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Do, 15:38 Uhr
01.06.2023
75 Jahre Nordbrand Nordhausen

Ein Prosit dem doppelten Korn aus Nordhausen

In Nordhausen wurde heute Geburtstag gefeiert. Vor 75 Jahren wurde die Firma, das Unternehmen gegründet, das wie kaum ein anderes für Nordhausen steht – erste VEB, dann GmbH: Nordbrand Nordhausen. Die nnz lauschte den acht Rednerinnen und Rednern und einigen Sprüchen…

Eine Geburtstagstorte der Stadt Nordhausen übergab Bürgermeisterin Alexandra Rieger (Foto: nnz) Eine Geburtstagstorte der Stadt Nordhausen übergab Bürgermeisterin Alexandra Rieger (Foto: nnz)
Nach der Begrüßung der Mitarbeiter und Gäste des Nachmittags war es Thomas Müller als Leiter der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei vorbehalten die Geschichte des Unternehmens locker aufzudröseln. Es fiel ihm nicht allzu schwer, mit mehreren Jahreszahlen an die Geschichte des doppelt gebrannten Korns in Nordhausen zu erinnern.

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Es war aber das Jahr 1948, das offiziell als die Geburtsstunde von Nordbrand Nordhausen in den Geschichtsbüchern zu finden ist. Und seit dieser Zeit nahm das Unternehmen einen beständig nach oben führenden Weg bei Produktion und Absatz. Exakte Daten zur Firmengeschichte können Interessierte unter anderem auf den Seiten der Traditionsbrennerei nachlesen.

Nach der Tradition war dann die kommunale Politik an der Reihe. Für den Landkreis Nordhausen war es dem zweiten Beigeordneten Dirk Schimm eingeräumt worden, ein erstes Grußwort zu halten. Er sagte, dass der Landkreis stolz sei, so ein renommiertes Unternehmen Gästen aus Deutschland und dem Rest der Welt zeigen zu können.

Die Mitarbeiter des Unternehmens sowie Gäste waren zur Geburtstagsfeier gekommen (Foto: nnz) Die Mitarbeiter des Unternehmens sowie Gäste waren zur Geburtstagsfeier gekommen (Foto: nnz)
Bürgermeisterin Alexandra Rieger bezeichnete das Unternehmen als die Marke für die Rolandstadt, dessen Produkte den Geschmack der Region kennzeichneten und Nordhausen sei eben nicht nur die Rolandstadt oder die Hochschulstadt, sondern die Kornstadt in Deutschland und darüber hinaus.

Weitere Redner waren letztlich ein Vertreter der IHK sowie Mike Eberle, Geschäftsführer Operations COO von Rotkäppchen Mumm. Diese Gruppe sei ein großes Team, dessen einer Teil der Nordhäuser Standort sei. So werde in Nordhausen unter anderem der Alkohol gehandelt, der in Eltville dem dortigen Traubensaft für die alkoholfreien Weine und Sekte entzogen wird.

Dann der eigentliche Höhepunkt des Nachmittags, der Auftritt der Männer der Rolandgruppe.

Auftritt der Rolandgruppe
Den Reden-Schluss machte der Werkleiter in Nordhausen, Uwe Maurer. Für ihn, der nicht aus der Region kommt, sei es auch heute sehr deutlich, wie das Unternehmen zu Nordhausen gehöre und auch umgekehrt. Er, Maurer, würde gern mit vielen zusammen den 100. Geburtstag feiern. "Vermutlich ich als Ehrengast".
Peter-Stefan Greiner

Ein klitzekleines PS sei noch erwähnt, es war zum Beispiel der Trinkspruch von IHK-Regionalchef Christian Böduel: „Wenn es Bierflaschen regnet und Schnapsflaschen schneit, dann soll das Wetter so werden wie es bleibt.“ Und der von Mike Eberle zum Charakter der Grußworte: „Grußworte sollen sein wie Miniröcke: Kurz und knapp müssen sie sein und das Wesentliche umfassen“.
Autor: psg

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