Mi, 17:37 Uhr
01.03.2006
Kandidat will Gemeinsinn
Nordhausen (nnz). Heute Abend soll in einer Nordhäuser Gaststätte ein historischer Akt vollzogen werden. Es geht um Gemeinsinn, um Teilhabe am Ganzen und ein wenig natürlich auch um Wahlkampf. Die nnz mit den Einzelheiten.
Im Nordhäuser Stepel, dem liberalen Vereinslokal, soll am Abend der Verein Bürger für Nordhausen – Verein zur Förderung des Gemeinsinns in der Stadt Nordhausen gegründet werden. Die Gründungsidee war der oft bemängelte nicht vorhandene Gemeinsinn in der Stadt, dem die Initiatoren mit der Vereinsgründung wieder Leben einhauchen wollen. Der Verein, so Marcel Hardrath von der FDP, soll eigentlich nur der Vorläufer einer Bürgerstiftung sein. Die FDP hat zur heutigen Gründung rund 15 Nordhäuser eingeladen, die aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommen, zum Beispiel aus der Politik, der Wissenschaft, Studenten oder Unternehmer. Politisch gesehen reicht das Spektrum von Rot bis Schwarz.
FDP-Oberbürgermeisterkandidat Höfer stellt für die Gründung nicht nur seine Gaststätte zur Verfügung, er wird dem Verein selbst beitreten. Sollte der Mann gewählt werden, dann will er 1.000 Euro seines OB-Gehaltes monatlich in die Vereinskasse einzahlen. Es ist mir wichtig, dass man über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg wieder Projekte in der Rolandstadt verwirklicht, die von der Mühle der Verwaltung eher kaputtgemacht, denn befördert werden. Aus dem Fonds könnten zum Beispiel durch Katastrophen in Not geratene Menschen unterstützt werden, es könnte vielleicht auch eine zusätzlich aufgestellte Parkbank sein. Zusammengefasst alles, was den Gemeinsinn stärkt, soll aus dem Fonds unterstützt werden.
Aus dem Fonds wollen die Vereinsmitglieder dann eine Stiftung gründen, dessen wichtigstes Merkmal das festgelegte Kapital sei, mit dessen Zinserträgen die einzelnen Vorhaben finanziert oder unterstützt werden können. Für eine effektive Arbeit benötigt eine Stiftung mindestens 50.000 Euro, sinnvoll wäre das doppelte Kapital.
Autor: nnzIm Nordhäuser Stepel, dem liberalen Vereinslokal, soll am Abend der Verein Bürger für Nordhausen – Verein zur Förderung des Gemeinsinns in der Stadt Nordhausen gegründet werden. Die Gründungsidee war der oft bemängelte nicht vorhandene Gemeinsinn in der Stadt, dem die Initiatoren mit der Vereinsgründung wieder Leben einhauchen wollen. Der Verein, so Marcel Hardrath von der FDP, soll eigentlich nur der Vorläufer einer Bürgerstiftung sein. Die FDP hat zur heutigen Gründung rund 15 Nordhäuser eingeladen, die aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommen, zum Beispiel aus der Politik, der Wissenschaft, Studenten oder Unternehmer. Politisch gesehen reicht das Spektrum von Rot bis Schwarz.
FDP-Oberbürgermeisterkandidat Höfer stellt für die Gründung nicht nur seine Gaststätte zur Verfügung, er wird dem Verein selbst beitreten. Sollte der Mann gewählt werden, dann will er 1.000 Euro seines OB-Gehaltes monatlich in die Vereinskasse einzahlen. Es ist mir wichtig, dass man über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg wieder Projekte in der Rolandstadt verwirklicht, die von der Mühle der Verwaltung eher kaputtgemacht, denn befördert werden. Aus dem Fonds könnten zum Beispiel durch Katastrophen in Not geratene Menschen unterstützt werden, es könnte vielleicht auch eine zusätzlich aufgestellte Parkbank sein. Zusammengefasst alles, was den Gemeinsinn stärkt, soll aus dem Fonds unterstützt werden.
Aus dem Fonds wollen die Vereinsmitglieder dann eine Stiftung gründen, dessen wichtigstes Merkmal das festgelegte Kapital sei, mit dessen Zinserträgen die einzelnen Vorhaben finanziert oder unterstützt werden können. Für eine effektive Arbeit benötigt eine Stiftung mindestens 50.000 Euro, sinnvoll wäre das doppelte Kapital.


