So, 19:27 Uhr
27.01.2002
MP Vogel: Nie wieder Fremdenhaß
Nordhausen (nnz). Der offizielle Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus des Freistaates Thüringen fand heute in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora statt. Mit dabei auch Ministerpräsident Bernhard Vogel.
Vogel hatte in seiner Rede vor Intoleranz und Antisemitismus gewarnt. Erinnerung sei angesichts der deutschen Vergangenheit eine Verpflichtung. Fremdenhass in der direkten Nachbarschaft dürfe nicht hingenommen werden. Zur Gedenkstunde waren auch ehemalige KZ-Häftlinge aus Deutschland und den Niederlanden eingeladen (siehe hierzu im nnz-Archiv). Bereits am Vormittag hatten Vertreter der Nordhäuser Stadtverwaltung Kränze am Ehrenfriedhof am Nordhäuser Stresemannring niedergelegt.
Hingegen sind die Vorbereitungsarbeiten für die Umgestaltung der Gedenkstätte angelaufen Orientierungspunkte wie Lagerbahnhof, Häftlingslager und Stollen würden schrittweise rekonstruiert. Die Arbeiten sollen bis 2010 dauern. Das Lager bei Nordhausen habe einen klar definierten Schwerpunkt, es stehe für die Geschichte der Zwangsarbeit während der NS-Zeit. Geklärt ist nach Angaben von Gedenkstättenleiter Dr. Jens Christian Wagner inzwischen auch die Finanzierung des Dokumentationszentrums. Im November war bekannt geworden, dass die veranschlagte Summe von rund 1,5 Millionen Euro nur die Kosten für den Rohbau decken. Veranschlagt ist inzwischen das Doppelte.
Die fehlenden 1,5 Millionen Euro sollen nun aus mehreren Jahresetats der Gedenkstätte kommen, in die Land und Bund zahlen. Das Dokumentationszentrum soll 2005 fertig sein. Es soll eine Ausstellung beherbergen, die nach Angaben Wagners voraussichtlich erst ein Jahr fertig sein wird. Die Umrisse der Gebäude wurden durch Gitter nachgebildet. Fotos dieser Gerüste finden Sie im Archiv.
Autor: nnzVogel hatte in seiner Rede vor Intoleranz und Antisemitismus gewarnt. Erinnerung sei angesichts der deutschen Vergangenheit eine Verpflichtung. Fremdenhass in der direkten Nachbarschaft dürfe nicht hingenommen werden. Zur Gedenkstunde waren auch ehemalige KZ-Häftlinge aus Deutschland und den Niederlanden eingeladen (siehe hierzu im nnz-Archiv). Bereits am Vormittag hatten Vertreter der Nordhäuser Stadtverwaltung Kränze am Ehrenfriedhof am Nordhäuser Stresemannring niedergelegt.
Hingegen sind die Vorbereitungsarbeiten für die Umgestaltung der Gedenkstätte angelaufen Orientierungspunkte wie Lagerbahnhof, Häftlingslager und Stollen würden schrittweise rekonstruiert. Die Arbeiten sollen bis 2010 dauern. Das Lager bei Nordhausen habe einen klar definierten Schwerpunkt, es stehe für die Geschichte der Zwangsarbeit während der NS-Zeit. Geklärt ist nach Angaben von Gedenkstättenleiter Dr. Jens Christian Wagner inzwischen auch die Finanzierung des Dokumentationszentrums. Im November war bekannt geworden, dass die veranschlagte Summe von rund 1,5 Millionen Euro nur die Kosten für den Rohbau decken. Veranschlagt ist inzwischen das Doppelte.
Die fehlenden 1,5 Millionen Euro sollen nun aus mehreren Jahresetats der Gedenkstätte kommen, in die Land und Bund zahlen. Das Dokumentationszentrum soll 2005 fertig sein. Es soll eine Ausstellung beherbergen, die nach Angaben Wagners voraussichtlich erst ein Jahr fertig sein wird. Die Umrisse der Gebäude wurden durch Gitter nachgebildet. Fotos dieser Gerüste finden Sie im Archiv.


