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Do, 12:35 Uhr
15.06.2023
Straffälligenhilfe beim Horizont

Die Strafe folgt oft auf dem Fuße

Wenn junge Menschen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren sich etwas zu Schulden kommen lassen, dann kommt das Jugendstrafrecht zur Anwendung. Passiert das in Nordhausen, findet sich manch Straftäter danach beim Horizont-Verein wieder...

Im Rahmen dessen sind Auflagen und Weisungen, wie etwa die Ableistung gemeinnütziger Arbeit, soziale Trainingskurse oder der sogenannte Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) vorgesehen.

In diesen Bereichen der Straffälligenhilfe engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten der HORIZONT-Verein in Nordhausen. Tim-Gerrit Holzhause ist einer von vier Mediatoren im Team, die einen Täter-Opfer-Ausgleich durchführen können. Der junge Mann beendet in wenigen Tagen seine Ausbildung zum Mediator, konnte aber in den zurückliegenden Monaten bereits mehrere Fälle begleiten.

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Im Kern geht es bei dem Täter-Opfer-Ausgleich um die Auseinandersetzung mit und die Aufarbeitung des Geschehenen. Im Vordergrund steht der Erziehungsgedanke zur Verhütung einer weiteren Straffälligkeit. Gemeinsames Erarbeiten von Konfliktlösungen spielt dabei eine zentrale Rolle und soll letztlich zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen beitragen.

Für den Mediator ist es wichtig, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu gehen und in den Austausch zu kommen. Durch die gemeinsame umfangreiche Aufarbeitung des Geschehens, soll ein Ausgleich für die begangene Straftat gefunden werden. “Unser Täter-Opfer-Ausgleich ist ein Angebot an Beschuldigte und Geschädigte einer Straftat, um die Tat und deren Folgen zu bearbeiten”, berichtet Holzhause.

In der Regel ist die zuständige Staatsanwaltschaft der Auftraggeber für den TOA. Im vergangenen Jahr wurden durch den Horizont-Verein in den Landkreisen Nordhausen, Unstrut-Hainich und Eichsfeld 67 TOA‘s durchgeführt.

Tim-Gerrit Holzhause wünscht sich, dass die Staatsanwaltschaft das Instrument des Täter-Opfer-Ausgleiches öfter einsetzt. Letztlich geht es darum, durch den TOA die Einsicht in ein Fehlverhalten zu erlangen und die weitere Entwicklung der jungen Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen, in die richtigen Bahnen zu lenken.
Autor: red

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Kommentare
Jäger53
16.06.2023, 07:53 Uhr
Strafe
Betrifft das alle die zur Zeit ihr Unwesen treiben oder nur schon immer in Deutschland gewohnt haben. Ich habe das Gefühl das Flüchtlinge von Strafen ausgeschlossen werden, oder mit Sanft Handschuhen an gefast werden.

Anmerkung techn. Support:
Was sind Sanft Hanschuhe?
ja-man
16.06.2023, 09:07 Uhr
Korrektur
Ich habe den Kommentar von Jäger53 mal durch ChatGTP korrigieren lassen:
Die KI macht daraus:
"Betrifft das alle, die zurzeit ihr Unwesen treiben, oder nur diejenigen, die schon immer in Deutschland gewohnt haben? Ich habe das Gefühl, dass Flüchtlinge von Strafen ausgeschlossen werden oder mit Samthandschuhen angefasst werden."

Das ist jetzt grammatisch und semantisch korrekt. Leider korrigiert die KI die offensichtliche Fremdenfeindlichkeit darin nicht. Aber sie schreibt dazu:
"Es ist wichtig zu beachten, dass Strafen individuell von Gerichten auf der Grundlage der Gesetze und nach Berücksichtigung aller relevanten Umstände eines Falles festgelegt werden. Es ist nicht korrekt zu behaupten, dass Flüchtlinge generell milder bestraft werden als andere Personen."
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