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Sa, 08:32 Uhr
29.06.2024
Mammographie für Frauen bis 75 Jahren

Weniger Thüringerinnen bei Brustkrebsvorsorge

Immer weniger Thüringerinnen nehmen die Früherkennungsuntersuchung für Brustkrebs wahr. Das belegen Analysen der BARMER. Demnach haben rund 55 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen in den Jahren 2021 und 2022 am Mammographie-Screening teilgenommen...

Zehn Jahre zuvor, in den Jahren 2011 und 2012 waren es 63,5 Prozent. „Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können alle zwei Jahre am Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen. Vor allem in den Pandemie-Jahren haben weniger Untersuchungen stattgefunden. Nachholeffekte sind allerdings in unseren Daten nicht zu erkennen“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Thüringen.

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Ab 1. Juli 2024 werde der Kreis der anspruchsberechtigten Frauen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeweitet. Statt bisher bis zum 69. Lebensjahr, sei dann eine Teilnahme bis zum Alter von 75 Jahren möglich.

Mehr als 35.000 Brustkrebs-Diagnosen
Anders als andere Krankheiten mache sich Brustkrebs nicht durch Schmerzen bemerkbar. Stattdessen könnten Veränderungen an Brust und Brustwarze sowie Verhärtungen im Brustgewebe und an den Lymphdrüsen im Achselbereich auf eine Erkrankung hindeuten. Laut BARMER-Analyse wurde bei rund 35.200 Frauen in Thüringen im Jahr 2022 Brustkrebs dokumentiert, das sind 18 Prozent mehr als im Jahr 2012. „Es ist wichtig, dass auch jüngere Frauen einmal im Monat ihre Brust selbst abtasten und regelmäßig zur Vorsorge in eine gynäkologische Praxis gehen“, so BARMER-Landeschefin Dziuk. Die Krebsvorsorge durch Abtasten der Brust werde ab dem Alter von 30 Jahren von der Krankenkasse bezahlt.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
29.06.2024, 11:26 Uhr
Ab dem 70. Lebensjahr
zählt man nicht mehr dazu. Da gibt es keine kostenlose Vorsorge mehr. Und das betrifft nicht nur die Mammographie. Traurig ist das.
Lautaro
29.06.2024, 14:23 Uhr
Nun lieber Herr Fönix...
So richtig weiss ich noch nicht, ob ich sie mag.......aber Ihre Beiträge sind schon klasse. Sollten wir uns in einem demokratisch angehauchten rethorischen Wettstreit begegnen, können sie meiner Hochachtung sicher sein ! :-)
Iltis
29.06.2024, 20:57 Uhr
Lautora und Fönix
bin eigentlich kein Chatter,
sonst gehts es noch gut oder? Vielleicht sollte man an Ihrer Stelle mal professionelle Hilfe suchen anstatt hier zu ernsten Themen Ihren seltsamen Senf abzusondern?
emmerssen
29.06.2024, 22:02 Uhr
Richtig
@Marino 50. Dafür hatten wir bisher schon 30 Milliarden Euro für den Krieg in der Ukraine übrig. Und irgendwo muss dafür ja auch gespart werden. Finde den Fehler....
Franz Haarkamm
29.06.2024, 23:38 Uhr
Ich freue mich… @Marino50 und emmersen
… dass Marino (Jahrgang 1950?) - sich laut der im Artikel beschriebenen Änderungen - sich am Montag ans Telefon setzen kann, um einen Vorsorgetermin zu organisieren!
Lautaro
30.06.2024, 10:31 Uhr
Frettchen....
Sie haben natürlich recht !
Der Kommentar war an völlig falscher Stelle platziert und ich entschuldige mich hiermit aufrichtig dafür !
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