hieß es bis zur Halbzeit. Einzig die HSG, Gastgeber der Begegnung, konnte sich über einen 7:11 Rückstand freuen. Der Tabellenletzte kämpfte, verfiel aber ebenfalls zu oft in Kopflosigkeit.
Nach der Pause drehte der NSV richtig auf. Vergessen der Schlafwagenhandball aus dem ersten Durchgang. Plötzlich funktionierten Kombination, das Spiel wurde schnell und meist über Konterangriffe ein sicherer Vorsprung (17:8) erzielt. In dieser Phase drohte ein Debakel für die HSG. Das es dazu nicht kam verdanken sie einzig den Damen des NSV, die von einer auf die andere Minute längst überwunden geglaubte Schwächen offenbarten.
Zwar wurden noch einige schöne Kombinationen vorgetragen, für mehr reichte es aber nicht. Die HSG gewann Oberwasser und hielt dagegen. Sie konnten das Spiel zwar nicht mehr für sich entscheiden, hielten aber die Niederlage mit 24:18 in Grenzen.
Es war ein typisches Spiel eines Favoriten gegen einen Underdog. Die einen schon siegessicher verfallen in eine Art Kollektivschlaf und die anderen wachsen über sich hinaus.
So wurden die NSV Damen am Ende unsanft aus dem Winterschlaf gerissen. Die Liga verzeiht keinen Fehler und am Ende lauert der Vfb Mühlhausen um den Nordhäuserinnen schon vor dem letzten Spiel der Saison den Platz streitig zu machen.
Frank Ollech

