Mo, 14:46 Uhr
16.10.2006
Mehr als nur Arterien und Venen
Nordhausen (nnz). Haben Sie ein Herz für Ihre Blutgefäße, so lautet das Motto für den diesjährigen Patienten-Kongress im Südharz-Krankenhaus in Nordhausen. Deutschlandweit wird an diesem Tag , der zum Gefäss-Tag erklärt wurde, in vielen Veranstaltungen auf die Bedeutung von Durchblutungsstörungen unserer Blutgefäße hingewiesen. Die nnz hat sich das Programm schon mal vorab angesehen.
Gefässleiden gehören zu den verbreitetsten Erkrankungen des Menschen. Mit zunehmendem Lebensalter und dem gleichzeitigen Vorliegen von zusätzlichen Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht verschlechtert sich die Qualität unserer Blutgefässe. Damit verschlechtert sich auch die Transportfunktion unseres Blutes. Sauerstoff und Nährstoffe gelangen nur noch ungenügend in die Organe und Schlacken und Abbauprodukte verweilen zu lange im Körper. Die Folgen kennen Sie alle:
Herzinfarkt und Schlaganfall, Schaufenster-Krankheit und Thrombosen.
Sie führen dazu, dass die Gefäßkrankheiten immer noch an erster Stelle der Todesursachen-Statistik in Mitteleuropa stehen und eine Besserung nicht in Sicht ist. Jährlich werden etwa 40.000 Patienten einer Gliedmaßen-Amputation unterzogen, weil sie periphere Durchblutungsstörungen oder einen diabetischen Fuß haben.
Dabei kann der einzelne viel tun, um seinen Gefäßproblemen wirksam entgegen zu treten. Nach wie vor gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Diese Form der Prävention wird von den deutschen Gefässmedizinern als Grundlage aller späteren erforderlichen Behandlungsformen verstanden. Denn, nur ein gut informierter Patient wird sich auch rechtzeitig in eine erforderliche Behandlung begeben, und damit seine Chancen wahren.
Die strategischen Ziele unseres Gefässtages bestehen also in der verbesserten Aufklärung unserer Patienten und Mitbürger über die sie bedrohenden Gefäßkrankheiten. Es geht aber auch um die Kommunikation zwischen Patient, Arzt und Gefäßmediziner.Dabei sind die niedergelassenen Kollegen unsere Kooperationspartner, wenn es darum geht, eine zielgerichtete Zuweisung gefäßkranker Patienten zu uns als Spezialisten, sicher zu stellen. Im Interesse einer optimalen Patientenversorgung werden die niedergelassenen Kollegen in dieses Motto einbezogen.
Dem Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie folgend organisieren daher die Gefäßchirurgen des Südharz-Krankenhauses Nordhausen am Sonnabend, dem 21.Oktober 2006 ähnlich wie mehr als 100 Kliniken im Gebiet der Bundesrepublik ihren Gefäßtag. Er steht unter dem zentral vorgegebenen Motto: Bleiben Sie mobil ! Amputation und Schlaganfall müssen nicht sein. Wir helfen Ihnen. Wir wollen damit notwendige Aufklärungsarbeit leisten und damit einen wichtigen Schritt zu einer informierten Öffentlichkeit tun.
Das kleine Team der Nordhäuser Gefäßchirurgen bemüht sich seit 1982 durch rechtzeitige Operationen und viele minimal-invasive Eingriffe an den Blutgefäßen verhängnisvolle Zustände wie den Schlaganfall, den Beinverlust oder den Verlust der eigenen Mobilität weitestgehend zu verhindern. Unser außerordentlich breit gefächertes Therapiespektrum in Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Gefäßmedizinern entspricht dem Versorgungsauftrag, den wir als Krankenhaus der Maximalversorgung haben.
Neben unseren patientengerechten Vorträgen besteht die Möglichkeit unsere Gefäßklinik zu besichtigen oder auch mit den Ärzten zu sprechen. Machen Sie Gebrauch von unserem Angebot diesen Krankheiten aktiv entgegen zu treten.
Dr. Friedrich Kray, Dr. Wieland Gunkel
4. Nordhäuser Gefäßtag: 21. 10. 2006
Autor: nnzGefässleiden gehören zu den verbreitetsten Erkrankungen des Menschen. Mit zunehmendem Lebensalter und dem gleichzeitigen Vorliegen von zusätzlichen Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht verschlechtert sich die Qualität unserer Blutgefässe. Damit verschlechtert sich auch die Transportfunktion unseres Blutes. Sauerstoff und Nährstoffe gelangen nur noch ungenügend in die Organe und Schlacken und Abbauprodukte verweilen zu lange im Körper. Die Folgen kennen Sie alle:
Herzinfarkt und Schlaganfall, Schaufenster-Krankheit und Thrombosen.
Sie führen dazu, dass die Gefäßkrankheiten immer noch an erster Stelle der Todesursachen-Statistik in Mitteleuropa stehen und eine Besserung nicht in Sicht ist. Jährlich werden etwa 40.000 Patienten einer Gliedmaßen-Amputation unterzogen, weil sie periphere Durchblutungsstörungen oder einen diabetischen Fuß haben.
Dabei kann der einzelne viel tun, um seinen Gefäßproblemen wirksam entgegen zu treten. Nach wie vor gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Diese Form der Prävention wird von den deutschen Gefässmedizinern als Grundlage aller späteren erforderlichen Behandlungsformen verstanden. Denn, nur ein gut informierter Patient wird sich auch rechtzeitig in eine erforderliche Behandlung begeben, und damit seine Chancen wahren.
Die strategischen Ziele unseres Gefässtages bestehen also in der verbesserten Aufklärung unserer Patienten und Mitbürger über die sie bedrohenden Gefäßkrankheiten. Es geht aber auch um die Kommunikation zwischen Patient, Arzt und Gefäßmediziner.Dabei sind die niedergelassenen Kollegen unsere Kooperationspartner, wenn es darum geht, eine zielgerichtete Zuweisung gefäßkranker Patienten zu uns als Spezialisten, sicher zu stellen. Im Interesse einer optimalen Patientenversorgung werden die niedergelassenen Kollegen in dieses Motto einbezogen.
Dem Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie folgend organisieren daher die Gefäßchirurgen des Südharz-Krankenhauses Nordhausen am Sonnabend, dem 21.Oktober 2006 ähnlich wie mehr als 100 Kliniken im Gebiet der Bundesrepublik ihren Gefäßtag. Er steht unter dem zentral vorgegebenen Motto: Bleiben Sie mobil ! Amputation und Schlaganfall müssen nicht sein. Wir helfen Ihnen. Wir wollen damit notwendige Aufklärungsarbeit leisten und damit einen wichtigen Schritt zu einer informierten Öffentlichkeit tun.
Das kleine Team der Nordhäuser Gefäßchirurgen bemüht sich seit 1982 durch rechtzeitige Operationen und viele minimal-invasive Eingriffe an den Blutgefäßen verhängnisvolle Zustände wie den Schlaganfall, den Beinverlust oder den Verlust der eigenen Mobilität weitestgehend zu verhindern. Unser außerordentlich breit gefächertes Therapiespektrum in Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Gefäßmedizinern entspricht dem Versorgungsauftrag, den wir als Krankenhaus der Maximalversorgung haben.
Neben unseren patientengerechten Vorträgen besteht die Möglichkeit unsere Gefäßklinik zu besichtigen oder auch mit den Ärzten zu sprechen. Machen Sie Gebrauch von unserem Angebot diesen Krankheiten aktiv entgegen zu treten.
Dr. Friedrich Kray, Dr. Wieland Gunkel
4. Nordhäuser Gefäßtag: 21. 10. 2006


