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Do, 07:26 Uhr
07.09.2023
nnz befragte Oberbürgermeister Kai Buchmann

Was wurde aus dem „Nordhausen-Fonds“?

In der vorigen Woche fragten wir beim Nordhäuser Oberbürgermeister Kai Buchmann an, was eigentlich aus dem „Nordhausen-Fonds“ geworden ist, den er vor seiner Wahl 2017 auf einem seiner Wahlwerbeflyer angekündigt hatte, weil der Stadtrat dem Oberbürgermeister kurz vor der Wahl eine höhere Besoldungsgruppe zugebilligt hatte …

Kai Buchmann wollte einen Nordhausen-Fonds gründen (Foto: S.Dietzel) Kai Buchmann wollte einen Nordhausen-Fonds gründen (Foto: S.Dietzel)

Auf einem Wahlkampf-Flyer aus dem Jahre 2017 kündigte Buchmann an, im Falle seiner Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen monatlich 300 Euro zu spenden und dieses Geld als Grundlage für einen „Nordhausen-Fonds“ zu nutzen. Weil wir schon längere Zeit (genau genommen sechs Jahre) nichts mehr von dieser schönen Idee des Stadtoberhaupts gehört hatten, baten wir den Oberbürgermeister in der letzten Woche uns folgende Fragen zu beantworten:
  • Ist es zur Gründung eines Nordhausen-Fonds gekommen?
  • Wenn ja, wie hoch ist der aktuelle Finanzbestand in besagtem Nordhausen-Fonds?
  • Wieviel Spendengelder sind schon geflossen?
  • Für welche Zwecke wurde bisher aus dem Fonds bzw. von Ihnen privat Geld gespendet?

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Leider fand der Angefragte bis heute keine Zeit für eine Antwort auf diese Fragen. In den sechs Jahren seiner Amtszeit sind nach nnz-Berechnungen bisher 21.600 Euro aus den angekündigten Spenden aufgelaufen. Denn 72 Monate mal 300 Euro ergeben diese Summe.

Vielleicht ist Herr Buchmann aber angesichts seiner Amtsgeschäfte und des laufenden Wahlkampfs einfach noch nicht dazu gekommen, sich zu unseren Fragen zu äußern. Wenn es noch eine Reaktion gibt, werden wir die umgehend hier veröffentlichen.

Auszug aus einem Wahlwerbeflyer Kai Buchmanns im September 2017 (Foto: nnz) Auszug aus einem Wahlwerbeflyer Kai Buchmanns im September 2017 (Foto: nnz)
Autor: osch

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Kommentare
Friedrich III.
07.09.2023, 08:09 Uhr
Investition in eine Axt?
Man möchte ja dem Amtsinhaber nichts unterstellen. Vielleicht hat er das Geld ja ganz honorig und ohne öffentliche Wahrnehmung monatlich an die Tafel oder an ein Nordhäuser Tierheim gespendet.
Vielleicht hat er damit aber auch jenes grobschlächtige Werkzeug finanziert, mit dem er laut einer national bekannten Wochenzeitung „Probleme kleinhauen“ würde (O-Ton Buchmann).
Mit der sinnbildlichen Axt kleingehauen hat Buchmann jedenfalls sein Verhältnis zum Nordhäuser Stadtrat, das Arbeitsklima und Vertrauensverhältnis innerhalb der Stadtverwaltung, solide Beziehungen zum Landkreis und zu Umlandgemeinden und das landesweite Ansehen Nordhausens.
Hoffentlich nutzt er künftig als ehemaliger OB die Axt ausschließlich für gärtnerische Tätigkeiten.
Südharzmensch
07.09.2023, 08:44 Uhr
"Probleme mache ich mit der Axt klein" Wenn das der Afd Bewerber gesagt hätte .....
"Probleme mache ich mit der Axt klein" sagt der OB K. Buchmann einer 40000 Einwohner Stadt in einer deutschlandweit verteilten Zeitung.

Fragen: 1. Wie steht die Stadt mit einer solchen Äußerung da?
2. Was wäre geschehen, wenn das ein anderer Bewerber gesagt hätte, speziell der Afd Bewerber?

Die Stadt ist auf untersten Niveau angekommen. Das hat sie nicht verdient.

Zum Wahl - Versprechen des "Nordhausen Fond" durch K. Buchmann (falls dieser Fond nicht gegründet wurde):

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 108a Wählertäuschung
(1) Wer durch Täuschung bewirkt, daß jemand bei der Stimmabgabe über den Inhalt seiner Erklärung irrt oder gegen seinen Willen nicht oder ungültig wählt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Schlaubert
07.09.2023, 09:20 Uhr
@Harzerroller
…. wieviele Strafanträge müssten denn da wegen Wählertäuschung laufen.
Dann müsste man ja schon mehrere Gerichte für die Abarbeitung der ganzen Parteiversprechen der letzen Jahrzehnte zu den Wahlen beschäftigen.
Man wird nie jemanden dafür belangen, dass Dinge nach einer Wahl nicht umgesetzt werden.
undCO
07.09.2023, 10:11 Uhr
Schmierenblatt nnz
...leider entwickelt sich dieses online Portal immer mehr dazu. Vielleicht sollten sich Redakteure innen usw mal unter das Volk mischen, dann wüssten sie auch für welche Zwecke, Vereine , Veranstaltungen usw die versprochenen Gelder geflossen sind. Sie sind nämlich geflossen. Es ist traurig wie man über den OB berichtet, ist halt schon schlecht, wenn man nicht auf jedem Bild zu einer Spenden oder Geldübergabe in die Kamera lächelt.
ArreeTim
07.09.2023, 10:14 Uhr
Nordhausen Fonds des OB Buchmann "mit der Axt" und Kosten für juristische Auseiandersetzung
Tja, da muss Mann*innen sich in Nordhausen mal ehrlich machen. Sicherlich hat es dem OB Buchmann und dem Landkreis viele tausende Euros gekostet, sich derart juristisch auseinanderzusetzen. Das ist irgendwo so, das ist also quasi der Nordhausen-Fonds.

Ein Nordhausen-Fonds kann aber eine gute Idee sein, wenn dieser professionell aufgesetzt worden wäre, also wäre, oder?
Wie Bitte
07.09.2023, 11:19 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Marino50
07.09.2023, 11:30 Uhr
Nordhausen-Fonds/und CO
Woher haben Sie denn Ihre Kenntnisse ob überhaupt so ein Fond eingerichtet wurde und was damit passiert ist?
Wurde der OB durch Sie befragt oder haben Sie nicht richtig gelesen? Natürlich haben Einrichtungen und Vereine Zuschüsse bekommen. Nur darum geht es gar nicht.
Und die NNZ ist kein Schmierblatt. Sonst würde es keiner lesen. Die NNZ berichtet offen über Fragen und Probleme und nicht nur in eine Richtung, wie es in anderen Medien gemacht wird.
Pitti_Offiziell
07.09.2023, 11:38 Uhr
Schmierenblatt NNZ?
Nun wird dieses Poetal also also Schmierenblatt bezeichnet, weil sie nicht das bringt, was (politisch) gewollt ist? Unglaublich, dass soetwas heute anscheinend (wieder) geht! Wenn man behauptet, dass besagte Gelder tatsächlich geflossen sind, sollte man das auch belegen können!
DDR-Facharbeiter
07.09.2023, 11:57 Uhr
Staatsanwaltschaft "Org.Kriminalität" sollte 20. Nickname "undCo"nach Geldflüssen befragen
Nicht die Redakteure des von Ihnen als "Schmierenblatt" denunzierten nnz-forums, sondern Sie bzw Ihr Nicknamen-Erfinder sollten ehrlich Auskunft geben:
"für welche Zwecke, Vereine, Veranstaltungen, Veranstaltungen usw. die versprochenen Gelder geflossen sind. Sie sind nämlich geflossen " Original- Zitat "Nicknamenträger 'undCo', NNZ-FORUM; 7:9:2023
Ihre Auskunft kann von der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität erzwungen werden. Mit Ihrer hier veröffentlichten gerichtsverwertbaren Auskunft leisten Sie dem angeblichen Geldgeber, Herrn Kai Buchmann, einen Bärendienst.
HisMastersVoise
07.09.2023, 12:29 Uhr
Tue Gutes und rede darüber !
Bei " darüber reden" Herr Herr Buchmann leider versagt. Bei "tue Gutes" zumindest hat er geliefert. Daher bergrüße ich diesen Artikel ausdrücklich, denn er gibt der vorverurteilenden Masse die Gelegenheit, sich über die vielzähligen Leistungen und Ergebnisse des Amtsinhabers Gedanken zu machen und endlich zwischen Wunschdenken und Problemlösung zu unterscheiden.Und es gibt der Masse die Chance, bei der Wahl den Fähigsten und Erfahrensten zu wählen und nicht den Lautesten. Ich danke der NNZ Online dafür, das nun auch mal der Amtsinhaber dafür belohnt wird, dass er im Stillen einfach seinen Job gemacht hat, während andere von Buffet zu Buffet und Fototermin zu Fototermin gepilgert sind. Denn Arbeit muß getan werden und nicht geredet. Und beim Reden reden hat der OB seine Defizite. Aber muß das ein OB im Kerngeschäft überhabt können, oder reicht es, wenn er seinen Job macht?
nur_mal_so
07.09.2023, 12:35 Uhr
Wenn man sieht, wie der OB nach der Anfrage der nnz -
- mit gesenktem Kopf davonstiehlt kann man sich die Antwort nach dem Verbleib des Fonds leider schon denken.
Pitti_Offiziell
07.09.2023, 12:39 Uhr
Fonds hin, oder her....
... Herr Buchmann hat sich als OB selbst "verbrannt".

Es gab um seine Person im Amt immer schon ein geweisses "Hintergrundrauschen".

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich ein Landrat irgendwelche Geschichten ausdenkt, um einen unliebsamen OB los zu werden.

Als so dumm schätze ich Herrn Jendrike nicht ein, weil er sehr wohl wissen dürfte, dass ihm so etwas selbst auf die Füße fällt.

Wenn man der NNZ überhaupt etwas vorwerfen wollte, dann wäre es aus MEINER SIcht höchstens ein gewisses Nachtreten, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass Herr Buchmann als OB der Stadt Nordhausen nicht mehr tragbar ist.
RiotUwe
07.09.2023, 12:48 Uhr
@Pitti_Offiziell
Na dann belegen Sie doch erst mal, dass keine Gelder geflossen sind!
Achim 00
07.09.2023, 13:13 Uhr
Warum
...versuchen sie Herr Buchmann ausgerechnet jetzt schlecht zu machen. Sehr schwach!!!
Pitti_Offiziell
07.09.2023, 13:52 Uhr
@RiotUwe
Ich muss das gar nichts belegen, weil ich keine Behauptung aufgestellt habe!

Das allkerdings tuen SIE....und dann müßen SIE Ihre Behauptung auch belegen können!

Können Sie das, oder nicht?

Die Nordhäuser haben ein Recht auf die Wahrheit und ein Medium dafür ist u.a. die NNZ!
RiotUwe
07.09.2023, 13:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Chloe
07.09.2023, 14:05 Uhr
Kopfschütteln
Als Leser kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln, was seit einiger Zeit so für Kommentare verfasst werden.
Vorverurteilung und Stigmatisierung sind wieder salonfähig.
Statt abzuwarten, ob die Fragen noch beantwortet werden, wird wieder spekuliert.
Und von Schmierenblatt kann auch keine Rede sein, da die Fragen im Zusammenhang mit einem Wahlversprechen gerechtfertigt sind.
Nur sollte man den Angefragten auch eine gewisse Zeit zubilligen, um diese zu beantworten.
Südharzmensch
07.09.2023, 14:14 Uhr
nnz hat ordentlich bei K. Buchmann angefragt
Die nnz hat nach eigener Darstellung vor Veröffentlichung des Artikels bei Herrn K. Buchmann angefragt und wohl keine Antwort bekommen.
Wieso wird jetzt die nnz beschimpft?
Otto77
07.09.2023, 14:31 Uhr
neutral und unparteiisch
ich finde es richtig super, dass die NNZ mit diesem Artikel ihre "unparteiische und neutrale Berichterstattung" zu den Oberbürgermeisterkandidaten erneut unter Beweis gestellt hat. Nach der misslungenen Schmierenkampange des Landrates gegen den amtierenden OB sind die Rettungsversuche der SPD- Kandidatin sicherlich dringend notwendig. Ich glaube jedoch, dass kluge Nordhäuser die Ziele dieser Berichterstattung richtig deuten können und einen parteiunabhängigen Kandidaten wählen werden.
Friedrich III.
07.09.2023, 15:53 Uhr
Wahlversprechen sind zu überprüfen!
Ein kleiner Hinweis an einige Kommentatoren:
Natürlich ist in besonderem Maße ein Amtsinhaber hinsichtlich der von ihm getätigten Wahlversprechen zu überprüfen. Schließlich ist er der einzige, der tatsächlich seine Versprechen auf Grund des Mandates der Wähler in die Realität hat umsetzen können.
Wenn er das nicht in ausreichendem Maße getan hat, muss das natürlich dokumentiert und bewertet werden. Und wenn er selbst nicht in der Lage ist, entsprechend medial zu kommunizieren, dann sollte er entweder seinen Pressesprecher wechseln oder aber keine Verwunderung zeigen, wenn er abgewählt wird.
Herr Fuchs
07.09.2023, 15:55 Uhr
Wer lesen kann....
Im Text steht, dass der OB letzte Woche (!!!) gebeten wurde, 4 Fragen zu beantworten. Das Ergebnis dürfte man doch innerhalb einer Woche erwarten können? Es könnte ja auch - falls Herr Buchmann keine Zeit hat - sein Pressesprecher antworten. Das wäre doch leicht gewesen. Und wer lesen kann.... seine Antworten wird die nnz auch veröffentlichen, sicher in einem update. Aber wenn so gar keine Antwort kommt, bracht man sich über Spekulationen nicht zu wundern. Logisch, oder?
Hans Dittmar
07.09.2023, 16:43 Uhr
OB und Wahlversprechen
Ob er nun gespendet hat oder nicht, er hat ja zahlreiche Wahlversprechen nicht eingehalten.
Er wollte das Industriegebiet besiedeln und Investoren suchen. Wie viele reisen hat er zu möglichen Investoren getätigt?
Er wollte gemeinsam mit dem Kreis für eine starke Stadt Region in Erfurt werben. Wie oft war er mit Vertretern des Landkreises in Erfurt oder Weimar - außer der Klage wegen?!
Er wollte den Streit zwischen Stadt und Landkreis beenden und hat ihn verschärft.
Ich konnte hier in den Medienarchiv gar keine Hinweise finden das die Treppe im Gehege im Stadtrat beschlossen oder gar ausgeschrieben wurde. Wem nützt die schöne Treppe?
Die Enttäuschungen bei vielen Buchmann-Wählern sitzt tief. Ich denke er ist ein gute Controller der unter klaren Vorgaben gut arbeitet. Leider fehlen ihm wohl Führungsqualitäten, Teamfähigkeit und ein guter Umgangston?! Alles was man in einer modernen Verwaltung braucht.
Lautaro
07.09.2023, 18:50 Uhr
Nun Herr Dittmar......
Ihr Text ist meinen Gedanken nicht unähnlich !
Danke dafür !
Südharzmensch
09.09.2023, 09:18 Uhr
Hat sich K. Buchmann zu den nicht gezahlten 20000 mal geäußert?
War ja immerhin ein "dickes" und konkretes Wahlversprechen. Unfair, von ihm kein Wort dazu zu sagen und respektlos seinen Wählern gegenüber, zu den ich mich einst zählte.
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