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Mi, 18:00 Uhr
21.02.2024
Betrachtung zu Wahlkampf und Protest

Auf der anderen Seite

Die AfD lud gestern zum Wahlkampfauftakt nach Sundhausen und die nnz hat nicht nur im Saal gesessen und zugehört, sondern auch die Gegenseite besucht. Mit stillem Protest wollte man den Gästen der AfD entgegentreten, das hat nicht immer geklappt…

Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl) Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)


Eines muss man Björn Höcke lassen, er weiß der Klaviatur der AfD die richtigen Töne zu entlocken und sein Publikum in Wallung zu bringen. Frenetisch war der Applaus der knapp 350 Gäste in der Sundhäuser Festhalle gestern mitunter. Was da so gesagt wurde gereicht dem Skeptiker der Alternative eher nicht dazu, die Sorgen zu nehmen. Der „wahre Wahlsieger“ im vergangenen Herbst war nicht der Kandidat der „Kartell-Parteien“ Buchmann, sondern der OB der Herzen, Jörg Prophet, dass viel gescholtene Treffen bei Potsdam das Machwerk linker Regierungsjournalisten, die landesweiten Proteste von der Ampel zur Ablenkung bestellt und wer für Waffenlieferungen ist, der solle bitte selber in den „Krieg der Ukrainer“ an die „Ostfront“, mit dem Gewehr in der Hand.

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In der Regierung sitzen Verräter am Volk, im Saal allein tolerante Patrioten und die politische 180 Grad Wende durfte auch nicht fehlen, auch wenn die gestern nicht allein auf die Erinngerungskultur angewendet wurde. Und natürlich „Remigration“, Höcke spielt die Greatest Hits. Man könnte hier noch mehr auflisten, der Kollege Greiner hat das gestrige Geschehen aber bereits umfassend und ausführlich geschildert.

Interessant ist noch, was Herr Höcke in seiner Rede nicht erwähnt, etwa die Zahl derer, die man gerne koordiniert „remigrieren“ würde, Parteikollege Krah - Kandidat der Partei für die Europawahl - identifiziert da, niedergeschrieben Schwarz auf Weiß, ein paar Millionen Menschen, auch deutsche Staatsbürger. Was man mit „Verrätern“ zu tun gedenkt, so man denn selber einmal an den Schalthebeln der Macht ist, bleibt ebenso ungesagt.

Richtig ist, dass man bei „Correctiv“ auch Geld aus öffentlicher Hand erhalten hat. Was Björn Höcke dem Publikum nicht erzählt ist, dass man für diese Erkenntnis selber nicht lange nachforschen muss, die Finanzen sind auf Heller und Pfennig im Netz einsehbar - auf der Website des Collectiv-Konglomerats, das noch ein paar Dinge mehr im Portfolio hat, als Investigativ-Journalimus.

Eine ähnliche Transparenz in der deutschen Parteienfinanzierung könnte für die Demokratie förderlich sein, vielleicht wären das aber auch Informationen, die die Bevölkerung verunsichern könnten. Wer weiß. Nein, laut gesagt wurde nicht alles am gestrigen Abend, aber man darf ja auch heute nicht mehr alles sagen was man denkt, sprach’s vor vollem Hause, laufenden Kameras und zu tosendem Applaus von Hunderten.

Auf der anderen Seite
Was ein virtuoses Konzert für die Einen war, dürfte für die Anderen, die gestern ebenfalls nach Sundhausen geladen hatten, eher nach Kakophonie und Katastrophe geklungen haben. Auf rund 300 Protestteilnehmer schätzte die Versammlungsbehörde des Kreises die Anwesenden zu Beginn der AfD Veranstaltung, aufgereiht im Spalier hinter dem Zaun der alten Schule, entlang des Weges zur Festhalle.

Nach knapp zwei Stunden hatten sich die Reihen ob der frischen Abendluft etwas gelichtet, eine erkleckliche Anzahl Hartgesottener hielt der Kälte aber bis zum Ende in der Festhalle stand. Einen „stillen Protest“ hatte das Bündnis „Nordhausen Zusammen“ angekündigt, nur ein wenig Musik und die Worte des Grundgesetzes, eingesprochen von Nordhäusern und per Video an die Wand des ehemaligen Schulgebäudes geworfen, sollten die Gäste der AfD-Veranstaltung zu hören bekommen.

Protestspalier hinter dem Zaun - mit der "Stille" hat es auf Seiten des Bündnisses gestern nicht durchgängig geklappt (Foto: agl) Protestspalier hinter dem Zaun - mit der "Stille" hat es auf Seiten des Bündnisses gestern nicht durchgängig geklappt (Foto: agl)


Das mit der „Stille“ hat nur bedingt geklappt, Sprechchöre und Trillerpfeifen ließ dann doch mancher Demoteilnehmer ertönen, die Ordner hatten ihre liebe Mühe, das Konzept auch durchzusetzen. Dazu hüben wie drüben kleinere Provokationen aber keine besonderen Vorkommnisse, die ein Eingreifen der anwesenden Polizeikräfte erfordert hätte.

Das Bündnis bewertet die Protestaktion als Erfolg, man habe der AfD gezeigt, dass die derzeitige Entwicklung im Land nicht widerstandslos hingenommen würde. „Wir haben auch an diesem Tag Haltung und Gesicht gezeigt, für Demokratie und gegen Hass und Hetze“, teilt das Bündnis mit, man werde sich auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter für eine „bunte, lebenswerte und weltoffene Stadt“ einsetzen.

Drei Wahlen stehen in diesem Jahr an - neben der Kommunalwahl im Mai auch die Europawahl im Juni und schließlich die Landtagswahl im September. Reichlich Gelgenheit, die Gemüter des Wahlvolkes zu beschallen. Wessen Konzert am Ende mehr Zuspruch finden, wird an der Wahlurne entschieden. Man darf gespannt sein.
Angelo Glashagel
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Gegenprotest zur AfD Veranstaltung in Sundhausen (Foto: agl)
Autor: red

Kommentare
EgonOlsen
21.02.2024, 18.20 Uhr
Demokratie....
1933 hat sie die NSDAP auch demokratisch wählen lassen. Mit den gleichen Methoden macht die AFD Wahlkampf.
Eine demokratische Wahl heisst noch lange nicht das eine Partei demokratisch ist.
Ein Björn Höcke und auch die Mehrzahl der AFD spielen mit den Ängsten der Bevölkerung.
Und auch die Werteunion spielt das gleiche Spiel.
Jeder sollte sich damit befassen was es denn fur jeden von uns bedeutet wenn die AFD in Thüringen den MP stellen würde.
Und bitte ehrlich sein.

Jeder Mensch ist gleich.
Mehr muss nicht gesagt werden.
Jäger53
21.02.2024, 18.46 Uhr
Sundhausen und AfD
Ich war Gott sei dank zu DDR Zeiten in der Schule und das für 10 Jahre. Während dieser Zeit habe ich auch richtig zählen gelernt. Wie es scheint klappt das bei der heutigen Schulbildung nicht mehr.
Bei der Demonstration gegen die AfD bin ich leider nur auf 195 Personen gekommen. Ich habe bisher nie die AfD gewählt, ich bin kein Nazi oder Reichsbürger. Aber eines wundert mich schon lange. Und jetzt meine Frage, Weshalb wird die Personenzahl für die AfD immer nach unten gedrückt, während die Personen bei Demonstrationen gegen die AfD immer nach oben gedrückt wird? Die Personenzahl auf der AfD Veranstaltung war Nicht so genau zu zählen. Meiner Zählung nach waren es zwischen 330 und 370 Personen, also könnten 350 Personen durchaus stimmen.
B**m
21.02.2024, 19.02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Rene Strube
21.02.2024, 19.12 Uhr
Offenbar hatte die Polizei den "stillen Protest" dieses Mal im Griff.
Bild 22 trifft die Situation, wie Teilnehmer der Dialogveranstaltung sie wahrgenommen haben. Wir sahen wie üblich bei AfD Veranstaltungen, viele Polizisten von hinten. Die haben ihre Erfahrungen, von wem in solchen Situationen die Eskalation ausgeht, wem sie keinesfalls den Rücken zudrehen können! Weshalb müssen Veranstaltungen der selbsternannten Musterdemokraten bei der ach so großen
rechten Gefahr nicht in dem Maße geschützt werden?
Und zu den "Helden" mit der Buntlingsfahne in der Halle: Es war eine Dialogveranstaltung. Jeder, der sich meldete, konnte seine Frage stellen. Waren die "Helden" nicht in der Lage, eine Frage zu formulieren?
derseb0815
21.02.2024, 19.36 Uhr
Demokratie fördern...
... heißt, die geliebte Vielfalt zu ehren und zu bewahren.
Was gehört zu dieser Vielfalt? Eine Opposition, Andersdenkende, verschiedene Meinungen, Diskussionen und natürlich auch Wahlkampf-das Buhlen um Stimmen und die Gunst des Volkes. Ein breit gestreutes Feld von Vertretern verschiedener Ausrichtung bietet jedem im Volk eine Möglichkeit, seine Interessen gewahrt zu sehen, dazu gehört auch die AfD!
Was bedeutet Demokratie noch?
Die ausgehende Macht vom Volk, deshalb gibt es ja Wahlen. Jeder wählt die Partei/Vertreter, die seine Interessen am stärksten zu vertreten vermögen.
Der Zuspruch zur AfD muss ja eine Ursache haben und wenn mehrheitlich die Bürger ihren Interessen von der AfD gewahrt sehen, dann soll auch eine demokratisch gewählte AfD ihre Chance erhalten in die Regierung einzuziehen.
Eine Ampelkoalition hat schließlich auch ihre Chance bekommen. Sie hat sie halt durch ein Wirrwarr an politischen Fehltritten, ungezügelte Kriegslust und einem hohen Maß an monetärer Verschwendungssucht vertan.

Jetzt kommt das Konvolut an Regierungsbildender Parteien auf die Idee, statt durch eine vernunftgesteuerte Politik im Sinne des unter Eid zum Schutz erklärten Volkes, die Macht mit der Diskreditierung der Gegenspieler zu erhalten. Dafür wird auch gern mal das Recht gebrochen und der geliebte Verfassungsschutz zur Tatwaffe.
Wer verbietet, hat Angst und keine Argumente!

Angenommen die Opposition würde aus der Welt geschafft, hätten wir nicht dann die Tür zurück ins Jahr 1933 wieder aufgestoßen?... Dieses Mal nur mit anderem Anstrich in schickem Rot und Grün?
Welche Demokratie ist denn dann übrig, die ihr schützen wollt wenn alles gleichgeschaltet ist?

Und um Bezug zum Bürgerdialog zu nehmen: Auf dem Weg in die Halle und aus der Halle wurden die vorbeiziehenden Besucher von Anhängern der Gegendemo beschimpft und angepöbelt, nicht umgekehrt.
Betroffene Hunde bellen halt am lautesten.
P.Burkhardt
21.02.2024, 19.39 Uhr
Was mir direkt beim Bilderbetrachten...
...aufgefallen ist:

In der Halle war wohl das Durchschnittsalter deutlich höher und der Frauenanteil deutlich kleiner...
Ossi1949
21.02.2024, 19.39 Uhr
Wenn Grüne/Linke bei der AfD protestieren …
sollten sie auch nicht erschrocken sein, wenn ihre Kritiker - etwa wütende Bauern, die gar nichts mit der AfD zu tun haben - Veranstaltungen dieser Parteien äußerst kritisch begleiten, etwa beim verhinderten Politischen Aschermittwoch der Grünen. Wer austeilt, sollte auch einstecken können. Ich hoffe nicht, dass man später einmal in Geschichte über unsere Zeit lernen wird: Linksgrün hat Wind gesät …
Bitte kehren Sie doch alle zu vernünftigen Umgangsformen zurück!
Marino50
21.02.2024, 19.56 Uhr
Veranstaltung
Ich stelle mir das umgekehrt vor. Die Linksgrünen halten eine Versammlung ab unter Leitung des OB und Gästen der Erfurter Regierung und werden von AfD-Anhängern gestört. Was wäre dann für ein Trara.
Hat nicht jede Partei die gleichen Rechte?
Das hat etwas mit Toleranz und Akzeptanz zu tun. Die AfD wurde demokratisch gewählt.
Es fehlte nur noch, dass die Festhalle etwas angezündelt worden wäre von den Gegnern. An was erinnert mich das? Mir fällt da Hamburg und Leipzig ein.
GN24
21.02.2024, 21.53 Uhr
...jeder Mensch ist gleich
... doch manche sind gleicher. Ich hätte da mal zwei oder vielleicht drei Dinge.
Warum muß unsere Polizei eigentlich bei AfD Veranstaltungen immer Überstunden machen.
Umgekehrt habe ich davon noch nie gehört. Auch weiß ich nicht warum "unsere Demokratie" eigentlich" Gegen Demos "bei AfD Veranstaltungen braucht. Oder ist "unsere Demokratie" gar nicht so demokratisch und natürlich besser, wie immer behauptet wird. Aber Herr Glashagel hat es im letzten Artikel ja schon gesagt,"Wessen Konzert am Ende mehr Zuspruch erfährt , wird an der Wahlurne entschieden. " Und da brauch sich die AfD keine Sorgen machen, denn bei Kommunal- und Landtagswahlen gibt es keine Stichwahlen. Wie war es bei der OB Wahl? Herr Prophet 42 Prozent ,alle, wohlgemerkt ALLE ANDEREN 58 Prozent. Grüne glaube ich null Komma irgendwas.
bella123blau
21.02.2024, 22.06 Uhr
Kommentare
Wo sind denn die Kommentare von heute früh .Ich sehe jetzt kommentare ab 18:20 Uhr .Im nnz konnte man sie heute früh kurzzeitig öffnen ,dann funktionierte es nicht mehr .Aber über Handy war dann doch alles zu lesen .

Anmerkung techn. Support:
Der Server lief heute (wieder einmal) nicht stabil.
Leser X
21.02.2024, 22.16 Uhr
Linksgrün
Ich kann es nicht mehr hören bzw. lesen. Es gibt in Deutschland nicht linksgrünes. Es gibt nur Grüne, die extrem rechte Positionen - allen voran gefährliche Kriegspolitik - vertreten. Dass das von Höckes Jüngern als links tituliert wird, zeigt doch nur das Ausmaß deren eigener Rechtslastigkeit.
nordhaeuser927
21.02.2024, 22.18 Uhr
Die Frage kann ich Marino50 gern beantworten…
als Herr Prophet gestern Abend vor der Veranstaltung in der Festhalle in Begleitung einiger Damen und einer völlig überdimensionierten Deutschlandfahne recht provokant den Hof der ehemaligen Schule in Sundhausen betrat und sich mitten unter den Gegendemonstranten befand, wurde er weder seiner Fahne beraubt, noch angeschrien oder rüde vom Hof gestoßen. Er hat das Gelände ohne das Zutun anderer wieder unbehelligt verlassen können.
Wir wir den Deutschlandweiten Medien per Video heute deutlich entnehmen konnten sieht das auf AFD Veranstaltungen doch anders aus. Die beiden friedlichen Protestler in der Festhalle wurden beschimpft, als Schwuchteln beispielsweise, eine sehr aggressive Dame mit Rollator konnte plötzlich ziemlich schnell flitzen und ohne Wagen den beiden die Regenbogenfahne unter wüsten Beschimpfungen entreißen und ein aggressiver gewaltätiger AFD Anhänger stieß die beiden Protestler gewaltsam Richtung Tür. 🤔 das sollte Antwort genug sein. Alles bei NTV oder RTL aktuell, bei T-Online, SZ, Augsburger Allgemeine, etc. für jeden frei einsehbar.
P.Burkhardt
21.02.2024, 22.34 Uhr
ich finde es...
beeindruckend... und es macht mir Mut:

Junge Leute stellen sich mit Vehemenz gegen alte, verknöcherte Einstellungen. Es ist wichtig, dass es die jungen tun... schließlich gestalten sie ihre Zukunft. Ich kann mir auch im fortgeschrittenen Alter kein Land vorstellen, in dem nicht alle die gleiche Chance bekommen, in dem Menschen ausgegrenzt und benachteiligt werden, nur weil sie woanders herkommen. Es ist doch irgendwie wahnsinnig, wenn man als alter weißer Kerl sich anmaßt, darüber bestimmen zu wollen, wer in diesem Land in Zukunft lebt, arbeitet und die Rente eben dieses alten weißen Kerls erwirtschaftet.

Ja, unsere Ampel ist alles andere als perfekt... aber allemal besser als ein Haufen geschichtsvergessener, nur auf ihren eigenen Vorteil bedachter...und ziemlich provinziell denkender Menschen. Irgendwer hatte geschrieben, dass in der Halle Unternehmer dabei gewesen wären - nunja, nur weil jemand Unternehmer ist, heißt das ja nicht, dass er auch den Durchblick hat (erlebe ich täglich). Die DAX-Konzerne, also die, die etwas mehr bewegen, als der kleine Klemptner oder Kiosk-Besitzer... stellen sich mehrheitlich gegen die AFD (Die haben das Wahlprogramm gelesen). Höcke (also der einzige Landesfraktionschef einer Partei in Deutschland, der als Nazi bezeichnet werden darf - und wahrscheinlich auch noch stolz darauf ist) arbeitet am Niedergang der deutschen Wirtschaft - nicht wissentlich - sondern aus ideologiebasierter Dummheit !

Jugend diese Landes, Studenten, Azubis, Menschen, die ihr euer Leben noch vor euch habt - wehrt euch gegen diesen braunen Sumpf ! Er kostet euch die Zukunft !
Bodo Schwarzberg
21.02.2024, 23.03 Uhr
Meinungsvielfalt in der nnz
Ich staune immer wieder, wie es der nnz gelingt, das gesamte Spektrum der Meinungen und Ansichten in der Gesellschaft mit ihren Beiträgen abzudecken. Genauso vielschichtig, wie die Redaktion, so sind die Beiträge. So kann man sich ein ganz gutes Bild darüber machen, was große Teile der Bevölkerung jeweils bewegt.
Dazu sind viele größere Zeitungen nicht immer so gut in der Lage. Aber wie ist denn die nnz nun? Links, rechts, mittig? Keins von alledem?

Anmerkung techn. Support:
Der geneigte Leser tendiert sehr oft dazu, aus einem Artikel auf »unsere« politische Orientierung schließen zu wollen. Das ist zu kurz gedacht. Nur weil wir, als Zeitung, über etwas berichten, teilen wir noch lange nicht immer die beschriebenen Ansichten. Wir berichten nur darüber! Das gilt für Links, Rechts und manchmal auch die Mitte. 👍
coreolius
21.02.2024, 23.23 Uhr
Wer kennt ihn nicht,
den "Barbara Streisand-Effekt"?

Es ist nicht nötig,
die AFD, oder Herrn Höcke gut zu finden,
um etwas Gelächter aus der Loge der Muppetshow von
"Waldorf und Stattler",
zumindest als Hintergrundrauschen zu vernehmen,
so man sich aktuellen Ereignissen neigt.

Was für ein grandioser "Sockenschuss"
unserer Obristen aus dem Rathaus!

Dem differenzierenden Beobachter sei empfohlen,
einen Blick auf die im weiter oben,
im Artikel, verlinkten 3-4 A4- Blätter der gerichtlichen Entscheidung zur Aufhebung des Mietvertrages zu werfen.

Das Ergebnis ist bekannt.

Als Nichtjurist ist mir aufgefallen,
dass anscheinend die rathäuslichen Entscheidungsträger in diesem Verfahren,
etwas Pech beim Denken,
etwas Hybris
und etwas Panik ereilt hat.

"untergeschoben" (Zitat)

Jetzt kann ich mich dem Argument
nicht erwehren,
dass es vielleicht doch
der personengebundenen
Verantwortung zufällt,
absehbar sinnlos "verbrannte"
Steuergelder
für juristische Luftpumpereien
wieder in den Topf der Gemeinschaft zurückzuführen,
nur weil man dachte,
dass "man es könne".

Ein "spin-doctor"
der AFD hätte es nicht besser
erfinden können.

Ist das alles Zufall, oder
ist das so gewollt?

Diese Frage bleibt
vorerst offen.

"Freiheit ist immer
Freiheit der
der Andersdenkenden."

Wie wäre es mal damit?
grobschmied56
21.02.2024, 23.29 Uhr
Burkhardts Irrtum ...
... besteht nicht nur darin, daß man Herrn Höcke offiziell als 'Nazi' bezeichnen darf.
Man darf ihn ungestraft als 'Faschisten' bezeichnen.
Zitat:
'Dass Höcke als Faschist bezeichnet werden darf, beruht auf einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Meiningen. Am 26. September 2019 hat das Thüringer Gericht entschieden, dass ein Verbot der Bezeichnung „Faschist“ im Fall von Björn Höcke wohl rechtswidrig wäre. ...
Die Richter gingen erstens davon aus, dass die Bezeichnung „Faschist“ hier keine Tatsachenbehauptung, sondern ein Werturteil ist. Die Kläger mussten also nicht beweisen, dass die Behauptung richtig ist, sondern nur, dass sie zulässig ist. Zweitens stellten die Richter fest, dass die Bezeichnung „Faschist“ für Björn Höcke keine „Schmähkritik“ ist, weil die „Auseinandersetzung in der Sache“ im Vordergrund stehe und nicht die Abwertung der Person.'
Quelle: RND, Christian Rath
09.02.2020, 14:28 Uhr
Zitat Ende.
Die Bezeichnung 'Faschist' ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt.
Im Prinzip darf man Jeden als 'Faschisten' bezeichnen.
Man muß sich nur im Rahmen der freien Meinungsäußerung bewegen.

'Nazi' - liebes Burkhardt, ist aber ein ganz anderen Schnack!

Daß vielen Leuten die Oppositionspartei AfD nicht paßt, ist verständlich. Am liebsten verbieten! Glauben die Verbots-Fetischisten denn, es wäre wieder heile Welt, wenn die AfD verboten würde?

Würden dann alle Wähler wieder brav Rot-Grün-Bunt wählen und ihren Zorn über die unfähige Truppe in Berlin herunterschlucken?
Natürlich nicht. Verbietet die AfD. Dann werden sich die Unzufriedenen unter einem anderen Banner versammeln. Parteineugründungen gibt es ja genug.

Frust und Zorn gegen die Zerstörer der Wirtschaft und Vernichtung unseres Wohlstandes werden dadurch nicht geringer...

(Das oben angeführte Zitat ist nur ein Auszug, den vollständigen Artikel findet man bei Redaktionsnetzwerk Deutschland unter dem angegebenen Datum)
P.Burkhardt
22.02.2024, 07.08 Uhr
Grobschmieds Irrtum:
Einfach mal googeln: " Höcke Nazi Frankfurt"... dann findet man das: "Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat ein Verfahren gegen einen Demonstranten eingestellt, der bei Anti-AfD-Protesten Björn Höcke als "Nazi" bezeichnete. Es handle sich hier nicht um eine strafbare Beleidigung, sondern um ein "an Tatsachen anknüpfendes Werturteil", so die Ermittler."

Es ist halt so: wer sich benimmt, denkt und spricht wie ein Nazi - der ist eben einer.

Anmerkung techn. Support:
Die Antwort sei an der Stelle erlaucht, die Diskussion dazu, an der Stelle beendet.
Schlaubert
22.02.2024, 07.57 Uhr
nordhaeuser927..
das die Gegendemenstranten sichtlich überrascht/beeindruckt waren über das auftauchen von Herrn Prophet war offensichtlich. Da hat man erstmal überlegt was man jetzt machen soll.
Ausserdem war zu dem Zeitpunkt noch nicht der "harte Kern" anwesend.
Der Austausch von Verbalitäten war von beiden Seiten zu hören.
Besonders gut zu hören war das beim Verlassen des Veranstaltungsortes der AfD Veranstaltung.
Ordner des Bündnisses echauffierten sich bei der Polizei das vereinzelte Personen der AfD Veranstaltung den sogenannten Stinkefinger zeigten, schritten aber auch nicht ein als die Eigenen Protestler Wichser , Pisser und andere Dinge riefen.
HisMastersVoise
22.02.2024, 08.28 Uhr
Das einfache Leben !
Ich mag es, wenn Dinge so einfach sind, dass praktisch jeder sie verstehen kann. Wenn jedoch Dinge so einfach sind, müssen sie noch lange nicht richtig sein. Aber bei einfachen Dingen kann man sich so schön geistig ausruhen. Man muss nur nicken. Aber so einfach ist die Welt halt nicht. Wenn Höcke sagt, dass die Wahl des OB praktisch gestohlen wurde, dann ist das falsch. Nebenbei bemerkt, kennen wir solche Vorwürfe von Wahlverlierern zur Genüge. Es hat sich nur eine demokratische Mehrheit gegen ihn und und damit gegen Prophet entschieden. Wenn er sagt, dass Waffenlieferungen doch besser Soldatenlieferungen sein sollten, dann ist das Unsinn. Denn Soldaten der Nato greifen nicht Russland an. Aber es ist halt so schön einfach. Und das übliche Ausländer-raus gehört auch zum Standard. Aber so einfach wie die AFD das gerne hätte, ist die Welt nicht. Doch es ist so bequem, den Buhmann zu präsentieren, egal woher er kommt. Ich finde es jedoch bemerkenswert, dass immer mehr Menschen erkennen, wie wenig Inhalt hinter all dem Gehöcke zu finden ist.
nordhaeuser927
22.02.2024, 08.28 Uhr
Niemand war überrascht und schon garnicht beeindruckt…
…lieber Schlaubert und sicherlich nicht wegen Herrn Prophet. Er ist den Leuten einfach egal. Was sie als harten Kern meinen keine Ahnung, dass war eine Veranstaltung eines zivilgesellschaftlichen Bürgerbündnisses, aber es waren zu den Zeitpunkt bereits fast alle Demonstrant:innen da und es blieb im Gegensatz zur AFD Veranstaltung friedlich.
Das auch die Gegendemonstrant:innen die Provokativen Rufe der AFD Sympathisant:innen auf ihrem Heimweg, wie Schwuchteln, Schweine, Wichser, Arbeitslose Idioten, Stinkefinger, etc. nicht auf sich sitzen lassen ist doch klar. Die Provokationen gingen aber auch in dem Fall von der AFD Wählerschaft aus.
Schlaubert
22.02.2024, 10.01 Uhr
@nordhaeuser927
Das angeblich die AfD Veranstaltungsbesucher auf ihrem Heimweg die Provokation begonnen haben, ist eindeutig widerlegbar..
Die ersten Entgleisungen in Form von Verbalitäten und Trillerpfeifenkonzert kam von der Gegenveranstaltung..
Die Ansage von Veranstaltungsbehörde und Polizei ging klar an die Ordner der Gegenveranstaltung, dass sie dafür Sorge zu tragen haben, dass diese Provokation/Beleidigungen zu unterlassen sind.
Leser X
22.02.2024, 10.10 Uhr
Apropos Video
Das auf allen Nachrichtenkanälen zu sehende Video ist nur kurz, gut eine Minute. Aber auch sehr "eindrucksvoll". Man spürt sofort den Charme der historischen Mottenkiste, den Ungeist, der noch immer durch deutsche Landen wabert. Und man erkennt auch schnell, dass sich dort nicht der Querschnitt der Gesellschaft versammelt hat, sondern Alter und Geschlecht der Teilnehmer recht homogen sind.
nordhaeuser927
22.02.2024, 10.55 Uhr
Wie auch immer..
…lieber Schlaubert. Das sind allein ihre Wahrnehmungen. Ich stand direkt daneben und habe genau gesehen und gehört von wem die Provokationen ausgingen. Das Video der Veranstaltung und dem Umgang mit Menschen anderer Meinung spricht da ebenfalls eine sehr deutliche Sprache. Dort gingen die verbalen Attacken ja bereits los, wie ich oben beschrieben und hier nicht nochmal wiederholen will.
Ein paar Trillerpfeifen rechtfertigen noch keine Stinkefinger oder verbale Attacken der AFD Anhänger, die sofort erfolgten, als diese das Schulgelände erreichten. Auch die Ordnungskräfte musste einsehen, dass sich keiner aus den Reihen der Gegendemonstranten unflätig und ohne Gegenreaktion beleidigen lassen muss.
Schlaubert
22.02.2024, 11.36 Uhr
@nordhaeuser927
Sie standen direkt daneben? Wo war das bitte?
Mein Standort war direkt bei der Ordnungsbehörde / Polizei.
Diese hat mehrfach die Ordnerin aufgefordert umzusetzen dass sich die Versammlungteilnehmer von der Straße entfernen und die Provokation unterlassen sollen.
Das von Seiten der AfD Anhänger ebenso Reaktionen kamen, ist nicht abstreitbar aber auch ebenso nicht verwunderlich..
Auf eine Reaktion erfolgt oft eine Gegenreaktionen
Marino50
22.02.2024, 12.44 Uhr
Nordhäuser 927
Was gibt es gegen eine Deutschlandfahne für einen Einwand. Es gab Zeiten, da waren sehr viele Autos geschmückt mit Deutschlandfahnen. Nun gut, da hatte die BRD noch eine super tolle Nationalmannschaft im Fußball. Aber jeder war stolz, ein Deutscher zu sein. Heute habe ich das Gefühl, man schämt sich.
Also ist jetzt die Größe der Fahne ausschlaggebend ?
nordhaeuser927
22.02.2024, 13.06 Uhr
Lieber Schlaubert…
die Aufforderung kam an die Ordner, aber nur weil es bei den AFD Anhängern keine gab und somit kein Ansprechpartner da war.
Die Pöbelein kamen trotzdem leider zuerst von den AFD Anhängern, dass wurde von den Ordnungskräften auch so wahrgenommen. Wie bereits erwähnt und auch aus den Videos ersichtlich begannen diese ja bereits während der Veranstaltung in der Festhalle.
Es wurde dort zum Bürgerdialog geladen, der Dialog wurde aber nicht gesucht, was die schlauere Variante gewesen wäre, sondern sofort beleidigt, gebrüllt, gedroht und körperlich attackiert.
Wenn man zum offenen Bürgerdialog lädt, dann muss man auch andere Meinungsäußerungen, verbal oder nonverbal, ertragen und sich argumentativ damit auseinandersetzen. Die Bilder sprechen für sich und entlarven die „lupenreinen Demokraten“ der AFD und ihrer Anhängerschaft deutlich.
Peter Lustig
22.02.2024, 13.11 Uhr
Hier kann doch jeder behaupten was er will
die im Netz kursierenden Videos sprechen ihre Sprache und helfen dem interessierten Bürger die Situation besser zu erfassen und einzuschätzen als irgendwelche Behauptungen wie "...ich habe bei der Ordnungsbehörde gestanden...". Fakt ist, dass in dieser Halle eine aggressive Stimmung geherrscht hat und spontan Geheilte die Demonstranten angegriffen, sie beraubt haben (ja, das Entreißen einer nicht verbotenen Fahne ist Diebstahl) und tätlich geworden sind. So ganz friedlich, wie es einige Schlauberger hier darstellen wollen, war es auf diesem sogenannten "Bürgerdialog" wohl doch nicht. Nach Sichtung anderer Quellen sehe ich mich auch darin bestätigt, dass es eben keine Nordhäuser Veranstaltung war, die ganzen unbekannten "Zugereisten", die am "Nordhäuser Asylchaos" interessiert waren, erscheinen mehr und mehr als eine Truppe von Jubelpersern.

Anmerkung techn. Support:
Die Diskussion ist tatsächlich müßig. Zumal auch Videoaufnahmen in der Regel ein Davor und ein Danach haben.
Hören wir also an der Stelle damit auf.
Schlaubert
22.02.2024, 13.40 Uhr
@nordhaeuser927
Wozu sollten die auf dem Nachhauseweg befindlichen Besucher der Veranstaltung durch Ordner begleitet werden? Der Veranstaltungsort war ungefähr 300 m weiter weg.
Und dort waren Ordnungskräfte vorhanden.
Da ist kein Marsch oder eine Demo der AfD Gäste war waren auch keine Ordner nötig/vorgeschrieben.
nordhaeuser927
22.02.2024, 14.55 Uhr
Die Frage könnte sich Schlaubert …
… selbst beantworten, denn offensichtlich wären sie durchaus notwendig gewesen, um dem pöbelnden Mob der AFD Anhänger Einhalt zu gebieten.
Damit ist, denke ich, auch alles gesagt.
Leser X
22.02.2024, 15.24 Uhr
Marino
Leider gibt es tatsächlich derzeit auch Gründe zum Schämen. Dass Deutschland die Kriege in der Ukraine und Gaza aufmunitioniert zum Beispiel. Oder dass auch sonstiger Ungeist wieder aufersteht. Die vergangenen Fußball-Siege scheinen mir durchaus Sinnbilder aus einer besseren Zeit.
nordhaeuser927
22.02.2024, 17.48 Uhr
Gegen die Deutschlandfahne an sich…
… ist gar nix auszusetzen. Aber sehr wohl an Menschen die sich damit schmücken, um auf etwas stolz zu sein für das sie nicht das geringste können oder geleistet haben. Deutscher zu sein ist nämlich reiner Zufall und keine Leistung worauf man Stolz sein kann. Man kann eigentlich nur als Imker auf ein Volk stolz sein, alles andere macht keinen Sinn. Nationalismus ist eher traurig und was für Menschen die sonst nix haben worauf sie stolz sein können.
Zum Thema Fußball, auch da kann man nur auf die Leistung der anderen stolz sein. Wer sich aus der Leistung anderer eigenen Stolz ableitet, der hat was falsch verstanden.
Marino50
22.02.2024, 19.51 Uhr
Deutsche Fahne/ Leser X
In meinen Papieren steht Nationalität: Deutsch. Und nicht irgendein Utopia. Wir haben eine deutsche Nationalhymne, die auch beim Sport gespielt wird. Ich muss nicht mit einer Regenbogenfahne durch die Welt laufen, um zu zeigen, dass ich für alle Geschlechter stehe. Damit meine ich in Sundhausen. Das ist mir total egal, auf was der Nachbar abfährt. Ich lasse mir aber auch nichts aufdrücken - und am wenigsten die Meinung anderer.
Mit dem Fußball stimme ich zu. Man sollte Fußball nicht politisieren, sondern wieder als Sport anerkennen, ohne "Mund zu". Dann klappt's vielleicht auch wieder mit einem Sieg. Wenn das gewünscht ist.
P.Burkhardt
22.02.2024, 22.00 Uhr
naja, Marino...
...wenn es Ihnen total egal wäre, "worauf der Nachbar abfährt", dann müsste es Ihnen eigentlich auch total egal sein, wenn der Nachbar eine Regenbogenfahne rausholt...

Die Regenbogenfahne ist doch nichts weiter als ein Symbol, welches für die Akzeptanz der Anderen steht - und zwar vollkommen egal, welcher sexueller Ausrichtung, Herkunft, Hautfarbe oder Glaubensrichtung. Es geht darum, dass Menschen "OK" sind, vollkommen egal in welche Schublade manch einer sie stecken will. Wenn Sie - oder diese wundersam geheilte Frau in Sundhausen - dagegen etwas haben, dann sind Sie halt intolerant, homofob und im Zweifel fremdenfeindlich. btw .... ich habe gar nix gegen Deutschlandfahnen - es kommt halt darauf an, wer sie wo in welchem Kontext einsetzt. Wenn Höcke ein Deutschlandfähnchen auf der Sessellehne drapiert hat das einen ganz anderen Hintergrund, als wenn ich das mache.

Bevor Sie jetzt anfangen und eben diese Akzeptanz und Toleranz auch für die Sundhäuser "Bürgerdia (eher mono-) log - Besucher" einfordern: Die Toleranz endet dort, wo die Intoleranz beginnt... also bei Regenbogenfahnenrunterreißern, Fremdenhassern - oder kurz Typen, die Menschen pauschal verurteilen.

Können wir uns vielleicht darauf einigen, dass wir nicht alles schön finden, aber es akzeptieren und ohne Vorbehalte tolerieren, wenn andere es schön finden ?
Franz Haarkamm
22.02.2024, 22.28 Uhr
Deutschlandfahne @Marino50
Ja, das war eine großartige Zeit im Jahr 2006. Hartz 4 war gerade eingeführt, im Osten waren Stundenlöhne um die 6€ nicht unüblich, die Arbeitslosenquote lag bei 12 Prozent (im Osten sogar bei 19,2 Prozent), usw.
Und trotzdem waren die Leute stolz auf ihr Land. Heute ist das natürlich alles viel schlechter. Oder gab es damals einfach nur die Partei noch nicht, die den Leuten eingeredet hat, daß alles schlecht ist? Denn je mehr die Leute glauben, daß es ihnen schlecht geht, desto besser ist es für diese Partei.
Ich kann da nur Uli Hoeneß zitieren: "Und wer weiß noch, wie viele Tausende mit der schwarz-rot-goldenen Fahne durchs Land gefahren sind. Weil sie stolz waren auf unser Land. Meine sehr verehrten Damen und Herren, da müssen wir wieder hinkommen in unserem Land, dass alle Stolz sind! Aber ich möchte ganz deutlich betonen, dass ich bei diesem Prozess die AfD nicht dabeihaben möchte!“
Bubo bubo
22.02.2024, 22.55 Uhr
Gleiches Recht für Alle!
Bei der nächsten planmäßigen Veranstaltung der Grün-Sozialisten im Nordhäuser Einzugsgebiet werde ich dann auch mal eine Gegenveranstaltung anmelden.
Jeder möge die Gefahr für unser Land und unsere FDGO sehen wo er will. Die Handlungen der Regierung unseres Landes + Vorfeldorganisationen sprechen eine eindeutige Sprache.

Beeinflussung "von Oben" bzw. Ansagen und Aufrufe zur angeblichen Rettung der Demokratie werden nicht weiter helfen.

Unsere Freiheit und damit auch unsere Demokratie verschwindet gerade scheibchenweise. Leider klatschen die größten Dödel noch heftig Beifall.

Demokratie heißt sagen zu dürfen, dass grün-linker Lifestyle unser Heimatland zu Grunde richtet!
grobschmied56
23.02.2024, 00.57 Uhr
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Kobold2
23.02.2024, 09.08 Uhr
Woher kommt denn
ständig der Vorwurf, das man irgendetwas nicht sagen dürfe?
Dabei schreibt man gleichzeitig genau das, was man nicht sagen dürfe hier nieder.....
Man sollte halt auch damit umgehen können, daß nicht jeder mit den jeweiligen Aussagen einverstanden ist. Darin haben wir seit länger Zeit ein sich ausbreitendes Defizit. Leist man hier auch daran, das man lieber mit Schubladen, Beleidigungen und Diffamierungen reagiert, als Argumente zubringen.
Der scheibchenweise Verlust der Demokratie zeichnet sich schon ab, wenn man die Bestrebungen der AfD verfolgt.
Marino50
23.02.2024, 10.56 Uhr
Deutschlandfahne/ Herr Haarkamm...
...Ulli Hoeneß hat auch im Knast gesessen. Was für ein Vorbild. Und Herr Burkardt was regen sich dann einige auf wegen der schwarz-rot-goldenen Fahne. Es ist mir echt total egal auf was der Nachbar steht. Ich toleriere die Regenbogenfahne, wenn auch das Banner der BRD toleriert wird. Aber hier ging es ja um Provokationen und Intoleranz. Wo leben wir denn? In der Bundesrepublik Deutschland!
Bubo bubo
23.02.2024, 12.23 Uhr
Herr oder Frau Kobold...
...noch können Fakten und persönliche Sichtweisen beim Namen genannt werden. Die Betonung liegt dabei auf "noch".

Jedoch arbeitet die Regierung u.a. mit diesem unsäglichen Demokratiefördergesetz munter weiter daran, unliebsame und kritische Meinungen aus dem allgemeinen Diskurs zu entfernen.

Finden Sie es korrekt, dass von Faeser und Co. angestrebt wird, kritische Meinungen unterhalb strafrechtlicher Relevanz zu verfolgen? Wo fängt die Verfolgung an und wo wird sie aufhören?

Bin ich mit meinen Texten, die reichlich vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind, dann auch schon im Visier?

Die Freiheit, unsere Freiheit stirbt nicht zuletzt aber insbesondere in den letzten beiden Jahren kontinuierlich Zentimeter für Zentimeter.

Wer sind letztendlich die Schuldigen? Die AfD kann's mitnichten sein, da sie bisher keine Regierungsverantwortung inne hat.
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