Fr, 10:10 Uhr
07.11.2025
Ein Blick in die Statistik
Mehr Ärzte, weniger Betten
Im Jahr 2024 wurden von den 47 Thüringer Krankenhäusern 14 687 aufgestellte Betten im Jahresdurchschnitt gemeldet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 389 Betten weniger als ein Jahr zuvor. In der Gesamtzahl der aufgestellten Betten waren 644 Intensivbetten und 41 Belegbetten enthalten…
Damit ist die Anzahl der aufgestellten Intensivbetten im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent bzw. 15 Betten gesunken (2023: 659 Intensivbetten). Der Nutzungsgrad der Betten1 betrug 69,6 Prozent und verzeichnete zum 3. Mal in Folge einen leichten Anstieg (2021: 63,9 Prozent; 2022: 65,4 Prozent; 2023: 67,5 Prozent). Er lag damit aber. weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 von 74,8 Prozent bei 15 743 aufgestellten Betten.
In den Thüringer Krankenhäusern gab es im Jahr 2024 insgesamt 530 164 vollstationäre Behandlungsfälle. Das waren 11 327 Fälle bzw. 2,2 Prozent mehr als 2023. Die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2024 nach durchschnittlich 7,1 Tagen entlassen (2023: 7,2 Tage). 40,8 Prozent bzw. 216 072 der vollstationären Behandlungsfälle wurden 2024 in der Fachabteilung Innere Medizin behandelt. Hier betrug die durchschnittliche Verweildauer 4,9 Tage und der Nutzungsgrad der Betten 71,4 Prozent.
Mit 5 705 hauptamtlich beschäftigten Ärztinnen und Ärzten zum Stichtag 31.12.2024 ist ein Anstieg der Beschäftigtenzahl um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (2023: 5 578 Ärztinnen und Ärzte). Seit dem Jahr 2000 stieg das ärztliche Personal um 75,1 Prozent (2000: 3 258 Ärztinnen und Ärzte). Im Pflegedienst betreuten zum gleichen Stichtag 14 556 Personen die Krankenhauspatientinnen und -patienten. Das waren 2,2 Prozent (+309 Personen) mehr als zum Jahresende 2023 mit 14 247 Pflegebeschäftigten. Im medizinisch-technischen Dienst versorgten 5 522 Personen die Patientinnen und Patienten und im Funktionsdienst waren es 3 959 Personen. Weitere 4 630 Beschäftigte der Krankenhäuser kümmerten sich als klinisches Hauspersonal oder im Wirtschafts- und Versorgungsdienst, im technischen Dienst, im Verwaltungsdienst, im Sonderdienst, aber auch als sonstiges Personal um den reibungslosen Ablauf in den Häusern.
1) Nutzungsgrad der Betten ist der prozentuale Ausdruck dafür, an wie vielen Tagen des Jahres
ein Bett des Krankenhauses bestimmungsgemäß genutzt wird.
Autor: redDamit ist die Anzahl der aufgestellten Intensivbetten im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent bzw. 15 Betten gesunken (2023: 659 Intensivbetten). Der Nutzungsgrad der Betten1 betrug 69,6 Prozent und verzeichnete zum 3. Mal in Folge einen leichten Anstieg (2021: 63,9 Prozent; 2022: 65,4 Prozent; 2023: 67,5 Prozent). Er lag damit aber. weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 von 74,8 Prozent bei 15 743 aufgestellten Betten.
In den Thüringer Krankenhäusern gab es im Jahr 2024 insgesamt 530 164 vollstationäre Behandlungsfälle. Das waren 11 327 Fälle bzw. 2,2 Prozent mehr als 2023. Die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2024 nach durchschnittlich 7,1 Tagen entlassen (2023: 7,2 Tage). 40,8 Prozent bzw. 216 072 der vollstationären Behandlungsfälle wurden 2024 in der Fachabteilung Innere Medizin behandelt. Hier betrug die durchschnittliche Verweildauer 4,9 Tage und der Nutzungsgrad der Betten 71,4 Prozent.
Mit 5 705 hauptamtlich beschäftigten Ärztinnen und Ärzten zum Stichtag 31.12.2024 ist ein Anstieg der Beschäftigtenzahl um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (2023: 5 578 Ärztinnen und Ärzte). Seit dem Jahr 2000 stieg das ärztliche Personal um 75,1 Prozent (2000: 3 258 Ärztinnen und Ärzte). Im Pflegedienst betreuten zum gleichen Stichtag 14 556 Personen die Krankenhauspatientinnen und -patienten. Das waren 2,2 Prozent (+309 Personen) mehr als zum Jahresende 2023 mit 14 247 Pflegebeschäftigten. Im medizinisch-technischen Dienst versorgten 5 522 Personen die Patientinnen und Patienten und im Funktionsdienst waren es 3 959 Personen. Weitere 4 630 Beschäftigte der Krankenhäuser kümmerten sich als klinisches Hauspersonal oder im Wirtschafts- und Versorgungsdienst, im technischen Dienst, im Verwaltungsdienst, im Sonderdienst, aber auch als sonstiges Personal um den reibungslosen Ablauf in den Häusern.
1) Nutzungsgrad der Betten ist der prozentuale Ausdruck dafür, an wie vielen Tagen des Jahres
ein Bett des Krankenhauses bestimmungsgemäß genutzt wird.

