Do, 15:27 Uhr
25.10.2007
Jubiläumsspiel für Wacker
Nordhausen (nnz). "Der Verein aus Geisa stellt neben den Einheimischen natürlich so etwas wie eine Lieblingsmannschaft für mich dar", meint Klaus Verkouter und blickt für die nnz auf den Samstag.
Da mausert sich eine 3000-Seelen-Gemeinde zu einem fußballerischen Aushängeschild in Südwest-Thüringen, weil eine ganze Region mitsamt den Nachbarvereinen, die über den eigenen Tellerrand hinausschauen, hinter dem FSV Ulstertal 1866 steht und die besten Talente dort konzentriert. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Es ist auf der einen Seite irgendwie schade, dass der FSV Wacker 90 Nordhausen ausgerechnet in einem Jubiläumsspiel auf eine äußerst kampfstarke und gleichmäßig gut besetzte Mannschaft trifft, die den Südharzern das Siegen wohl schwer machen wird. Andererseits muss gerade dieser kompakte Gegner Grund genug sein, die zuletzt unter Beweis gestellte ansteigende Form in diesem Jubiläumsspiel zu untermauern.
Die kommende Punktspielbegegnung mit dem FSV Ulstertal Geisa 1866 ist das 100. Spiel Wacker Nordhausens in der Thüringenliga. Wegen der Abstiegssaison 2001/2002 sieht eine Gesamtbilanz der bisherigen 99 Spiele nicht so berauschend aus: 35 Siegen stehen 25 Unentschieden und 39 Niederlagen gegenüber. Die 130 Punkte wurden bei einem Torverhältnis von 159:176 Treffern erreicht.
Gegen den Verein aus der Rhön haben die Südharzer Kicker noch nie richtig gut ausgesehen - weder in der Landesklasse West 2002/03 (0:3-Auswärtsniederlage; 2:2) noch in der Thüringenliga im vergangenen Spieljahr (1:0-Zittersieg zu Hause; 2:5-Niederlage dort).
Der Wacker-Motor scheint jedoch nach einigen Anlaufschwierigkeiten so langsam auf Touren zu kommen. Seit der 1:0-Auswärtsniederlage am 22. August in Zeulenroda wurde in den vier folgenden Punktspielen nicht mehr verloren. Dabei gelangen sogar der anfangs arg gescholtenen Angriffsabteilung damit ist die gesamte Offensivausrichtung gemeint jeweils zwei oder drei eigene Torerfolge. Gelänge das den Neunzigern auch gegen Geisa, so wäre das am Sonnabend bestimmt schon die halbe Miete.
Auch die Ulstertaler konnten in den letzten Spielen eine Aufwärtstendenz nachweisen. Ein 3:0 gegen Ilmenau muss erst einmal gelingen. Das werden die Wackeren sicher noch ebenso in Erinnerung haben wie das verkorkste Aufeinandertreffen im Rhönstädtchen vor fünf Monaten, als eine 2:0-Führung nicht reichte und ein 2:5-Debakel nach neunzig Minuten zu Buche stand. Mut machen dürfte den Nordhäusern, dass sie zumindest im Albert-Kuntz-Sportpark vom kommenden Gegner in zwei Vergleichen noch nicht besiegt worden sind.
Die Gäste gehen es optimistisch an, wenn sie munkeln: Aber vielleicht sind ja nun aller guten Dinge drei? Sprich, beim dritten Anlauf das erste Mal gewinnen. Personell zumindest dürften alle Spieler an Deck sein Bleibt zu hoffen, dass sich alle Spieler auf die Partie in Nordhausen konzentrieren und erst auf der Heimfahrt an das Pokalspiel gegen Rot-Weiß Erfurt denken. Trotzdem reist Geisa mit einer Portion Respekt gen Nordhausen, wie ihrer Vereinsseite weiter zu entnehmen ist: Eine unangenehme Aufgabe wie man aus der Vergangenheit weiß, vor allem auch weil Wacker auf eine lautstarke Unterstützung des heimischen Publikums bauen kann. Weitere Motivation dürfte den Gastgebern verleihen, dass sie mit einem Dreier an Geisa in der Tabelle vorbeiziehen können. Danach sah es zu Beginn der Saison keinesfalls aus.
Spannung ist auf jeden Fall angesagt und hoffentlich auch gute Fußballkost für die Fans, meint
Klaus Verkouter
Autor: nnzDa mausert sich eine 3000-Seelen-Gemeinde zu einem fußballerischen Aushängeschild in Südwest-Thüringen, weil eine ganze Region mitsamt den Nachbarvereinen, die über den eigenen Tellerrand hinausschauen, hinter dem FSV Ulstertal 1866 steht und die besten Talente dort konzentriert. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Es ist auf der einen Seite irgendwie schade, dass der FSV Wacker 90 Nordhausen ausgerechnet in einem Jubiläumsspiel auf eine äußerst kampfstarke und gleichmäßig gut besetzte Mannschaft trifft, die den Südharzern das Siegen wohl schwer machen wird. Andererseits muss gerade dieser kompakte Gegner Grund genug sein, die zuletzt unter Beweis gestellte ansteigende Form in diesem Jubiläumsspiel zu untermauern.
Die kommende Punktspielbegegnung mit dem FSV Ulstertal Geisa 1866 ist das 100. Spiel Wacker Nordhausens in der Thüringenliga. Wegen der Abstiegssaison 2001/2002 sieht eine Gesamtbilanz der bisherigen 99 Spiele nicht so berauschend aus: 35 Siegen stehen 25 Unentschieden und 39 Niederlagen gegenüber. Die 130 Punkte wurden bei einem Torverhältnis von 159:176 Treffern erreicht.
Gegen den Verein aus der Rhön haben die Südharzer Kicker noch nie richtig gut ausgesehen - weder in der Landesklasse West 2002/03 (0:3-Auswärtsniederlage; 2:2) noch in der Thüringenliga im vergangenen Spieljahr (1:0-Zittersieg zu Hause; 2:5-Niederlage dort).
Der Wacker-Motor scheint jedoch nach einigen Anlaufschwierigkeiten so langsam auf Touren zu kommen. Seit der 1:0-Auswärtsniederlage am 22. August in Zeulenroda wurde in den vier folgenden Punktspielen nicht mehr verloren. Dabei gelangen sogar der anfangs arg gescholtenen Angriffsabteilung damit ist die gesamte Offensivausrichtung gemeint jeweils zwei oder drei eigene Torerfolge. Gelänge das den Neunzigern auch gegen Geisa, so wäre das am Sonnabend bestimmt schon die halbe Miete.
Auch die Ulstertaler konnten in den letzten Spielen eine Aufwärtstendenz nachweisen. Ein 3:0 gegen Ilmenau muss erst einmal gelingen. Das werden die Wackeren sicher noch ebenso in Erinnerung haben wie das verkorkste Aufeinandertreffen im Rhönstädtchen vor fünf Monaten, als eine 2:0-Führung nicht reichte und ein 2:5-Debakel nach neunzig Minuten zu Buche stand. Mut machen dürfte den Nordhäusern, dass sie zumindest im Albert-Kuntz-Sportpark vom kommenden Gegner in zwei Vergleichen noch nicht besiegt worden sind.
Die Gäste gehen es optimistisch an, wenn sie munkeln: Aber vielleicht sind ja nun aller guten Dinge drei? Sprich, beim dritten Anlauf das erste Mal gewinnen. Personell zumindest dürften alle Spieler an Deck sein Bleibt zu hoffen, dass sich alle Spieler auf die Partie in Nordhausen konzentrieren und erst auf der Heimfahrt an das Pokalspiel gegen Rot-Weiß Erfurt denken. Trotzdem reist Geisa mit einer Portion Respekt gen Nordhausen, wie ihrer Vereinsseite weiter zu entnehmen ist: Eine unangenehme Aufgabe wie man aus der Vergangenheit weiß, vor allem auch weil Wacker auf eine lautstarke Unterstützung des heimischen Publikums bauen kann. Weitere Motivation dürfte den Gastgebern verleihen, dass sie mit einem Dreier an Geisa in der Tabelle vorbeiziehen können. Danach sah es zu Beginn der Saison keinesfalls aus.
Spannung ist auf jeden Fall angesagt und hoffentlich auch gute Fußballkost für die Fans, meint
Klaus Verkouter

