Mi, 16:11 Uhr
28.05.2025
SPD zum Walkenrieder Hof
Die SWG muss in die Pflicht genommen werden
Angesichts der aktuellen Diskussion zur Zukunft des Walkenrieder Hofs und des ehemaligen Waisenhauses in der Nordhäuser Altstadt meldet sich auch die SPD zu Wort und sieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft in der Pflicht...
Gerade bei einem stadtbildprägenden und historisch so bedeutsamen Gebäudeensemble wie diesem ist es zwingend erforderlich, dass auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft SWG als Instrument kommunaler Stadtentwicklung in die Pflicht genommen wird.
Bereits in der Vergangenheit gab es hierzu konkrete Überlegungen und Planungen, die zeigen: Die Verantwortung für dieses Vorhaben liegt nicht nur in der Verwaltung, sondern auch maßgeblich beim Hauptgesellschafter, namentlich dem Oberbürgermeister selbst. Dieser kann und sollte seinen politischen Willen zur nachhaltigen Entwicklung der Altstadt hier auch deutlich zum Ausdruck bringen.
Zudem bestehen reale Fördermöglichkeiten über die Städtebauförderung des Freistaats Thüringen, bei denen eine Förderung von bis zu 70 % der Maßnahmenkosten möglich ist. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben.
Die derzeitigen öffentlichen Äußerungen der CDU-Fraktion und insbesondere von Herrn Völkel sind daher kritisch zu betrachten. Ein nachträgliches Nachtreten gegenüber 18 Jahren erfolgreicher SPD-geführter Oberbürgermeisterschaft erscheint nicht nur unangemessen, sondern auch sachlich unbegründet. Es sei daran erinnert, dass Herr Völkel zu dieser Zeit selbst mitverantwortlicher Mitarbeiter für die Haushaltsaufstellung der Stadt war. Die damalige Haushaltslage war angespannt – das ist unbestritten – wurde aber von allen demokratischen Fraktionen im Stadtrat mitgetragen und mit großer Verantwortung bewältigt.
Wir rufen daher eindringlich dazu auf, das kulturelle Erbe unserer Stadt nicht parteipolitisch auszuschlachten, sondern gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die der historischen Bedeutung des Ortes gerecht werden und die Zukunft des Quartiers sichern.
Die Vorschläge von SPD und CDU zur Nutzung des Waisenhauses als Vereinshaus müssen dabei nicht in Konkurrenz stehen, sondern sollten als gemeinsames Anliegen verstanden und weiterentwickelt werden. Die SPD-Fraktion bietet der CDU ausdrücklich das Gespräch an, um hier in Einvernehmen voranzukommen.
Nur gemeinsam kann es gelingen, diesem bedeutenden Ort der Stadtgeschichte neues Leben einzuhauchen – als Kulturstandort, als Treffpunkt und als Symbol einer lebendigen Stadtgesellschaft.
SPD Fraktion im Nordhäuser Stadtrat
Autor: redGerade bei einem stadtbildprägenden und historisch so bedeutsamen Gebäudeensemble wie diesem ist es zwingend erforderlich, dass auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft SWG als Instrument kommunaler Stadtentwicklung in die Pflicht genommen wird.
Bereits in der Vergangenheit gab es hierzu konkrete Überlegungen und Planungen, die zeigen: Die Verantwortung für dieses Vorhaben liegt nicht nur in der Verwaltung, sondern auch maßgeblich beim Hauptgesellschafter, namentlich dem Oberbürgermeister selbst. Dieser kann und sollte seinen politischen Willen zur nachhaltigen Entwicklung der Altstadt hier auch deutlich zum Ausdruck bringen.
Zudem bestehen reale Fördermöglichkeiten über die Städtebauförderung des Freistaats Thüringen, bei denen eine Förderung von bis zu 70 % der Maßnahmenkosten möglich ist. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben.
Die derzeitigen öffentlichen Äußerungen der CDU-Fraktion und insbesondere von Herrn Völkel sind daher kritisch zu betrachten. Ein nachträgliches Nachtreten gegenüber 18 Jahren erfolgreicher SPD-geführter Oberbürgermeisterschaft erscheint nicht nur unangemessen, sondern auch sachlich unbegründet. Es sei daran erinnert, dass Herr Völkel zu dieser Zeit selbst mitverantwortlicher Mitarbeiter für die Haushaltsaufstellung der Stadt war. Die damalige Haushaltslage war angespannt – das ist unbestritten – wurde aber von allen demokratischen Fraktionen im Stadtrat mitgetragen und mit großer Verantwortung bewältigt.
Wir rufen daher eindringlich dazu auf, das kulturelle Erbe unserer Stadt nicht parteipolitisch auszuschlachten, sondern gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die der historischen Bedeutung des Ortes gerecht werden und die Zukunft des Quartiers sichern.
Die Vorschläge von SPD und CDU zur Nutzung des Waisenhauses als Vereinshaus müssen dabei nicht in Konkurrenz stehen, sondern sollten als gemeinsames Anliegen verstanden und weiterentwickelt werden. Die SPD-Fraktion bietet der CDU ausdrücklich das Gespräch an, um hier in Einvernehmen voranzukommen.
Nur gemeinsam kann es gelingen, diesem bedeutenden Ort der Stadtgeschichte neues Leben einzuhauchen – als Kulturstandort, als Treffpunkt und als Symbol einer lebendigen Stadtgesellschaft.
SPD Fraktion im Nordhäuser Stadtrat

