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Fr, 10:04 Uhr
07.11.2025
Polizeibericht

Schmiererei auf dem Zebrastreifen

Derzeit Unbekannte brachten auf einem Zebrastreifen an einem Fußgängerüberweg in der Niedergebraer Straße mit roter Sprühfarbe verfassungswidriger Schriften und Symbole auf...

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Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen dem 20. Oktober und dem 6. November. Beamte des Inspektionsdienstes Nordhausen leiteten Ermittlungen ein und suchen nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können. Sie werden gebeten sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/960 zu melden. Das Kommissariat für Staatsschutzdelikte führt die Ermittlungen.

Aktenzeichen: 0289537
Autor: red

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Kommentare
Audio
07.11.2025, 10:35 Uhr
"Beamte leiteten Ermittlungen ein."
Es kommt aber selten etwas positives heraus ! Ich plädiere deshalb mit aller Konsequenz immer wieder dafür, dass ein Streifendienst eingesetzt wird, welcher rund um die Uhr Sicherheitskontrollen durchführt. Außerdem sollten Gestzesbrecher auch härter bestraft werden ! Deutschland entwickelt sich spürbar zu einem Verbrecherstaat, dem die Bürger schutzlos ausgesetzt sind. Und diese Bürger finanzieren ja mit ihren Steuergeldern die Organe, welche eigentlich zu ihrem Schutz und ihre Sicherheit zuständig sind !
Gehard Gösebrecht
07.11.2025, 11:48 Uhr
Die totale Überwachung
Die wird es nicht geben.
Ein VoPo an jeder Straßenecke gibt es nicht mehr.
Auch ist das hässliche VPKA Gebäude einer viel wichtigeren Institution gewichen.
Kritiker2010
07.11.2025, 13:11 Uhr
Das Stöckchen, über das man zu springen hat
Wir erfahren leider nicht, welche "verfassungswidrigen Schriften und Symbole" angebracht wurden. Schmierereien sind zumeist auch Sachbeschädigungen, die hohe Kosten verursachen. Auf einer Straße erledigt sich das Problem aber ganz von allein.

Die Botschaften sind in der Regel irrelevant, stehen aber im Vordergrund der Ermittlungen, wenn es ein Narrativ bedient. Das Ziel der Schmierfinken ist in der Regel: Provokation.
Es ist wie ein Klingelstreich, den Kinder machen, wissend, dass die Gepiesackten jeden Tag wieder zur Tür eilen und sich aufregen.
Genau so springt der naive Staat jedes Mal über dieses Stöckchen, leitet "Ermittlungen" ein, die jedoch oft genug ins Leere laufen.

Wer nach mehr Überwachung und höheren Strafen schreit, hat den Mechanismus nicht verstanden und dreht sich im Kreis. Man sollte sich fragen, warum schmiert jemand (verbotene) Zeichen und Parolen an Wände und auf Straßen? Ist dies nicht nur ein Reflex, geboren aus der gesellschaftlichen Gesamtsituation? Werden nicht jeden Tag Menschen gegeneinander aufgehetzt, diffamiert und provoziert?

Die Lösung besteht in diesem Fall sicher nicht darin, mehr Denunzianten anzuwerben, Strafen zu erhöhen, die nicht ausgesprochen werden können, weil Ermittlungen ohne Ergebnisse verlaufen, sondern darin, der ideologischen Überhöhung solcher Symbole ein Ende zu bereiten, also die Strafbarkeit und die teils einseitig geprägte Strafverfolgung zu beenden.

Denn über 80 Jahre nach dem Ende des Nazi-Regimes herrscht umfassende Geschichtsklitterung, das Wissen über historische Ereignisse schwindet, Symbole verkommen zu subversiver Popkultur. Verbotene Hakenkreuze oder Hamas-Parolen verhindern offenbar auch nicht die neuerlich in Mode gekommene Juden-Feindlichkeit. Vielen Menschen (und einige Parteien) entdecken zudem ihre Begeisterung für Mechanismen aus überwunden geglaubten Regimen, wie Denk- und Sprechverbote, Meldestellen, Aberkennung von Grundrechten, etc.

Wer auf diesem geistigen Pfad wandelt, wird das Problem nicht lösen.
nemoi
07.11.2025, 17:45 Uhr
SCHON MERKWÜRDIG........?
so schlimm und auffällig kann es ja nicht gewesen sein....
wenn es erst nach einer "gefühlten ewigkeit" auffällt.

das jemand es nach gut 16 tagen erst bemerkt
nur_mal_so
07.11.2025, 23:00 Uhr
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Kobold2
08.11.2025, 07:17 Uhr
Nicht merkwürdig
sind die hier immer wieder zu lesenden Relativierungsversuche. Denn das ist mehr als traurig.
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