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Do, 08:49 Uhr
07.09.2023
Sanierung der B4

Sperrung ist unverhältnismäßig

Eine zwei Jahre andauernde Sperrung beider Fahrspuren zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen ist unverhältnismäßig und erscheint wenig durchdacht, kritisieren die Nordhäuser Grünen die Umsetzung der angekündigten Sanierungsarbeiten der B4…


Es ist zu prüfen, inwieweit durch halbseitige Sperrung und Optimierung der Bauabschnitte eine möglichst geringe Beeinträchtigung ermöglicht werden kann.

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Dazu sind auch entsprechende Absprachen mit den betroffenen Anliegern, insbesondere Kindergarten und Grundschule erforderlich. Gleichzeitig fordern wir für den Zeitraum der Baumaßnahme einen konsequenten 30 – Minuten – Takt auf der Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Ilfeld. „Mit den vorhandenen Fahrzeugen der HSB und der Nordhäuser Straßenbahn sollten diese Maßnahme realisierbar sein“, so Rüdiger Neitzke.

Da eine weitere Taktverdichtung mit dem bestehenden Streckennetz nicht möglich ist, sollte zu Spitzenzeiten (Schülerverkehr) über den Einsatz von Triebwagen in Doppeltraktion nachgedacht werden.
Rüdiger Neitzke – Fraktionsvorsitzender
Autor: red

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Kommentare
W. Roßmell
07.09.2023, 10:21 Uhr
Was haben die Bürger von Stempeda und Rodishain ertragen müssen...?
Oh, die Grünen setzen sich gegen Straßensperrungen ein bzw. verlangen Lösungen u. denken dabei an die Menschen mit Kindern, an die Kindergärten, an die Schulkinder u. vielleicht auch an sich selbst! Ich erinnere an die monatelange Sperrung der Strecke Buchholz in Richtung Stempeda, wo an der Nordhäuser Talsperre eine Brücke erneuert wurde u. die beiden Ortsteile Rodishain und Stempeda komplett von Nordhausen abgetrennt bzw. abgesperrt wurden. Wer hat damals geholfen? Kein Grüner, kein OB oder Landrat, auch keine Bürgermeisterin, niemand von der Stadt oder vom Land unterstützten die Menschen, die täglich über 60 km Umwege fahren mussten, um nach NDH auf die Arbeit zu kommen oder die Kinder in die Schulen bzw. Kindergärten zu bringen! Die immensen Spritkosten mussten die Bürger selbst tragen, die vielen Stunden Mehraufwand ebenfalls u. es gab einige Familien, die sich nur mit fremder Hilfe über Wasser halten konnten! Es hat niemand geholfen, obwohl selbst die bauausführenden Firmen meinten, dass man die Brücke halbseitig freigeben könnte u. durch Ampelverkehr diese unnötigen Umleitungen u. der damit verbundenen Umweltbelastungen hätte vermeiden können. Gut, in Rodishain u. Stempeda wohnt kein Grüner, deshalb haben diese sicher auch geschwiegen u. alles von der Problematik weit weg auch geduldet! Jetzt aber scheint es doch Grüne zu treffen und man "muckt" auf... Tja Herr Neitzke, dass ist die heutige Politik u. eine lange Sperrung kann man oft nicht nachvollziehen. Sie haben wenigstens noch die HSB und die Straßenbahn als Ersatzmöglichkeiten u. werden mit diesen ganz sicher auch Wege und Mittel finden, dass man die Verbindungen u. Takte verringert, aber wundern tut man sich doch, dass der Fraktionsvorsitzende der Grünen aufbegehrt u. eine 2 jährige Sperrung einer Straße anzweifelt..., die dringend eine Modernisierung bedarf, wo ihm die Menschen in Stempeda oder Rodishain damals völlig egal waren u. kein "Grüner" sein Unverständnis dafür zeigte! Und diese Orte haben keine HSB oder gar Straßenbahn nur annähernd in der Nähe... Vielleicht aber äußern sich die Grünen jetzt regelmäßiger bei Sperren von Straßen in Stadt u. Land, nur ob das hilft, Wähler zu gewinnen, bezweifle ich sehr...
Ostseefan
07.09.2023, 10:43 Uhr
Alte Überlegungen
gab es, diese wichtige Straße über Schurzfell, dann unterhalb des Kohnsteines neu anzulegen. wenn sie diese Gedanken wieder neu aufgegriffen hätten, wäre den vielen betroffenen Bürgern viel Leid erspart worden. Bei so einem Plan würde das immer wieder problematische Senkungsgebiet umgangen. Die jetzige B4 würde die -deutsche- Bauzeit vor vielleicht 10 Jahren noch aushalten. Ich persönlich halte es für Schwachsinn, eine ziemlich intackte Straße zu sanieren, wobei es zum Beispiel die Wallrothstraße eine Sanierung wesentlich nötiger hätte. Ich weiss, daß das Geld aus verschiedenen Töpfen kommt, dafür ist aber die Politik verantwortlich.Zum Glück gibt es aber Wahlen. Ich mache mein Kreuz das nächste Mal wo anders.
tsi520
07.09.2023, 11:32 Uhr
Lange Bauzeit Qualitätsmerkmal deutscher Verkehrsprojekte
Was regen wir uns auf , in der Rückschau wirken 2. Jahre doch Minimalistisch. Wir planen, wir bauen , wir werden nicht fertig . Stuttgart 21 min. 15. Jahre, Hauptstadtflughafen 13. Jahre , ohne die Vorplanungszeiten , da sind doch 2. Jahre für eine Bundesstraße adäquat?
Nicht zu vergessen , wir bekommen deutsche Wertarbeit……
dmfn
07.09.2023, 11:39 Uhr
Überlegung Behelfsfahrbahn
Mal darüber nach gedacht ab Bahnübergang Zoll bis Nordhausen auf dem Feld eine Behelfsfahrbahn wenigstens für PKW einzurichten von mir aus mit 30 km/h Begrenzung?
Immer noch besser als wie eine Bundesstraße 2 Jahre zu sperren.
Auch wenn es senkungsgebiet ist kurzzeitig sollte es möglich sein sich mit dem Eigentümer des Feldes kurzzuschliessen und diese Möglichkeiten in Erwägung ziehen.
Es sind ja nicht nur die Umwege um nach Niedersachswerfen ect zu kommen , nein auch der Herkules, Netto sowie Fleischer ect würden mindestens 70Prozent Kunden verlieren weil man nicht hinkommt. Ich glaube die Stadt möchte noch ein paar Geschäfte schliessen .
Bauamt bitte erst planen dann Geld rausschmeißen.
RiotUwe
07.09.2023, 13:02 Uhr
@dmfn
Erst denken und dann schreiben. Das Bauamt hat mit dieser Baumaßnahme nichts zu tun!
Teja
07.09.2023, 13:09 Uhr
Umleitung
Vielleicht könnte auch der Feldweg,gleich am Ortsausgang Krimderode provisorisch ausgebaut werden,für PKW und Marktzulieferer, da sind wenigstens die Märkte wieder erreichbar von Nordhausen aus.
Sonst konsequentes LKW Fahrverbot, welches auch überwacht werden muss
Nur eine Überlegung.
TrineW84
11.09.2023, 22:28 Uhr
Musste mal gesagt werden.
@Teja Marktzulieferer sind häufig LKWs. Wie sollen die bei einem Verbot dann beliefern? Ich finde es furchtbar, dass sich Bewohner der Freiheitsstrafe aufregen und kontrollieren wollen ob man Anlieger ist oder nicht. Was sollen denn die Bewohner der anderen Orte sagen,die offiziell Umleitung sind für PKW und LKW? Und wer übernimmt unser aller Spritkosten und Reparaturkosten am Auto? Kann ich die bei der Stadt einreichen? Vielleicht sollte man die Strecke von Neustadt nach Nordhausen mal Begnadigung dass die vielen Kurven weg kommen und mal mit der Gerhard Hauptmann Brücke fertig werden. Anstatt die Leute zu schikaniert und über Timbuktu ans Ziel zu schicken.
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