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Sa, 08:58 Uhr
02.09.2023
nnz-Forum

Wer ist die beste Wahl?

In einer knappen Woche ist es soweit - die Nordhäuser Wählerschaft ist dazu angehalten, die Karten im Rathaus neu zu mischen oder alles beim Alten zu belassen. nnz-Leser Kurt David hat sich seine eigenen Gedanken zu den Kandidaten gemacht...

Ich könnte jetzt einen Namen nennen und dann wäre dieser Artikel auch schon zu Ende, aber das wäre zu einfach und nicht zielführend. Deshalb folgt zunächst ein kleiner Rückblick:

Nordhausen wurde 18 Jahre lang von einer Frau regiert, von 1994 bis 2012 – von der Nachwendezeit bis durch die Weltwirtschaftskrise. In diesen Jahren hat sich Nordhausen stark verändert: Viele Kriegswunden wurden geschlossen, die Brache ‚Petersberg‘ wurde zu einem schönen Park umgestaltet und vieles andere mehr. Unsere damalige Oberbürgermeisterin hat es verstanden, sämtliche Fördertöpfe „anzuzapfen“ und alles Mögliche für die Stadt zu akquirieren, um Bauten und Sanierungen umsetzen zu können. Sie hatte eine Idee von der Entwicklung der Stadt und wollte sie zu einem besseren Ort gestalten. Das ist ihr – entgegen der Unkenrufe, die gern verklärend nach hinten schauen – außerordentlich gut gelungen.

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Ihr Nachfolger hat dann voller Elan die „Sparkeule“ geschwungen, gestrichen, gekürzt und eingespart ohne Rücksicht auf die Auswirkungen. Selbst Blumenschmuck am Rathaus und in der Rautenstraßen sind diesem selbstauferlegten Sparzwang zum Opfer gefallen. Darüber hinaus hat er hauptsächlich versucht, Fehler bei seiner Vorgängerin zu suchen, unnötige kostspielige Gutachten erstellen lassen und Rechtsstreitigkeiten ausgefochten, anstatt die Stadt weiterzuentwickeln. Für Nordhausen hat er in seinen fünf Jahren Amtszeit aber kaum etwas erwirkt.

Ihm folgte ein parteiloser Hoffnungsträger, der von seinem damaligen „Wahlprogramm“ kaum etwas umzusetzen vermag. Da wurde von „Transparenz“ fabuliert, aber intransparenter war die Stadtführung wohl noch nie. Dafür hat er große Teile des Stadtrates parteiübergeifend gegen sich gebracht und am Stadtrat vorbeiregiert, statt gemeinsam Probleme anzupacken. Er hat sich mit ebenso unnötigen Rechtsstreitigkeiten zu einem Supermarktumbau beschäftigt, statt etwas für Nordhausen anzuschieben. Aus seinem Wahlprogramm von 2017 ist zu entnehmen, dass er monatlich 300 Euro spenden wollte. Wo sind denn die insgesamt über 21.000 Euro als Spende eingegangen?

Mit dem Bau der neuen Feuerwache rühmt er seine ‚Erfolge‘, aber die Planung dazu geht noch zurück auf die Amtszeit von Frau Rinke. Wenn ihr Nachfolger nicht die Standortwahl in Frage gestellt hätte, dann wäre der Bau wohl deutlich früher fertiggestellt worden. Und Theateranbau und -sanierung fanden zwar während seiner Amtszeit statt, aber die Planungen wurden ebenfalls bereits zur Zeit der Oberbürgermeisterin angeschoben. Die Straßenbahn würde er dagegen am liebsten stilllegen oder an den Landkreis abgeben, statt über eine Erweiterung nachzudenken.

Über seinen Umgang mit dem Personal im Rathaus wurde ja in den letzten Wochen ausreichend berichtet. Gängelung, Mobbing, sachgrundlose Versetzungen und regelrechtes Kaputtspielen von Menschen, die eigentlich unsere Stadt verwalten sollen und wollen. Persönliche Fehler im Umgang mit dem Rathauspersonal sieht er bei sich nicht. Zusammenfassend kann man also sagen: Er hat versucht zu verwalten und nicht zu gestalten und hat bei beidem versagt. Die Finanzen im Blick zu haben ist zwar nicht falsch, aber eine Stadt kann man nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht führen. Während seiner gesamten Amtszeit wurden die Finanzen der Stadt künstlich schlecht geredet und gerechnet, um bloß keine neuen Projekte und Ideen verwirklichen zu müssen. Auf seinen Plakaten wirbt er nun mit dem Slogan „unabhängig und ehrlich“. Inwiefern das zutrifft, ist jedoch zweifelhaft. Beispielsweise mit Blick auf Äußerungen zur Entwicklung der Kiesseen oder im Umgang mit den eigenen Kolleginnen und Kollegen.

Fehler und Versäumnisse bei sich sieht er nicht, stattdessen schiebt er Fehler gern auf andere: seine Vorgänger, seine (ehemalige) Beigeordnete, die jetzige Bürgermeisterin, den Stadtrat, die Verwaltung, Erfurt und Berlin – das ist ein bisschen zu leicht für den Verantwortungsbereich einer B5-Besoldung. Auch ansonsten ist er gesellschaftlich kaum in Erscheinung getreten. Als Stadtoberhaupt war er nie geeignet, das haben die letzten sechs Jahre gezeigt. Also nicht wählbar.

Nun steht die OB-Wahl und damit eine Entscheidung über die Zukunft Nordhausens an: Dabei fallen vier weitere Kandidaten eigentlich schon durch ihr recht hohes Alter aus dem Rennen, da sie das Amt nur für maximal eine Legislatur bekleiden können, weinig zukunftsorientiert. Aber der Reihe nach…

Mit gesundem Menschenverstand kann man keinen Vertreter einer offen rechtsradikalen Partei wählen, der sich zudem auch in keiner Weise von den offen faschistischen Strömungen und Personen innerhalb dieser Organisation distanzieren möchte. Aber warum auch – schließlich hat er den Regionalverband seiner Partei gemeinsam mit B. Höcke gegründet. Der Herr mit den Hosenträgern versucht sich zwar krampfhaft als Mann der Wirtschaft zu verkaufen, aber genau seine Wahl wäre es, die Investoren, Unternehmen und Fachkräfte abschrecken lassen würde. Nordhausen würde durch diese Person bundesweit negative Schlagzeilen produzieren. Also nicht wählbar.

Der nächste Kandidat kommt aus Weimar und lässt bislang keinen Bezug zu Nordhausen erkennen. Es scheint vielmehr als sei er von seiner Partei aus Frust ins Rennen geschickt worden, daher glänzt er größtenteils mit Abwesenheit. Laut Interview hat er sich in den zurückliegenden Wochen etwas mit der Stadt Nordhausen beschäftigt - immerhin. Es bleibt die offensichtliche Frage: Wie soll ein vollkommen Ortsfremder vernünftige Politik für Nordhausen machen? Also nicht wählbar.

Ein weiterer Kandidat ist Schulleiter. Über ihn kann ich nicht viel sagen, außer dass er nicht sehr sympathisch daherzukommen vermag und es ihm unglaublich wichtig erscheint, überall zu betonen, dass er parteilos ist, obwohl er doch nicht nur für die CDU antritt, sondern auch für sie im Stadtrat sitzt. Damit möchte er sicher seine Unabhängigkeit unter Beweis stellen, hat uns bei dem letzten Parteilosen auch nicht geholfen – im Gegenteil. Aber Lehrkräfte sind „Mangelware“, also sollte er vielleicht besser in der Schule bleiben.

Nummer fünf ist der älteste im Kandidatenkarussell und stammt aus Düssledorf. Er hat als Richter einige Jahre in Nordhausen gearbeitet und hat zumindest dadurch einen gewissen Bezug zur Stadt, aber mit über 60 kann er wohl auch nicht viel in einer Amtszeit erreichen.

Bleibt die einzige Frau übrig. Eine junge, sympathisch wirkende Mutter zweier Kinder mit Verwaltungserfahrung und vielfältigem gesellschaftlichem Engagement. Sie wirkt nahbar, kann zuhören und hat als einzige gute Kontakte nach Erfurt und Berlin – für eine Stadt wie Nordhausen sehr entscheidend. Auch arbeitet sie gut mit dem Landrat zusammen und könnte den jahrelang anhaltenden Streit zwischen Stadt und Landkreis beilegen. Aber vor allen Dingen hat sie eine Idee, wie sich Nordhausen weiterentwickeln soll, anstatt kaputtgespart oder in den Schlaf verwaltet zu werden. Eine weitere Frau an der Rathausspitze würde Nordhausen gut zu Gesicht stehen. Das sollten die Wählerinnen und Wähler bedenken.

Kurt David
(Ich bin über 50 und wohne seit meiner Geburt in Nordhausen.)

Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Kowalskie64
02.09.2023, 10:21 Uhr
Der / die neue OB
...nur das der Herr mit den Hosenträger der EIZIGE ist ,der gegen Landrat
Jendricke ankommen könnte.
Undine
02.09.2023, 10:21 Uhr
Inhaltlich totaler Mumpitz.
Hat Frau Rieger solche Wahlempfehlungen nötig?
BerndLuky
02.09.2023, 10:24 Uhr
Was für ein...
Dünnschiss man nur alles schreiben kann, um auf den einen gewissen Kanidaten hinzuweisen, der angeblich der BESTE ist!
Vergessen wir mal nicht die Amtszeit von CDU Merkel (mit Hilfe von SPD, Grüne und Linke) und ihre ganzen Lügen, wie Sie ein ganzes Land langsam zerstört hat und den Weg für eine geistesgestörte RRG Politik frei gemacht hat.
Denken wir mal an die Wahl von der Heulsuse Ramelow usw..
Nein Danke!
Für mich ist keiner der hier aufgestellten Kandidaten ein wahrer Kandidat!
Und Ihr Text spiegelt nur eines wieder: Die Gehorsamkeit eines Schlafschafes, was immer noch Denkt "CDU SPD GRÜNE oder LINKE usw." können das Land richtig regieren!
Und zum Thema "Landrat" werde ich mich mal lieber nicht Äußern!
Ein Schelm wer dabei böses denkt!

PS: Wenn ein Bürgermeister gut mit dem Landrat kann, sollte man dies mal hinterfragen!
#Parteibuch & #Postenschieberei
Elge61
02.09.2023, 10:31 Uhr
Was soll das?
Das ist alles andere als unparteiisch - das ist pure Hetze mit "Aufforderung" zur Wahl seines Lieblings . . .
Liebe Redaktion, macht eurer Anmerkung alle Ehre und kürzt nach dem ersten Absatz.
___________________________________________________
Anm. d. Red.: Es handelt sich um eine Leserzuschrift und fällt unter die freie Meinungsäußerung
E20
02.09.2023, 10:32 Uhr
Wahlwerbung
der Artikel ist eine eindeutige Wahlwerbung für Frau Rieger.
Beleidigungen, persönliche Angriffe und Diffamierungen, Lügen und Hetze sind bei Wahlwerbung verboten. Das sollte von der Redaktion bei der Veröffentlichung solcher Artikel bedacht werden
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Anm. d. Red.: Es handelt sich um eine Leserzuschrift und fällt unter die freie Meinungsäußerung
Friedrich III.
02.09.2023, 10:35 Uhr
Riegers Leistungsbilanz
Frau Rieger mag nett und freundlich sein, ob sie für das OB-Amt jedoch taugt, bleibt mehr als fraglich. Bei öffentlichen Veranstaltungen und Reden macht sie einen inhaltlich nicht sattelfesten Eindruck, wirkt zuweilen fahrig und unvorbereitet. In die Buchmann-Problematik ist sie genauso hinein verstrickt wie der Amtsinhaber. Wer sich vom OB wie ein Schulmädchen behandeln lässt, wird sich sicher nicht gegen Alphatier Jendricke durchsetzen können, mit dem sie außerdem ein mehr als fragwürdiges Verhältnis verbindet. Nervenstärke und Krisenresistenz kann ich bei ihr nicht feststellen, ihr Auftreten beim Hochschulpodium entsprach weder vom Standing, noch vom Inhalt her jenem einer „Top-Favoritin“.
Persönliches Fazit:
Die Fußstapfen von Frau Rinke sind zu groß und die Arbeitsleistung der SPD in Bund und Land ist zu verheerend, als dass man dieser Truppe neben dem Landratsamt noch das Rathaus anvertrauen könnte.
Ein gewinnendes Lächeln reicht nicht.
Pe_rle
02.09.2023, 10:40 Uhr
Kurt David
Bei vielem was Sie schreiben bin ich einverstanden ,aber bei der Wahl der Nachfolge bin ich es nicht. Die Vetternwirtschaft würde weiter gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, das Sie tun und lassen kann was Sie will. Da wird Ihr Ihre Partei gehörig auf die Finger hauen.
Bei dem Kandidaten der rechten Partei, dem Sie jegliche Kompetenz absprechen, tun Sie nach meiner Ansicht das gleiche was alle Parteien in Deutschland tun "Ausschließen"
Sie merken aber schon das rund um Deutschland es einen Rechtsruck in der Politik gegeben hat?. Warum ist keiner in der Lage jemanden der in Wirtschaft sich auskennt eine Chance zu geben. Wir brauchen hier keine Märchenerzähler die Ahnungslos sind, wir brauchen jemanden der was verändert. Man muss nicht selbst rechts sein um real zu denken .
Die anderen Anwärter auf das Amt des OB schließe ich von vornherein gleich aus.
Übrigens ist meiner Meinung nach die Stadt noch nie so schlecht gewesen wie jetzt.
Wir hatten schon bessere Zeiten , und die sollten auch wieder kommen .
Ich weiß wovon ich rede, bin über 70 und auch hier geboren.
geloescht.20230927
02.09.2023, 11:15 Uhr
Lieber Kurt David
Ich bin 63 Jahre und auch seit meiner Geburt Nordhäuser.
Gerade habe ich mir Ihren Artikel komplett durchgelesen.
Trotzdem benötige ich keine Wahlempfehlung von Ihnen!
Schönes Wochenende noch.
Tom der ungläubige
02.09.2023, 11:21 Uhr
Wer ist der beste?
Werter Herr, Sie haben alle Kandidaten durch genommen und bewertet, die bei den meisten durchaus reflektiert. Aber warum? Unterstellen Sie mehr oder weniger direkt Herrn Prophet, Faschismus oder Faschismus Nähe? Warum machen Sie seine Lebensleistung als Unternehmer, ich betone anerkannter Unternehmer so runter.? Ich verstehe, ihre Brandmauer steht! Ich glaube eher nicht, dass Investitions bereite Unternehmen wegen einem Bürgermeister Prophet die Stadt meiden werden. Ich weiß nicht, ob sie es mitbekommen haben, was in diesem Land gerade abgeht? Ich denke eher, dass zum Beispiel Prophet, ein sehr guter Ansprechpartner wäre für Investoren. Einfach aufgrund, seiner Lebensleistung und sag mal Vita , die eigentlich für sich spricht. Es fällt mir auch auf, dass sie Frau Rieger von allen Kandidaten, quasi (das sei mir erlaubt) als contra. In den Himmel heben. Ich hab auf keinen Fall etwas gegen Frau Rieger, ich halte sie für eine sympathische Person und sicherlich auch kompetent in dem, was sie tut. Aber! In ihrer Kandidaten Vorstellung fehlt mir einfach die Neutralität, die bei sowas eigentlich angebracht ist. Parteilichkeit, ist dabei viel am Platze und Meinungsmache, in ihrem Falle gewürzt mit Unterstellungen, betreffs des obigen Kandidaten. Also gehen Sie noch mal in sich. Vielleicht gehen Sie das nächste Mal etwas unvoreingenommer und ohne Beleidigung von Personen die sie nicht selber kennen und einschätzen können, vor. Diese Toleranz wünsche ich Ihnen, noch einen schönen Tag.
Strandläufer
02.09.2023, 11:33 Uhr
Friedrich III
Unter ihre Sätze würde ich gern mehr als einen Daumen hoch setzen. So sehe ich es auch. Frau Rieger ist sicherlich eine tolle und sympathische Frau, aber für die Rathausspitze fehlt mir selbst die Fantasie und bei ihr erkenne ich keine Stärke. Das sagenumwobene Verhältnis zum Landrat haben einige schon vergessen. Es kann natürlich von Vorteil sein, macht sie als OB nur nicht stärker. Sie ist ja nun schon Bürgermeisterin. Da kann sie auch weiter lächelnd Hände schütteln, sporteln, pünktlich Feierabend machen (lt.ihrem Noch-chef war das wichtig) und fällt weich, sollte das ein Ende haben. Da kann man sich auch mal über das freuen was man hat.
Südharzmensch
02.09.2023, 11:48 Uhr
Nordhausen muss zurück zu alter Stärke
Die besten Jahre für die Stadt - ohne Zweifel Dr. Schröter und B. Rinke Beide Lokalpatrioten mit der Fähigkeit zum Blick über den Tellerand und einer gewissen weltläufigen Bildung.

Alles danach: Klein, klein, bis heute lebt die Stadt von der Substanz, Abstieg in Raten. Was keiner sagt, aber jeder weiß: NDH ist finanziell in dunklen Zeiten, dazu an der Spitze völlig zerstritten.

Große Aufgaben für den / die nächsten OB also. Nordhausen hat den Neustart verdient.
tsi520
02.09.2023, 12:00 Uhr
Jetzt erst recht.......
Jetzt wähle ich erst recht den Herrn mit den Hosenträgern. Im übrigen bin ich der Meinung, dass mit 60 Jahren + durchaus keine Altersgrenze erreicht ist, welches mit der Ausübung eines öffentlichen Amtes im Widerspruch steht.
Komiron
02.09.2023, 12:01 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Lautaro
02.09.2023, 12:21 Uhr
@Kurt David
Nun Herr David mit dem Zitat.....Auch arbeitet sie gut mit dem Landrat zusammen..... :-D
haben sie Frau Rieger sicher einen Bärendienst erwiesen !
Helena2015
02.09.2023, 12:39 Uhr
Gute Kommentare…
… zu einem Leserbeitrag!

Ich bin auch der Meinung, dass Herr Prophet die genau richtige Wahl für das Oberbürgermeisteramt ist.

Habe es satt mit dieser ständigen Hetze gegen die AfD!

Vor einigen Tagen war ich im Städtchen unterwegs (relativ viel Zeit, da im Rentenalter) und hörte mir die Wahlveranstaltung der Grünen an. Es waren meist junge Menschen, die von den Veranstaltern angesprochen wurden. Ich staunte nicht schlecht über die Antworten vieler junger Menschen. Da war nichts mehr von der ehemaligen Euphorie für diese Partei zu merken! Anscheinend haben Menschen ab 20 Sympathien für den „Mann mit Hosenträgern“ gefunden und lassen sich nicht mehr von der Hetzjagd der Altparteien beeindrucken.
Gut für die Grünen ist wohl dann die Wahl ab 16, denn die überwiegende Anzahl der Menschen in diesem Alter möchten doch den Freitag als „schulfreien Tag“ nicht verlieren!

Zur Frau Rieger ist meine Meinung, dass sie Bürgermeisterin bleiben sollte, denn zumindest hat so die Stadt mehr sportliche Ereignisse als wirklich gebraucht!

Unsere Stadt (ich bin hier geboren und lebe seitdem hier in NDH) benötigt echten Unternehmergeist und den hat nur Herr Prophet!

Ein Wort noch zu Herrn Buchmann - es zeugt schon von unermesslicher Selbstüberschätzung, sich noch einmal zu bewerben!

Ich möchte hier keine Werbung für einen Kandidaten machen wie der Artikelverfasser, äußere nur meine persönliche Meinung.

Hoffentlich bekommt unsere Heimatstadt endlich wieder Aufwind ohne „alte Seilschaften“.

Wünsche ich mir so sehr, denn NDH hat eine gute Lage und es kann echt etwas aus dieser Stadt gemacht werden, wenn man nur will und nicht immer nur verspricht!
Kobold2
02.09.2023, 12:58 Uhr
Herrlich
Wie die üblichen Kommentatoren wieder mit Schaum vorm Mund zur Hochform auflaufen.
Wenn die Meinung nicht passt ist es halt Hetze. Aber selbst auf Meinungsfreiheit pochen.
zucker54
02.09.2023, 13:20 Uhr
Armselig
Der Text zur Frau Rieger ist einfach nur armselig und zeigt die Verzweiflung der SPD. Ich nehme aus meinem Umfeld wahr, dass Prophet und Trump die einzigen Kandidaten sind, die in Frage kommen.
Lautaro
02.09.2023, 13:37 Uhr
@Kobold2
Ich kann sie beruhigen, allein schon wegen Magdeburg kann ich Herrn Prophet nicht meine Stimme geben. Ich würde sogar einem mir persönlich bekannten CDU-Kandidaten meine Stimme geben, welcher auf Grund dieser undemokratischen Listenwirtschaft gar nicht zur Wahl steht.
Schaum vor dem Mund haben zur Zeit ganz andere.....pöse AFD, pöser Aiwanger, pöse Ossis.....pöse sind alle, die nicht dem grünen ideologischen Narrativ folgen.....
Aber ich kann sie beruhigen....wer immer der Richtung folgt....sei es Flüchtlinge, Corona oder Klima.....so wie sie es seit Jahren tun.....wird für die Obrigkeit und die Qualitätsmedien.....
IMMER ein Guter sein. :-D
Leser X
02.09.2023, 14:22 Uhr
Wenn ich das alles so lese...
... einschließlich der Kommentare, bleibt für mich nur noch eine Wahl: meine Stimme soll ein von Parteien unabhängiger Kandidat erhalten. Wenn Sie wissen, was ich meine...
Rob2000
02.09.2023, 15:06 Uhr
Ich mag den mann
mit den hosenträgern. Er spricht Themen an,die die anderen kleinreden oder sogar schön reden!
Vorallem spricht er vielen aus der Seele!
Helena2015
02.09.2023, 15:50 Uhr
Leser X
Einen parteilosen Oberbürgermeister haben wir gerade noch!!

War der wirklich gut?
Nordthüringer
02.09.2023, 16:03 Uhr
Aber Herr David ...
... Ihre Lobhuddeleien auf die OB-Kandidatin Rieger sind genauso
einfallslos und plump, wie die eines anderen Kommentatoren,
welcher mit D beginnt und im Augenblick in dieser Runde (noch) nicht
vertreten ist.
Habe ich Sie vielleicht entlarvt ?
Meine Wahlentscheidung werden Ihre lächerlichen Aufklärungs-
versuche jedenfalls nicht beeinflussen.

Im übrigen sollten Sie genauer differenzieren:
Im Jahr 2004 gab es in NDH eine Landesgartenschau und im Rahmen
dieser wurde auch der Petersberg mit besonderen finanziellen
Mitteln renaturiert.
Sie stellen es so dar, als ob das allein dem Engagement der damaligen
OB Rinke zu verdanken war.

Der nächste alberne Versuch einer lächerlichen SPD-Werbung ...
Kritiker86
02.09.2023, 16:27 Uhr
Ich...
bin schon auf den Aufschrei gespannt der am 09.09. in Deutschland nach der Wahl in Nordhausen stattfinden wird. Und auf die Gesichter der Altparteien. Wenn das kommt, was nicht kommen darf...
Kitty Kat
02.09.2023, 17:00 Uhr
Naja
Ich glaube, die zum Schluss protegierte Dame war im Landratsamt schon immer der Meinung, dass sie ganz arg was kann und ich glaube, da gab es diverse Leute, die sich da nicht anschließen wollten.
Soll heißen, mit dem in den Himmel heben wartet man lieber, bis ein Kandidat etwas wirklich bewiesen hat.
Loktrainer
02.09.2023, 17:16 Uhr
Gab es schon mal
Das erinnert mich an den
"Aufstieg" von Frau Keller von den Linken.
Nie wirklich auffällig, wenig Kompetenz egal zu welchem Thema, gut vernetzt ,immer auf der Frauenquote geritten und heute Landtagspräsidentin!
So macht man ohne wirkliches Können Karriere.
Frau Rieger hat also alle Chancen, aufzusteigen.
Ich glaube, bessere Wahlwerbung, als mit diesem
SPD Artikel, kann man für Herrn Prophet nicht machen.
Ich wünsche ihm viel Glück
als OB, sollte er denn gewinnen. Hoffentlich kommt nicht noch ein
Querschläger von den anderen. Hab so ein ganz schlechtes Gefühl.
Leser X
02.09.2023, 17:37 Uhr
Helena
Parteilos ist ein Wert an sich in Zeiten, wo alles vermeintlich links, mittig oder rechts ist. Wobei nur letzteres wirklich so ist wie es heißt. Alles andere ist Einheitsbrei und Abhängigkeit bzw. Parteisoldatentum. Das kann man mögen. Muss man aber nicht.
Ossi1949
02.09.2023, 18:41 Uhr
Da hat sich aber jemand
ganz viel Mühe gegeben. Allerdings wird wohl kaum ein Leser dieses Textes seine Meinung deshalb ändern.
geloescht.20230927
02.09.2023, 19:24 Uhr
@Ich
Ich kann Sie beruhigen.
Es wird am 9.9.2023 keinen Aufschrei geben, da die OB-Wahl in Nordhausen erst am 10. 09.2023 stattfindet.
Also gute Besserung erstmal für Sie! :-)]
Helena2015
02.09.2023, 19:50 Uhr
Leser X …
… warum trifft nur Letzteres zu?

Haben Sie überhaupt einmal das Parteiprogramm von den „angeblich Rechten, sprich AfD“ überhaupt einmal vom Anfang bis zum Ende gelesen?

Ich habe es, gerade weil niemand Anderer mehr wählbar ist, da ist kein einziger Punkt rechts orientiert!

Habe sogar selbst mit wichtige Fragen an Herrn Prophet gerichtet und unvoreingenommene Antworten erhalten, die mich einmal mehr von ihm überzeugten.

Jeder sollte nach bestem Wissen und Gewissen wählen, sind ja „freie Wahlen“, aber selbst nachdenken und abwägen wäre besser, als dem Medienspektakel zu glauben, denn was wir davon hatten, sieht man eindrucksvoll in Berlin!

(Da streikt sogar schon ein Flugzeug)
Fienchen
02.09.2023, 20:05 Uhr
Meine Wahl
steht fest. In meiner Straße hat sich so viel zum negativen verändert,das mir Angst und Bange wird... Mittlerweile glaube ich in einem Getto zu wohnen.(Unterstadt SWG )Da wird von außen ins Müllhäuschen gepi....t,die Müllbeutel einfach nur noch reingeschmissen oder bei Nacht und Nebel bringen junge Männer Unmengen an Müll raus.Für mich als ältere Person ist das alles kaum noch zu ertragen.Es muss sich unbedingt etwas ändern.....
geloescht.20240214
02.09.2023, 22:31 Uhr
RINKE 2.0 ...
..wird es auch mit Blonder Kandidatin der SPD nicht geben. Warum? Weil die Voraussetzungen ganz anders sind. Die Finanzen fehlen. Keine Landesgartenschau mit erheblichen Fördermitteln in Sicht. Und vor allem nicht wie damals keine Unabhängigkeit vom LRA gegeben. Wenn Frau Rieger das echt gewinnen sollte ist er nicht nur Landrat sondern gleichfalls OB von Nordhausen. Ihre so viel gepriesene Expertise ist nicht das Papier wert auf dem sie steht. Stadtverwaltung war froh als sie ins LRA wechselte. LRA war froh als Sie zur Stadt wechselte. SORRY. ABER wahr.
Dirk67
02.09.2023, 23:05 Uhr
Gut analysiert...
...hat der Leser die Kandidatenkür.
Gut auf den Punkt gebracht.

...und nur am Rand erwähnt: Die Landesgartenschau 2004 ist nicht von allein nach Nordhausen gekommen, da hat jemand intensiv dafür geworben.
DDR-Facharbeiter
03.09.2023, 13:24 Uhr
NDH-Bürgermeister holten Landesgartenschau+Fördermittel mit Kontakten zu Regierenden
Die ersten frei gewählten Bürgermeister nach der Wende, Dr. Manfred Schröter (CDU) und Barbara Rinke (SPD) haben es verstanden, über die Parteigrenzen hinweg geldbringende Kontakte zu den Regierenden in Erfurt und Bonn herzustellen. Mit den Fördermitteln für die Landesgartenschau wurde dank intensiver Lobby-Arbeit Frau Rinkes die Ruinen-Brache "Petersberg" zu einem blühenden Garten. Diese Kontakte zu den Regierenden in Erfurt und Berlin liess ein lustloser Oberbürgermeister 2019 bis 2023 versanden.. Seit Februar 2022 hat eine jüngere Bürgermeisterin energisch, diplomatisch und sachkundig mit ihrem Projekt "Nordhausen Oberzentrum in Nordthüringen" Zustimmung und Fördermittel-Aussichten bei den Bürger-Vertretungen von Stadt und Kreis wie auch bei regierenden Politikern in Berlin und Erfurt errungen. Es besteht Aussicht, dass die Regierenden in Erfurt und Berlin im kommenden Wahljahr 2024 für dieses in Nordthüringen stimmenbringende Vorhaben " Nordhausen Oberzentrum" lebenswichtige Fördermittel locker machen. Für eine von einem AfD -Oberbürgermeister regierte Stadt Nordhausen wird nach meiner Meinung als alter Nordhäuser keine alte oder neue Regierungs-Koalition in Erfurt und Berlin Fördermittel herausrücken.
Tamara Jagellovsk
03.09.2023, 15:29 Uhr
Es besteht Aussicht, dass die Regierenden in Erfurt und Berlin im kommenden Wahljahr 2024,
weg sind vom Fenster, damit hat sich das wohl erledigt.

Tamara Jagellovsk GSD
RaWu
04.09.2023, 09:53 Uhr
"voller Elan die Sparkeule geschwungen" ist schlicht falsch.
Zusammen mit dem Stadtrat musste der "Nachfolger von Frau Rinke" sparen, da er nach seiner Wahl im ersten (geschönten) Haushaltsentwurf ein zwar gut kaschiertes, dennoch unübersehbares Loch eines zweistelligen Millionenbetrages vorgefunden hat. Die Ursache waren zwei, für Nordhäuser Möglichkeiten völlig überzogene Bauten, die neue Flohburg und die neue Bibliothek. Dazu gab es genügend Presseartikel.

Was darauf folgte, war unweigerlich die Haushaltskonsolidierung, praktisch die Zwangsverwaltung durch das Landesverwaltungsamt. Der Wille des OB, gemeinsam (!) mit dem Stadtrat da schnellstens wieder raus zu kommen, führte dann auch dazu, dass der jetzige OB die vorfristige (!) Aufhebung der Haushaltskonsolidierung praktisch erbte. Der danach wieder weitgehend ausgeglichene Haushalt mit Gestaltungsmöglichkeiten ist nicht der Verdienst des jetzigen OB.
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