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Mi, 14:46 Uhr
18.10.2006

Tänzer für den Frieden

Nordhausen (nnz). Jugendliche aus 31 Nationen tanzten gemeinsam im Theater. Ein Projekt für Frieden und Verständigung hatte sie zusammengeführt. Auch Gäste aus Israel waren dabei und gestalteten gemeinsam mit Moslems, Christen und Atheisten ein Programm.

Tänzer für den Frieden (Foto: nnz) Tänzer für den Frieden (Foto: nnz)

Bürgermeister Matthias Jendricke freute sich, dass so viele Religionen und Länder heute hier in Nordhausen vertreten sind. Jugendliche hatten alle 31 vorgelesen. „Mit dieser Veranstaltung wurde wieder ein kleiner Grundstein für den Frieden gelegt“ sagte der Bürgermeister. Als Schirmherr war Sozialminister Klaus Zeh eingeladen worden. „Den Traum vom Frieden kann man nur durch Begegnung schaffen“ erinnerte er. So eine Begegnung wie heute im Theater hob er positiv hervor.

Drei Tanzgruppen waren gekommen. Den weitesten Weg hatten jungen Israelis, die der Einladung des Vereins „MalereiMedizinMusik“ gefolgt waren, der seit dem vergangenen Jahr Begegnungen organisiert. Von Jugendlichen des Humboldt Gymnasiums wurden die Tänzer für eine Woche aufgenommen. In Deutschland gefalle es ihnen gut.

Aus Nordhausen beteiligten sich die Tanzgruppe des Schrankenlos e.V. und die Gruppe „Charme“, der Mädchen aus Aussiedlerfamilien angehören. Jede Tanzgruppe zeigte eigene Darbietungen. Das Theater war sehr gut gefüllt.
Autor: nnz

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