Mo, 08:35 Uhr
31.07.2006
Weiblicher Auftakt für Reserve
Nordhausen (nnz). Der Saison Auftakt ist der Ersten von Wacker gründlich durch Altengottern verdorben worden. Dafür gibt es einen ungewöhnlichen Einstand für die Reserve. Frauen haben sich in Nordhausen angesagt.
Ein fußballerischer Leckerbissen wird es werden, wenn am 5. August um 13 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark Jenaer Zweitliga-Kost geboten wird. Dann nämlich gastiert der Dritte des letzten Spieljahres der 2. Frauen-Bundesliga, der FF USV Jena, in Nordhausen bei den Männern von Wacker II. Zeichnet sich Frauenfußball allein schon durch Ästhetik und Energie aus, dann ist im Duell gegen Männer das Spektakel vorprogrammiert.
Seit dem Jahre 1990 bestimmt der USV Jena das Niveau im Thüringer Frauenfußball und ist dessen Aushängeschild, nicht nur, weil die 1. Mannschaft in der Regionalliga Nordost seit der Wende stets vordere Plätze belegen konnte, sondern weil man sich inzwischen fest in der Bundesliga etabliert hat.
Besonders reizvoll wird dieses Duell dadurch, dass mit Corinna Wenzel eine ehemalige Wackerspielerin mitwirken wird. Ihr erster Übungsleiter Uwe Jochmann brachte ihr vor über 10 Jahren in der E-Junioren die ersten Fußballschritte bei. Bis zu den B-Junioren kickte Corinna mit den Jungen gemeinsam und stand dort ihren Mann - zumeist als Libero. Gern schoss sie schon damals aus der zweiten Reihe oder Freistöße aufs Tor. Sogar als Torschützin konnte sie sich eintragen.
2003 wechselte die Thüringer Auswahlspielerin ans Jenaer Sportgymnasium. Die inzwischen 18-Jährige Abwehrspielerin ist in Jena zu einer festen Größe gereift und seit 2005 Stammspielerin der Bundesliga-Mannschaft. In einem Spielbericht war zu lesen: ...fasste sich Corinna Wenzel kurz vor (Tore-)Schluss ein Herz und behielt mit einem unhaltbar trockenen 22-Meter-Strich ins linke untere Eck als Einzige den Durchblick – 0:1. Vielleicht gelingt ihr das gleiche Kunststück gegen ihren ehemaligen Verein, denn einige Mitspieler von damals werden auf Wackerseite mit Sicherheit auflaufen.
Da wegen der geplatzten Pokalspiel-Verlegung der ersten Mannschaft gegen Altengottern, wodurch der Vergleich mit dem 1. FC Lok Leipzig schweren Herzens abgesagt werden musste, ohnehin etliche Fans aus Protest nicht nach Großengottern fahren wollen, bietet sich hier die Gelegenheit zum Besuch dieses Spiels Frauen gegen Männer. Kein Fan sollte deshalb dieses Match versäumen.
Autor: nnzEin fußballerischer Leckerbissen wird es werden, wenn am 5. August um 13 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark Jenaer Zweitliga-Kost geboten wird. Dann nämlich gastiert der Dritte des letzten Spieljahres der 2. Frauen-Bundesliga, der FF USV Jena, in Nordhausen bei den Männern von Wacker II. Zeichnet sich Frauenfußball allein schon durch Ästhetik und Energie aus, dann ist im Duell gegen Männer das Spektakel vorprogrammiert.
Seit dem Jahre 1990 bestimmt der USV Jena das Niveau im Thüringer Frauenfußball und ist dessen Aushängeschild, nicht nur, weil die 1. Mannschaft in der Regionalliga Nordost seit der Wende stets vordere Plätze belegen konnte, sondern weil man sich inzwischen fest in der Bundesliga etabliert hat.
Besonders reizvoll wird dieses Duell dadurch, dass mit Corinna Wenzel eine ehemalige Wackerspielerin mitwirken wird. Ihr erster Übungsleiter Uwe Jochmann brachte ihr vor über 10 Jahren in der E-Junioren die ersten Fußballschritte bei. Bis zu den B-Junioren kickte Corinna mit den Jungen gemeinsam und stand dort ihren Mann - zumeist als Libero. Gern schoss sie schon damals aus der zweiten Reihe oder Freistöße aufs Tor. Sogar als Torschützin konnte sie sich eintragen.
2003 wechselte die Thüringer Auswahlspielerin ans Jenaer Sportgymnasium. Die inzwischen 18-Jährige Abwehrspielerin ist in Jena zu einer festen Größe gereift und seit 2005 Stammspielerin der Bundesliga-Mannschaft. In einem Spielbericht war zu lesen: ...fasste sich Corinna Wenzel kurz vor (Tore-)Schluss ein Herz und behielt mit einem unhaltbar trockenen 22-Meter-Strich ins linke untere Eck als Einzige den Durchblick – 0:1. Vielleicht gelingt ihr das gleiche Kunststück gegen ihren ehemaligen Verein, denn einige Mitspieler von damals werden auf Wackerseite mit Sicherheit auflaufen.
Da wegen der geplatzten Pokalspiel-Verlegung der ersten Mannschaft gegen Altengottern, wodurch der Vergleich mit dem 1. FC Lok Leipzig schweren Herzens abgesagt werden musste, ohnehin etliche Fans aus Protest nicht nach Großengottern fahren wollen, bietet sich hier die Gelegenheit zum Besuch dieses Spiels Frauen gegen Männer. Kein Fan sollte deshalb dieses Match versäumen.


