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Mi, 12:58 Uhr
02.05.2007

Heißer April

Nordhausen (nnz). Das haben selbst altgediente Stadtgärtner noch nicht erlebt – einen solchen trockenen und heißen April. Noch nie mussten die Grün- und Blumenflächen so früh gegossen werden...


Naß fürs Grün (Foto: psv) Naß fürs Grün (Foto: psv) „Noch nie gab es einen so heißen und trockenen April und noch nie mussten unsere Stadtgärtner so früh mit dem Gießen der städtischen Grün- und Blumenflächen beginnen“, sagte jetzt Umweltamtsleiter Steffen Meyer. Da bisher nur die Oberfläche ausgetrocknet sei und die älteren Bäume noch genug Feuchtigkeit in der Tiefe finden, gießen zurzeit mehrere Stadtgärtner zweimal wöchentlich vor allem die Pflanzschalen und die Blumenrabatten im Stadtgebiet sowie die exponierten Standorte auf dem Rathausplatz, dem Blasiikirchplatz, an den Verkehrskreiseln, in der Promenade, dem Meyenburggarten dem Rosengarten etc.. Zusätzlich sind auf dem Petersberg für die Blumen- und Rasenflächen noch weitere vier Beschäftigte zum Gießen eingeteilt, erklärte Meyer.

Alle neugepflanzten Bäume und Hecken, welche sich noch in der Entwicklungspflege befinden, werden ebenfalls regelmäßig mit ausreichendem Wasser versorgt. „An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Linden in der Stolbergerstraße auch über das Wochenende von unseren Mitarbeitern vor, während und nach der Pflanzung regelmäßig gewässert werden“, sagte der Umweltamtsleiter. Bei der derzeitigen Lagerung der Bäume vor den Pflanzgruben werden die die Ballen regelmäßig mit Wasser eingeschwemmt und abgedeckt, so dass sie über einen längeren Zeitraum mit der erforderlichen Menge Feuchtigkeit versorgt seien und dabei keinen Schaden nehmen. Das sei oftmals von den Passanten so nicht zu erkennen, sagte Meyer und hat deshalb auch Verständnis für die bereits geäußerte Sorge um diese Bäume.

Sollte das Wetter auch in der nächsten Woche so bleiben, werden wahrscheinlich die Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner dann im Zwei-Schicht-System um 5 Uhr mit dem Gießen beginnen und dann werden auch die Jungbäume in der Stadt, wie beispielsweise in der Rautenstraße, zusätzlich mit Wasser versorgt.
Autor: nnz

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