So, 15:47 Uhr
27.01.2002
PDS wählte neuen Kreis-Chef
Nordhausen (nnz). Es war der 7. Kreisparteitag der Sozialisten an diesem Wochenende. Und es gab einige personelle Veränderungen.
Wolf-Ulrich Künzel hat es zwar nicht satt, er hat einfach nicht mehr so viel Zeit wie bisher. Er hat einen neuen Job gefunden. Und da ist ein Parteitag immer der probate Mittel, um den Staffelstab an einen anderen weiterzugeben. Auch keine Zeit mehr für die Vorstandsarbeit hat Klaus Hummitzsch, er sieht sich mit der Fraktion und seinem Bürgermeisterjob arg in Zeitnot. Und übrigens sei jetzt auch mal die Zeit gekommen, um jungen Leuten Platz zu machen.
Der neue PDS-Kreischef heißt Detlef Hauthal und wohnt in Nordhausen. Damit ist Hauthal, der sich gegen zwei weitere Bewerber durchsetzen musste, ja auch wesentlich näher dran an der übermächtigen Basisorganisation Mitte. Die will den Ton angeben und natürlich auch ihre Kandidaten durchsetzen. Und so hatten denn auch ein Gegenkandidat aus Bleicherode sowie der Spontankandidat Becker aus Herreden nicht den Hauch einer Chance. Was die Kenner der PDS-Szene wissen, das hüllt sich für Außenstehende doch ein bisschen in einen Mantel: Die Palastrevolution in der Mitte. Da sind in den zurückliegenden Tagen einige Genossen ausgetreten. Nicht aus der PDS, vielmehr aus der BO (Basis-Organisation) und wechselten in die Ortsrandlage zur BO Herreden.
Von dieser etwas jüngeren Truppe am Rande der Stadt könnte man in den kommenden Wochen noch einiges hören und nnz wird darüber berichten.
Autor: nnzWolf-Ulrich Künzel hat es zwar nicht satt, er hat einfach nicht mehr so viel Zeit wie bisher. Er hat einen neuen Job gefunden. Und da ist ein Parteitag immer der probate Mittel, um den Staffelstab an einen anderen weiterzugeben. Auch keine Zeit mehr für die Vorstandsarbeit hat Klaus Hummitzsch, er sieht sich mit der Fraktion und seinem Bürgermeisterjob arg in Zeitnot. Und übrigens sei jetzt auch mal die Zeit gekommen, um jungen Leuten Platz zu machen.
Der neue PDS-Kreischef heißt Detlef Hauthal und wohnt in Nordhausen. Damit ist Hauthal, der sich gegen zwei weitere Bewerber durchsetzen musste, ja auch wesentlich näher dran an der übermächtigen Basisorganisation Mitte. Die will den Ton angeben und natürlich auch ihre Kandidaten durchsetzen. Und so hatten denn auch ein Gegenkandidat aus Bleicherode sowie der Spontankandidat Becker aus Herreden nicht den Hauch einer Chance. Was die Kenner der PDS-Szene wissen, das hüllt sich für Außenstehende doch ein bisschen in einen Mantel: Die Palastrevolution in der Mitte. Da sind in den zurückliegenden Tagen einige Genossen ausgetreten. Nicht aus der PDS, vielmehr aus der BO (Basis-Organisation) und wechselten in die Ortsrandlage zur BO Herreden.
Von dieser etwas jüngeren Truppe am Rande der Stadt könnte man in den kommenden Wochen noch einiges hören und nnz wird darüber berichten.

