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Mi, 17:00 Uhr
28.05.2025
Nachgefragt:

Es wird alles anders - zum Teil…

Wird das “Felix”, das beliebte Restaurant in der Nordhäuser Altstadt, schließen? Wie geht es mit dem “CC” weiter? Die Gerüchte-Küche ist auch in der Rolandstadt wieder auf eine erhöhte Betriebstemperatur angeheizt. Wir haben mit dem Mann gesprochen, der die Daten, Fakten und Hintergründe kennt…

So gestaltet sich derzeit die Ansicht in der Altstadt (Foto: nnz) So gestaltet sich derzeit die Ansicht in der Altstadt (Foto: nnz)
Drei Jahrzehnte hat das “Felix” nun schon auf seinem gastronomischen Buckel. Dessen Geschichte ist prägend für die zurückliegenden Dekaden. So richtig los ging es Ende der 1990er Jahre. Axel Heck vermietete die Räumlichkeiten an ein Trio, das auch für die “Alte Weberei” verantwortlich zeichnete. Danach folgte ein Mieter aus Leipzig, ehe das Ensemble im Jahr 2014 an Alf Grabinsky verkauft wurde, der das Restaurant zu einer feinen Adresse der Nordhäuser Gastronomie entwickelte.

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“Aus unternehmerischen Gründen hatte ich die Immobilie im Jahr 2022 an einen Nordhäuser Geschäftsmann verkauft und war dann mit meiner Mannschaft Mieter”, erzählt Grabinsky im Gespräch mit der nnz. Mitte vergangenen Jahres folgte ein Gespräch mit Vertretern der Service-Gesellschaft des Landkreises, die ein bauliches Mensa-Problem zu haben schien. Der einzig machbare Weg, endlich eine Mensa für die Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums zu bauen, war eine Symbiose aus Neubau und Anbau an die Immobilie des “Felix”.

Die Service-Gesellschaft kaufte im vergangenen Jahr die Immobilie und den Mietvertrag mit Gastronom Grabinsky und wird noch in diesem Jahr mit den Umbau- und Umbauarbeiten beginnen. Die werden - optimistisch geschätzt - eineinhalb Jahre dauern. Die bittere Pille für alle Freunde der gepflegten Gastronomie: Am 31. August 2025 wird das “Felix” für die Zeit der Bauarbeiten schließen.

Alf Grabinsky blickt trotzdem positiv in die Zukunft, muss aber dennoch eine weitere “temporär bittere Pille” verkünden: Ab dem 16. Juni, also nach dem Rolandsfest, wird das “CC” an der Töpferstraße schließen. “Wir wollen dem ‘CC’, das aktuell den Charme eines Café besitzt, den Touch eines Restaurants verordnen. Es soll eine Symbiose aus beiden Gastro-Charakteren werden”, berichtet Alf Grabinsky. Da werden sich nach 21 Jahren nicht nur die Atmosphäre ändern, sondern auch das gesamte Ambiente, die Getränke- und Speisekarte wird erweitert. Fachleute sprechen unter diesen Umständen von einem neuen, modernen Konzept für das “CC”.

So könnte es im nächsten oder übernächsten Jahr aussehen (Foto: Service Gesellschaft) So könnte es im nächsten oder übernächsten Jahr aussehen (Foto: Service Gesellschaft)
Für die zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Sie haben auch in den kommenden Wochen und Monaten gut zu tun, denn Nordhausen soll ohne Grabinsky-Gastronomie nicht lange auskommen. Deshalb diese Nachricht am Ende des Gespräches: Ab dem 23. Juni wird das “Felix” sieben Tage in der Woche, ab 9 Uhr geöffnet haben. Das allerdings nur bis zur Schließung, aber dann lockt ja das “Neue CC”.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Novize
28.05.2025, 17:33 Uhr
Schließt das Felix,
weil der Landrat keine Mensa bauen kann?
Kitty Kat
28.05.2025, 17:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
anno domini
28.05.2025, 20:12 Uhr
Es kommt, wie es kommen muss...
und wie immer, wenn die Servicegesellschaft des Landrats am Ball ist:
Die Kosten werden explodieren und die Bauzeit unterschätzt (siehe Harzer Hexenreich, Albert-Kuntz-Sportpark und Rettungsleitstelle).
Die größten Profiteure sind die Verkäufer der Liegenschaften. Der Steuerzahler ist der Dumme.
Anstatt eine Mensa in den Anbau des neuen Humboldt-Gymnasiums zu integrieren, wurde dieser Gebäudeteil sinnlos auf Stelzen gesetzt und wertvolle Baufläche vergeudet. Seither wird ein Zeltprovisorium verschwenderisch als kaum genutzte Mensa beheizt.
Wozu sind eigentlich der Kreistag und der Aufsichtsrat der SG da, wenn die Fürsten walten können wie es ihnen beliebt?
Hinsichtlich des Gastronomen fehlt mir in diesem Artikel sein zukünftiger Bezug zum Harzer Hexenreich.
Novize
29.05.2025, 08:35 Uhr
Wieso Hexenbesen?
In einem Kommentar wird der Hexenbesen in Rotheshütte erwähnt. Was hat das mit einem Restaurant in Nordhausen zu tun? Kann man darüber einmal aufklären, technischer Support oder Redaktion? Gibt es einen Zusammenhang?
Anmerkung techn. Support:
Ich weiß es nicht.
Ich weiß aber dass hier nicht selten die wildesten Zusammenhänge hergestellt werden oder reale Grundlage.
Anna Lüst
29.05.2025, 12:03 Uhr
Das ist leicht erklärt,
@ Novize.
Die Service Gesellschaft ist beim Harzer Hexenreich sowie jetzt auch beim Felix Eigentümer und Bauträger.
Ihnen, @ technischer Support, sei gesagt:
Wenn man etwas nicht weiß, ist es besser, einfach mal den Mund zu halten. Wissen kommt vor Polemik.
Der Volksmund nennt so etwas "unqualifiziert seinen Senf dazugeben".
diskobolos
29.05.2025, 16:15 Uhr
@Anna L.
Wieso gehen Sie den techn. Support so an? Er hat doch geschrieben, dass er es nicht weiß. Was er aber ganz richtig weiß, ist dass hier tatsächlich manchmal wilde Zusammenhänge behauptet werden . . .
Checker
29.05.2025, 17:53 Uhr
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