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Mi, 17:30 Uhr
06.09.2023
nnz-Forum

Wahn- und Irrsinn

Es sei "ein absoluter Wahn- und Irrsinn", was da jetzt auf uns zukommt, schreibt uns nnz-Leser Michael John und blickt mit Schrecken auf die angekündigten Arbeiten an der B4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen...

Es Ist ein absoluter Wahn- und Irrsinn, was da jetzt auf uns zukommt. Und das alles ohne jegliche Information bzw. Kommunikation an bzw. mit der betroffenen Bevölkerung. Und das alles in der heißen Wahlkampfphase in Nordhausen. Schon allein
daran zeigt sich, "Alles zum Wohle unserer Stadt und ihrer Einwohner" - alles leere Worthülsen.

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Die Verantwortlichern in Stadt und Landkreis "verschanzen" sich dahinter, dass es sich ja um eine Bundesstraße handelt und dafür liegt die Verantworung eben woanders.

Das Wohl und Wehe der betroffenen Bürger ist ihnen aber dabei auch völlig sch.....egal, ansonsten hätte man sich um verträgliche Lösungen intensiv gekümmert, aber eben völlige Fehlanzeige.

Und wie sieht es um die Anrainer an der B4 in Krimderode und den hiesigen Nebenstraßen aus, sind sie dann zeitweilig völlig von der "Außenwelt", von Nordhausen, abgeschnitten?

Fragen über Fragen, völliges Unverständnis allerorts, eine Ohnmacht gegünüber so vielen Massnahmen der Politik auf allen Ebenen und eben auch gegenüber diesem nun vor uns stehenden Projekt.

Dank der nnz haben wir es wenigstens noch erfahren, bevor alle Sperrungen in fünf Tagen in Kraft treten.
Michael John

Anm. d. Red.: Die ursprüngliche Meldung des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr findet sich hier

Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Südharzmensch
06.09.2023, 17:46 Uhr
Es ist typisch für Nordhausen.... und ein Armutszeugnis
... es ist eine Missachtung der Menschen, die in dieser Stadt leben und arbeiten müssen, eine Missachtung für alle, die mit dem Auto zur Arbeit müssen, die pendeln müssen, die Angehörige zu versorgen haben ...

Die grösste Frechheit, nein Feigheit!, ist das Verschanzen hinter der Nichtzuständigkeit. Hier hätte es ein klares Veto des OB bedurft, eine große Stadt wie Nordhausen hätte man nicht ignorieren können. Aber nicht mal den Ansatz dazu unternommen....

Der Sperrtermin liegt ja "schön" einen Tag nach der OB Wahl. Dazu hat dann wohl der Einfluss noch gereicht.... Hauptsache die eigenen Fründe sichern.
Kama99
06.09.2023, 17:56 Uhr
Das gebaut wird ....
ist schon seit Monaten bekannt. Ist doch egal ob die dort Vollsperrungen machen oder Ampelverkehr, das Ergebnis wäre das selbe. Stau, Chaos Pur. Bin nur gespannt wie man die Engstellen in Petersdorf in den Griff bekommt oder werden die Umleitungsstrecken zur Einbahnstraße ? Es wird auf jeden Fall lustig, sehr lustig.
Leser X
06.09.2023, 18:05 Uhr
Kann ich verstehen
Ich kann den Unmut verstehen, aber vielleicht sollte man auch mal reflektieren, warum überall soviel gebuddelt werden muss.

Dieses Land leidet unter einem Verkehrsinfarkt. Und warum? Weil die Verkehrspolitik hierzulande seit Jahrzehnten einseitig und lobbyistisch zum Wohle des Individual- und LKW-Verkehrs betrieben wird. Alternativen werden nicht wirklich geplant, geschweige denn angegangen.

Und so verrotten in immer schnellerem Rhythmus die Verkehrswege und das Leben der Bürgerinnen und Bürger wird immer mühseliger.
Ossi1949
06.09.2023, 19:11 Uhr
Volle Zustimmung
Herr John, meine volle Zustimmung. Diese Straße für 2 Jahre voll zu sperren, zeigt eine unmenschliche Ignoranz gegenüber der betroffenen Bevölkerung. Ich hoffe noch auf eine sehr großzügige Kulanz der örtlichen Behörden bei der Nutzung von Schleichwegen. Aber wenn dann zwischen Krimderode u. NSW gesperrt sein wird, fallen mir auch keine für Pkw nutzbaren Schleichwege mehr ein. Wer jeden Tag zur Arbeit fährt, ist wie immer in diesem Land der Dumme: Er braucht viel mehr Zeit, hat viel höhere Fahrtkosten, ein ganz enormes Stressniveau und bezahlt den ganzen „Spaß“ auch noch mit seinen Steuern. Der Vernünftige bleibt daheim und kassiert als Belohnung ein fettes Bürgergeld, das der dumme Werktätige auch noch finanzieren muss.
Kobold2
06.09.2023, 19:24 Uhr
Na endlich
Wieder was zum jammern.
Wird nix gemacht , wird gejammert, macht man was, wird auch gejammert.
Schade ist, das die Kommentarexperten im verlinkten Artikel sich nicht einbringen. Denn nach deren Expertise wäre man wohl in einer Woche bis Netzkater durch, haltbar bis zur Jahrhundertwende.
Aber es gibt ja noch eine Bahnverbindung, daher kann von abgeschnitten nich die Rede sein.
Rob2000
06.09.2023, 19:48 Uhr
Einfach nur peinlich
China schafft es in 3 Wochen ein voll funktionsfähiges Krankenhaus zu bauen.
Und hier brauchen Sie 2 Jahre für ein paar Kilometer Straße!
Aua...wie sagt unsere Regierung...Deutschland kann China das Wasser reichen? Einfach nur peinlich...
Echter-Nordhaeuser
06.09.2023, 20:03 Uhr
2 Jahre....
für die paar Meter, macht das eine zwei Mann Firma oder wird da nur mit Hacke und Schaufel gearbeitet. Das zur heutigen Zeit wenn gearbeitet wird höchstens zwei Monate.
Friedrich III.
06.09.2023, 21:21 Uhr
Krank!
Entschuldigung, aber es ist absolut irre, was in dieser Stadt hinsichtlich der Verkehrsführung vor sich geht. Der normale Nordhäuser muss seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren überlegen, wie er in einer mittelgroßen Stadt von A nach B kommt.
Keine „Fachkraft“ in der Stadtverwaltung möge bitte sagen, dass dieses absolute Bauchaos einfach vom Himmel fällt. Buchmann und Rieger mögen sich bitte NICHT auf irgendwelche zeitgebundenen Fördermittel von Land oder Bund beziehen.
- Stolberger Straße
- Bochumer Straße
- Gerhardt-Hauptmann-Straße
- Grimmelallee
- Brücke Rodishain/Stempeda
-…
Welche Hauptverkehrsachse habe ich vergessen? Leider steht es sinnbildlich für das Politversagen in der Stadt, verkörpert von Buchmann und Rieger.
Es wird Zeit für den WECHSEL, am besten schon diesen Sonntag!!!
Hallogemeinde
06.09.2023, 22:48 Uhr
Mich würde mal interessieren
Wer da buddelt? Bestimmt wieder die eine Firma die überall in NDH buddelt? Dann wäre kein Wunder dass es 2 Jahre dauern soll!!!
Hallogemeinde
06.09.2023, 22:58 Uhr
Es wäre…
schön wen der Kobold mal sinnvolle Kommentare abgeben würde. Den Schwachsinn kann man ja nicht mehr ertragen! Schon mal nachgedacht wie es auch anders funktionieren könnte?! Z.B. nicht immer die billigste Lösung wählen sondern eine Firma die das auch wirklich in kürzester Zeit erledigen könnte? Und 2. ist die Straße völlig intakt! Totale Geldverschwendung und unnötig dieses Vorhaben!
RiotUwe
07.09.2023, 07:18 Uhr
Der Kommentar eines typischen Deutschen
Es war schon länger bekannt, dass die B4 ab der Kreuzung Beethovenring erneuert wird. wo jetzt das Problem ist, erschließt sich mir nicht. Die Straßen müssen nun mal in einem ordentlichen zustand gehalten werden und dies geht nicht ohne Voll- oder Teilsperrung.

Vielleicht sollte man sich auch einfach mal Informieren bevor man immer nur jammert und die Stadt an den Pranger stellt. Die Stadt und der Landkreis haben mit dieser Baumaßnahme nichts zu tun. Die Maßnahme wurde ja sogar verschoben aufgrund der Sperrung der Brücke an der Europakreuzung.

Aber lieber Herr John, Ihr Kommentar spiegelt den typischen Deutschen Jammerlappen wieder.
Bromhexe
07.09.2023, 08:01 Uhr
Geistig umnachtet
Was manche Kobolde hier abliefern ist nur schwer zu ertragen! Für 2-3km Bundesstraße 30km Ausweichstrecke zu ruinieren ist absoluter Wahnsinn! Die Reparatur bezahlt dann wer? Und die Bahn freut sich schon auf die 400 LKW's ! Ob die sich an die Sperrungen halten wage ich zu bezweifeln. Möchte hier mal an die Wallrothstrasse erinnern oder die Bochumer! Eine wird erstmal gar nicht saniert und die Andere musste 2x zwischendurch geflickt werden und ist schon wieder sanierungsbedürtig!
Palme3000
07.09.2023, 08:10 Uhr
Buchmann und Rieger...5 setzen.!
Ich kann Herrn John und dem Großteil der Kommentare nur zustimmen! Kommunikation und Bürgerbeteiligung schaut anders aus. Und es hat auch nichts damit zu tun, dass es sich um eine Bundesstraße handelt. Natürlich gibt es viele Baustellen, denen man begegnen muss....aber so geht's auch nicht! Getreu dem Motto...die Bürger und Anwohner bekommen ja eine neue Straße und damit eine Werterhöhung ihrer Grundstücke .Mag sein...aber die Belastungen sind jetzt schon enorm (Siehe Baustellen in NDH) Und dann auf dem Jugendforum von Bürgernähe und ähnlichem seitens der Amtsinhaber zu labern....alles nur Lippenbekentnisse....mehr nicht! Für Buchmann und Rieger gibts nur die Oberstadt und sonst nichts! Rieger und Buchmann 5 (fünf) Setzen!!!!!
Herr Schröder
07.09.2023, 08:23 Uhr
Harzerroller
Die Stadt Nordhausen hat mit der Sanierung rein gar nichts zu tun. Die B4 wird auch in Sachswerfen saniert, wo bleibt ihr Aufschrei:

"Typisch Sachswerfen ein Armutszeugnis!!!"
Kobold2
07.09.2023, 12:25 Uhr
Was manche
Kommentatoren hier abliefern, ist ne Menge Ahnungslosigkeit und die Bestätigung, das man wieder mal bei der Überschrift im Ursprungsartikel hängen geblieben ist.
Da steht geschrieben, , das man dort u.a. auch eine Senkung beheben will, aber hier wird die Expertise beklatscht, das ja die Straße völlig in Ordnung sei???
Die Experten geben sich hier die Tastatur in die Hand und wollen auch noch mit sehr fragwürdigen Vergleichen wissen, wie schnell man die Maßnahme durchziehen kann.
Dafür brauchts nicht nur genügend Bauleute, sondern u.a. auch eine entsprechend leistungsfähige Infrastruktur für die Materiallieferung, die Abfuhr des Altmaterials und Lagermöglichkeiten usw.. Man kann sicher auch nicht auf den gesamten Abschnitt gleichzeitig arbeiten. Eine grobe Unterteilung steht auch im Artikel.
Nun schaut euch doch mal den Abschnitt an und überlegt lieber mal vorm nächsten tippen.
Lasst die Leute ihre Arbeit machen und belästigt niemanden mit eurem Dauerfrust.
Es ist wieder ein super Aushängeschlid
Für die Region.
In Herzberg wird übrigens auch seit einem Jahr an einem viel kürzeren Abschnitt gebaut.
Dort ist die Infrastruktur aber besser.
RiotUwe
07.09.2023, 12:57 Uhr
@Palme3000
Was haben Herr Buchmann und Frau Rieger damit zu tun?

Da es eine Bundesstraße ist, fällt die Baumaßnahme nicht in das Aufgabengebiet der Stadt bzw. vom Landkreis sondern in das Aufgabengebiet vom Landesamt für Verkehr.

Keine Ahnung haben aber erst mal jemanden an den Pranger stellen.

Vielleicht sollten Sie, Palme3000, wenn Sie schon keine Ahnung haben, einfach mal die k....e halten!
darkmoon
07.09.2023, 15:03 Uhr
Montags
18.00 Uhr, Rathaus Nordhausen. Übrigens jeden Montag. Raus auf die Straße.
Passat2002
07.09.2023, 15:22 Uhr
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Südharzmensch
08.09.2023, 06:38 Uhr
Rathaus hat nichts aus der Sperrung Rodishain / Stempeda gelernt
Hat das nordhäuser Rathaus nichts aus der Sperrung der Brücke vor Rodishain und Stempeda gelernt? Schon damals war die Stimmung explosiv wegen der zich Kilometerlangen Umleitung.

Jetzt dasselbe und noch schlimmer. Wie weit ist man von den Lebensrealitäten inzwischen entfernt?
HisMastersVoise
08.09.2023, 07:36 Uhr
Faktencheck !
Ist diese Umleitung ein absolutes Ärgernis für alle Autofahrer? Ein klares Ja !! Sind extrem viele Baustellen in der Stadt ? Ein klares ja !! Ist das Rathaus an allem schuld ? Einklares nein !! Denn wie immer bei solchen Themen wird hier alles zusammen geworfen, was irgend wie gerade den Blutdruck hebt. Aber mal zurück zur Realität. Nahezu regelmäßg taucht eine Baustelle OA Krimderode Ri NSW auf wegen Erdsenkungen. Doch irgendwann reicht das Flicken nicht mehr aus. Direkt am Ortsausgang Krinderode hat sich durch Erdsenkung eine schöne Schanze gebildet. Das kann nicht geflickt werden, auch wenn es eine Bundesstraße ist. Hier maß saniert werden. Und genau so verhält es sich mit dem Rest der Grimmelalle/Harzstraße. Die Wallrotstraße bleibt vorerst einseitig befahrbar, weil sich der Hang gesenkt hat und der Stadt einfach für solch ein Projekt aktuell die Mittel fehlen. Wenn wir also bei solchen und ähnlichen Projekten den ganze Planungsvorlauf und und und bedenken, dann ist das Problem tatsächlich unsere Bürokratie und nicht das Rathaus. Denn in Deutschland gibt es Gesetze...viele Gesetze...sehr viele Gesetze..zu viele Gesetze. Aber Amtsträgern ist es nicht möglich, gegen diese Gesetze zu handeln und kommunale Ausschreibungen nach gusto zu bescheiden. Also bleibt doch bitte beim Thema und sachlich ! Die sich ständig verzörgerte Fertigstellung der Hauptmann-Brücke ist eine Frechheit und da sollten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Warum aber die ganze Strecke von NDH bis NSW erneuert werden muß, wissen nur die Planer. Und warscheinlich gibt es sogar gute Gründe. Aber es bleibt eine massive Belastung für alle Nutzer der Strecke. Also wünsche ich Stärke und Geduld!! Und den Amtsträgern wünsche ich mehr Realitätsnähe und Kreativität. Das könnt Ihr besser !!!
Herr Schröder
08.09.2023, 09:21 Uhr
Harzerroller
Wenn sie hier ständig falsches verbreiten, wird das dadurch nicht richtig! Noch einmal für Sie und damit es auch der letzte Käse versteht, Die Stadt ist weder Auftraggeber für diese Sanierung, noch beschränkt sich die Sanierung auf das Nordhäuser Stadtgebiet! Die Bauarbeiten gehen weit bis nach Niedersachswerfen hinein. Das sie sich darüber nicht aufregen zeigt, es geht ihnen nur um billige Stimmungsmache gegen die Stadtverwaltung in Nordhausen. Würde die Bauarbeiten unter dem (wahrscheinlich) neuen OB Prophet stattfinden würde dieser hier sicher dafür gefeiert, dass es jetzt endlich losgeht mit den Straßen Sanierungen!
Sicher wäre es wünschenswert, wenn die Arbeiten schneller von Statten gehen würden, aber es ist hier wie überall, es fehlt an ausreichend Manpower! Man kann heut zu Tage froh sein überhaupt noch Firmen zu finden, welche unter dieser Last an Bürokratie und Vorschriften für die öffentliche Hand arbeiten. Auch findet man immer weniger Arbeiter, die solche Arbeiten durchführen. Das Bürgergeld lässt grüßen.
Für die Anwohner und ansässigen Firmen löst das sicher nicht die anstehenden Probleme
Südharzmensch
08.09.2023, 09:30 Uhr
Eine starke Stadt hätte das nicht mit sich machen lassen
Mir egal wer zuständig ist.... Das jetzt auch noch die Freiheitsstraße als Umleitung dicht gemacht wird wegen einer kaputten Brücke und das die Umleitungen losgehen obwohl die Gerhart Hauptmannbrücke noch dicht ist, daß ist für mich hausgemachter Irrsinn.
Im Eichsfeld oder Mühlhausen wäre so etwas undenkbar. Dort tritt man als Stadt selbstbewusst auf. Und ich bin mir sicher, daß die Stadt vor den Sperrungen angehört wurde und wohl zugestimmt hat. Punkt.
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