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Di, 13:40 Uhr
18.09.2007

Kulturelles Lesezentrum

Nordhausen (nnz). In ihrer Ansprache zum Neujahresempfang 2006 hatte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Idee des Neubaus einer Stadtbibliothek in den „Ring“ geworfen. Jetzt bekommt das Projekt erste Konturen.


Vor Nordhäuser CDU-Mitgliedern und deren Gästen erläuterte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) das Vorhaben. Zwischen Rathaus und den derzeit in der „Kur“ befindlichen Wohnblöcken des so genannten Postkartenecks soll ja bekanntlich eine Tiefgarage entstehen. Und da oben drauf, da könnte sie stehen: Die neue Bibliothek. Es soll, so zeigten es gestern in der „Friedenseiche“ erste Entwürfe, ein moderner Bau werden. Die Planungen seien quasi schon fertig, einen Stadtratsbeschluß dazu gebe es allerdings noch nicht.

Jetzt käme es bei politisch positiven Signalen darauf an, die notwendigen Städtebaufördermittel einzuwerben. Neben den wesentlich verbesserten Nutzungsbedingungen käme quasi auch ein Veranstaltungsraum hinzu. Der soll Platz für bis zu 250 Stühle bringen und Lesungen, kleinen Konzerten sowie anderen Veranstaltungen vorbehalten sein. Außerdem sei die Etablierung eines Cafés in der Bibliothek vorstellbar.

Aus dem Auditorium heraus wurde dieser Neubau begrüßt, CDU-Stadtrat Sven Lutze regte an, dann auch über Synergien mit der Bibliothek der Fachhochschule nachzudenken. Außerdem sollte über Möglichkeiten der attraktiven Ausgestaltung der Nutzungsordnung diskutiert werden, um so Anreize zum Besuch der Einrichtung zu finden. Vor allem eines soll mit dem Neubau erreicht werden: Die neuen Medien könnten dann einen zentralen Platz einnehmen und die Bibliothek wäre auch behindertengerecht ausgestattet. Und so nebenbei: Sie würde noch mehr Menschen in das Stadtzentrum locken.

Dass die Idee mit dem Bibliotheksneubau nicht die schlechteste ist, das zeigt in beeindruckender Weise die Stadt Suhl. Dort war vor einigen Jahren der erste Bibliotheksneubau Thüringens nach der Wende eröffnet worden. Und neben dem dortigen Congress-Zentrum ist die „Stadtbücherei“ ein wesentlicher kultureller Anziehungspunkt der Südthüringer Metropole.
Blick aus der Bäckerstraße (Foto: svn)
Atrium (Foto: svn)
Blick vom Rathaus auf Leseterrasse (Foto: svn)
Autor: nnz

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