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Di, 08:05 Uhr
26.09.2006

Viel zu tun

Nordhausen (nnz). Die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) sind gegenwärtig starken, zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Hintergrund ist die Einführung einer neuen Software. Weitere Einzelheiten mit einem einzigen Klick.


Dieses Programm kann sehr viele Daten der Hilfebedürftigen erfassen, viel mehr als sein Vorgänger. Schwerpunkt der Erfassung ist die Ermittlung der Eignungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Hilfebedürftigen. Wenn diese Datenmenge erst einmal im System gespeichert ist, dann ergeben sich auch deutlich höhere Chancen für die langzeitarbeitslosen Frauen und Männer auf die Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis. Da Arbeitgeber auf dieses System zugreifen können, ist es ihnen möglich, sich ein umfassendes Bild von dem künftigen Arbeitnehmer zu machen.

Die Eingabe der Daten erfolgt durch die Vermittler (Fallmanager) zusätzlich zur normalen, täglichen Arbeit. Häufig sind dazu längere persönliche Gespräche notwendig, um auch alle Möglichkeiten der Software ausnutzen zu können.

Von der ARGE werden in den kommenden Tagen viele Langzeitarbeitslose angeschrieben, sich bei ihrem Vermittler zu melden. Im Oktober und November wird es zudem durch ein beauftragtes Call-Center eine Anrufaktion geben, bei der Daten neu ermittelt, abgeglichen und gegebenenfalls aktualisiert werden. All dies geschieht im Interesse der hilfebedürftigen Frauen und Männer.

In der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen sollen bis Ende November insgesamt fast 8.000 Bewerberdaten überarbeitet werden.
Autor: nnz

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